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Das Blackberry Passport
Das Blackberry Passport (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Mittelmäßige Kamera

Auf der Rückseite ist eine 13-Megapixel-Kamera mit Autofokus und einem LED-Fotolicht eingebaut. In der Grundeinstellung macht die Kamera quadratische Fotos, der Nutzer kann allerdings auch auf die Formate 4:3 und 16:9 umschalten. Empfehlenswert ist hier das 4:3-Format, da hier die volle Pixelanzahl ausgeschöpft wird.

  • Das neue Blackberry Passport hat einen quadratischen Bildschirm im Verhältnis 1:1. (Bilder: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Darunter befindet sich eine dreizeilige Hardwaretastatur.
  • Die Tastatur ist gleichzeitig ein Touch-Feld, mit dem der Nutzer beispielsweise durch Internetseiten oder Dokumente scrollen kann.
  • Die Kamera hat 13 Megapixel und macht durchschnittliche Aufnahmen.
  • Das Blackberry Passport im Größenvergleich mit einem Samsung Galaxy Note 4
  • Die Rückseite des Passport ist nicht abnehmbar, der Akku ist also nicht ohne weiteres wechselbar. Nur der Teil oberhalb der Kamera kann abgenommen werden, um die SIM- und SD-Karte einzustecken.
Die Kamera hat 13 Megapixel und macht durchschnittliche Aufnahmen.

Die Kamera hat einen optischen Bildstabilisator, der sowohl bei Aufnahmen mit spärlicher Beleuchtung als auch bei Videoaufnahmen hilfreich ist. Videos können maximal in 1080p aufgenommen werden, entweder mit 30 fps oder als Slow-Motion-Aufnahme mit 60 fps. Viele andere Smartphone-Kameras bieten dies nur mit 720p an. 4K-Aufnahmen beherrscht das Passport nicht.

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Die mit dem Passport gemachten Bilder sind qualitativ gut. Die Schärfe stimmt, der Weißabgleich in den meisten Fällen ebenfalls. Der Dynamikumfang ist begrenzt, hier hilft eine HDR-Funktion, die Situationen mit unterschiedlich hellen Bereichen automatisch erkennt und dem Nutzer eine Aktivierung vorschlägt. Die HDR-Aufnahmen sind von der Dynamik her ausgewogener, blauer Himmel wirkt aber hier schnell unrealistisch.

Neben dem Automatikmodus verfügt die Kamera-App noch über ein Sportprogramm, einen Nachtmodus, einen Strand- und Schneemodus sowie ein Whitebord-Programm. Hiermit lassen sich Inhalte von Tafeln und Dokumenten abfotografieren, was besonders im Geschäftsbereich nützlich sein dürfte. Zudem gibt es neben einem Serienbild- und Panoramamodus die bereits mit dem Blackberry Z10 eingeführte Time-Shift-Funktion. Hiermit lassen sich Fotos von Personen machen, bei denen im Nachhinein das Gesicht ausgewählt werden kann - je nachdem, welches dem Fotografierten am besten gefällt.

Die Frontkamera für Videotelefonie hat 2 Megapixel und eignet sich eher für Videotelefonie als für Selbstporträts.

Starke Hardware

Im Inneren des Passport arbeitet ein Snapdragon 801 mit vier Kernen, die mit 2,2 GHz getaktet sind. Der Arbeitsspeicher ist mit 3 GByte großzügig bemessen, der eingebaute Flash-Speicher ist 32 GByte groß. Ein Steckplatz für eine Micro-SD-Karte bis 128 GByte ist vorhanden.

Das Passport unterstützt neben Quad-Band-GSM und UMTS auch LTE auf insgesamt zehn Frequenzbändern. WLAN läuft nach 802.11a/b/g/n und ac, Bluetooth in der Version 4.0 LE. Ein NFC-Chip und ein GPS-Empfänger sind eingebaut.

Dank des Snapdragon-801-Prozessors und der 3 GByte Arbeitsspeicher läuft das Passport absolut flüssig in der Bedienung. Auch die Wischgesten werden ohne Ruckler dargestellt, Apps starten schnell und laufen flüssig. Bei aufwendigeren Spielen können wir aber stellenweise Ruckler erkennen.

Im Geekbench 3 erreicht das Passport im Single-Test eine Punktzahl von 770 Zählern. Im Multi-Modus kommt es auf 2.472 Punkte, also um die 500 Punkte weniger als aktuelle Android-Smartphones mit Topausstattung. Im Grafik-Benchmark 3D-Mark erreicht das Passport nur eine Punktzahl von 9.588 Zählern - was halb so viel ist wie angesichts der Prozessorkonfiguration zu erwarten ist. Dies deckt sich zwar mit unseren Beobachtungen bei aufwendigeren Spielen, ist aber dennoch eine äußerst niedrige Punktzahl angesichts der Prozessorausstattung.

Akkulaufzeit

Der fest eingebaute und nicht ohne weiteres wechselbare Akku des Passport hat mit 3.450 mAh eine recht hohe Nennladung. Laut Blackberry soll eine Akkuladung eine Standby-Zeit von über 14 Tagen ermöglichen. Die Sprechzeit im UMTS-Modus soll bis zu 24 Stunden betragen. Videos sollen bis zu elf Stunden lang angeschaut werden können - die Voraussetzung, wie dieser Wert zustande kommt, verrät Blackberry nicht.

Wir kommen mit einer Akkuladung mit dem Passport bequem über einen Zeitraum von anderthalb Tagen. Dabei surfen wir im Internet, nutzen Facebook, Twitter und Whatsapp, spielen, benutzen Spotify und schauen ab und zu ein Video. Einen 1080p-kodierten Film können wir fast sieben Stunden lang anschauen, ein guter Wert.

 Trennung von Privatem und GeschäftlichemVerfügbarkeit und Fazit 

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albertwegmann 30. Nov 2014

Ich habe das Passport nun 14 Tage im Einsatz und bin begeistert von diesem gut...

MistelMistel 05. Nov 2014

Das ist nicht mit drin weil Fingerprint Reader unsicher sind.

Das_B 05. Nov 2014

bor krass du hast mal kein plan. habe alle apple und androide sachen verkauft seit ich...

MistelMistel 04. Nov 2014

Nochmal, WOZU sollte ein USER sowas benötigen und buchen? Das ist ein Feature für Firmen...

MistelMistel 03. Nov 2014

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