Partikelsimulation: Nvidias Flex rührt das Müsli an

Neue Partikelsimulation für Flüssigkeiten und Gase: Flex läuft auf Geforce-Grafikkarten und soll in die UE4 integriert werden. Flex simuliert Übergänge von Aggregatzuständen und Viskosität.

Artikel veröffentlicht am ,
Partikelsimulation: Nvidias Flex rührt das Müsli an
(Bild: Nvidia)

Nvidia hat neue Details zur Flex-Technologie vorgestellt, die zur Gruppe der PhysX-Lösungen zählt und exklusiv von Geforce-Grafikkarten berechnet wird. Flex ist eine Partikeldarstellung, die Flüssigkeiten und Gase sowie die Übergänge dieser Aggregatzustände ineinander simuliert. Auch Viskosität, Oberflächenspannung und die Interaktion mit Feststoffkörpern beherrscht Flex.

Stellenmarkt
  1. Projektmanager (m/w/d) IT- / Netzwerkprojekte
    Geiger Maximizing Net-Solutions GmbH, Irschenberg
  2. IT-Teamleiter ERP (m/w/d)
    WE4YOU GmbH, verschiedene Standorte
Detailsuche

Das PhysX-Framework hatte Nvidia erstmals im Herbst 2013 gezeigt, die aktuelle Version bietet mehr Möglichkeiten und soll in das kommende PhysX-SDK 3.4 und die Unreal Engine 4 integriert werden. Flex eignet sich beispielsweise für die Simulation eines Müslis mit Milch und Cerealien.

Die Milch besteht aus bis zu 100.000 Partikeln mit einer festgelegten Viskosität, die den Grad der Zähigkeit der Flüssigkeit bestimmt. Hinzu kommt eine Oberflächenspannung, die festlegt, wie die Cerealien auf der Milch schwimmen.

In die Schüssel geschüttete Ringe plumpsen in die Flüssigkeiten und treiben aufgrund ihrer geringeren Dichte kurz darauf an der Oberfläche. Durch Volumenstreuung (Sub Surface Scattering) wirkt die Milch realistischer, da das Licht durch die transluzente Flüssigkeit (die wie Haut lichtdurchlässig ist) scheint.

Golem Karrierewelt
  1. Green IT: Praxisratgeber zur nachhaltigen IT-Nutzung (virtueller Ein-Tages-Workshop)
    26.10.2022, virtuell
  2. Advanced Python – Fortgeschrittene Programmierthemen: virtueller Drei-Tage-Workshop
    23.-25.01.2023, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Weitere Umsetzungen von Flex sehen beispielsweise die Simulation eines Windkanals, von Flutwellen, die Hasenfiguren davonschwemmen, von interaktivem Rauch, von wehenden Stoffen, von sich mischenden Flüssigkeiten wie Essig und Öl sowie Monstern, von denen zähflüssiger Schleim tropft, vor.

Theoretisch sind alle diese Szenearien auch mit aktuellen Radeon-Grafikkarten denkbar, sofern sich ein Entwickler die Mühe macht, eine entsprechende Simulation auszuarbeiten. Prozessoren eignen sich weniger für die Berechnung von Flüssigkeiten, Stoffe und Feststoffkörper liegen CPUs eher.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Ben Stan 16. Dez 2014

Wäre wirklich edel, wenn die Gedärme (+ Blut) physikalisch korrekt durch die Gegend...

HubertHans 16. Dez 2014

Wehende Vorhaenge etc sind aber nicht Spielbestimmend. Die Leistung moderner Physik...

eisbart 15. Dez 2014

vor Werbevideos von Hersteller X Werbevideos von Golem von anderem Hersteller X...

divStar 15. Dez 2014

Das stimmt so nicht. Damals als für Tomb Raider TresFX oder wie auch immer es hie...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Eichrechtsverstoß
Tesla betreibt gut 1.800 Supercharger in Deutschland illegal

Teslas Supercharger in Deutschland sind wie viele andere Ladesäulen nicht gesetzeskonform. Der Staat lässt die Anbieter gewähren.

Eichrechtsverstoß: Tesla betreibt gut 1.800 Supercharger in Deutschland illegal
Artikel
  1. Bitblaze Titan samt Baikal-M: Russischer Laptop mit russischem Chip ist fast fertig
    Bitblaze Titan samt Baikal-M
    Russischer Laptop mit russischem Chip ist fast fertig

    Ein 15-Zöller mit ARM-Prozessor: Der Bitblaze Titan soll sich für Office und Youtube eignen, die Akkulaufzeit aber ist fast schon miserabel.

  2. Garmin Edge Explore 2 im Test: Fahrradnavigation als verkehrsberuhigtes Abenteuer
    Garmin Edge Explore 2 im Test
    Fahrradnavigation als verkehrsberuhigtes Abenteuer

    Tour mit wenig Autos gesucht? Das Fahrrad-Navigationsgerät Garmin Edge Explore 2 kann uns das verschaffen - mit teils unerwarteten Folgen.
    Ein Test von Peter Steinlechner

  3. Maschinelles Lernen und Autounfälle: Es muss nicht immer Deep Learning sein
    Maschinelles Lernen und Autounfälle
    Es muss nicht immer Deep Learning sein

    Nicht nur das autonome Fahren, sondern auch die Fahrzeugsicherheit könnte von KI profitieren - nur ist Deep Learning nicht unbedingt der richtige Ansatz dafür.
    Von Andreas Meier

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Günstig wie nie: Palit RTX 3080 Ti 1.099€, Samsung SSD 2TB m. Kühlkörper (PS5) 219,99€, Samsung Neo QLED TV (2022) 50" 1.139€, AVM Fritz-Box • Asus: Bis 840€ Cashback • MindStar (MSI RTX 3090 Ti 1.299€, AMD Ryzen 7 5800X 288€) • Microsoft Controller (Xbox&PC) 48,99€ [Werbung]
    •  /