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Länger automatisch fliegen mit der Bebop 2 Power

Optisch unterscheidet sich die Bebop 2 Power kaum von der Bebop 2; ihr Gehäuse ist nicht mehr zweifarbig, sondern durchgängig schwarz. Unter der Haube schafft ein verbesserter Akku 30 Minuten Flugzeit statt 25 Minuten. Die echten Neuigkeiten liegen in der Software und der Elektronik verborgen. Wie bereits Parrots kleine Airborne-Drohne kann die Bebop 3 Power durch Hochwerfen gestartet werden. Das ist ganz praktisch, da das Golem.de-Büro derzeit von Baustellen umgeben ist und es kaum eine saubere Betonfläche gibt. Ein normaler Drohnenstart vom Boden wirbelt da viel Staub auf. Das Gleiche gilt für Starts am Spree-Sandstrand.

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Parrot will mit dem neuen Modell dank Autopilot auch Fotografen und Filmern das Leben erleichtern. Steht die Drohne in der Luft, können wir auf dem Smartphone einen Bereich markieren, in dem sich zum Beispiel eine Person oder ein Fahrzeug befindet. Die Bebop folgt dann dem Objekt. Allerdings müssen Nutzer schon darauf achten, dass der Drohne dabei nichts im Weg ist, beziehungsweise manuell den Kurs der Drohne ändern. Ähnlich gestrickt ist auch der Selfie-Modus, in dem die Drohne in einem von vier wählbaren Mustern um den Nutzer kreist und ihm folgt.

Praktisch ist auch die Funktion, die Drohne zu einem Punkt auf einer Karte fliegen zu lassen. In der App wird dazu das Satellitenbild unseres aktuellen Standpunkts eingeblendet. Wir tippen einfach auf einen beliebigen Punkt auf dem Satellitenbild und schon fliegt die Drohne dahin. Dabei kann es sich auch um eine Strecke von nur wenigen Metern handeln. Allerdings gilt es auch hier, auf mögliche Hindernisse wie zum Beispiel Häuser zu achten, die bei der aktuellen Flughöhe im Weg sind.

  • Parrot Mambo FPV (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Das Flugverhalten kann über die App gesteuert werden. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Das Flugverhalten kann über die App gesteuert werden. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Der Controller für die Mambo (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Die Aufsteckkamera für die Mambo ist sehr klein. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Mambo mit aufgesteckter Kamera (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Die neuen Parrot Cockpitglasses 2 (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Die neuen Parrot Cockpitglasses 2 (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Die Parrot Bebop 2 Power (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Die Parrot Bebop 2 Power (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Der bekannte Skycontroller der Bebop-Modelle (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Eine Zielposition kann per Satellitenbild vorgegeben werden. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Bebop 2 Power verfolgt uns. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Bebop 2 Power verfolgt uns. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
Bebop 2 Power verfolgt uns. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)

Kamerafahrten wie in professionellen Filmen können auch Drohnenanfänger mit vier vorprogrammierten Flugbewegungen umsetzen. So gelingen gleichmäßige 360-Grad-Aufnahmen oder eine Filmsequenzen mit dem Hinabgleiten aus großer Höhe mit anschließendem schnellem Horizontalflug ohne Flugtraining. Ein wenig Übung und Testen ist allerdings notwendig, da anfangs schwer einzuschätzen ist, wie viel Platz die Manöver zum Teil benötigen. Dabei erfordern die Aktionen minimale Benutzerinteraktion mit der App.

In der App können wir jetzt auch zwischen einem Video- und Sport-Steuermodus wählen. Im Videomodus sorgt die Elektronik der Drohne für möglichst sanfte, gleichmäßige Bewegungen für ein wackelfreies Videobild. Im Sportmodus können Nutzer die Fluggeschwindigkeit von 65 km/h voll ausreizen und tragen mehr Verantwortung bei der Steuerung. Zum Kunstflieger wird die Parrot damit aber weiterhin nicht.

Preise und Verfügbarkeit

Das Mambo-FPV-Paket von Parrot aus Drohne, Controller, Smartphone-VR-Brille und Kamera kostet 179 Euro. Die Mambo-Drohne allein 109 Euro, ein Set mit Drohne und Aufsatzzubehör 159 Euro. Parrots Bebop 2 Power kostet, inklusive zweier Akkus, Skycontroller und Smartphone-VR-Brille, rund 700 Euro. Beide Modelle sind ab Ende September im Handel erhältlich.

Fazit

Parrots neue Drohnen, die Mambo FPV und die Bebop 2 Power, machen Spaß und die versprochenen Features funktionieren. Das Livebild der Minikamera der Mambo FPV ist beeindruckend. Für klassische Drohnenrennen ist sie ein wenig zu langsam. Doch wer erst einmal virtuell im Cockpit sitzt, der wird einige Übungszeit brauchen, selbst diese Geschwindigkeit auszureizen, erst recht bei einem Flug im Innenraum.

Die Bebop 2 Power vermittelt deutlich, dass Parrot verstanden hat, wer diese Drohnen kauft. Es sind keine Drohnenfans, sondern eher Menschen, die sie (beruflich) als Film- und Fotowerkzeug nutzen. Immobilienmakler werden mit Sicherheit zu den ersten Käufern gehören, denn für sie sind die neuen Steuerungsprogramme wie gemacht, um Häuser für Verkaufsvideos zu filmen.

 Parrot Mambo FPV und Bebop 2 Power: Besser Filme aufnehmen in Groß und Klein
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Dakkaron 05. Okt 2017

Bei Minidrohnen wie der Mambo ist Kollisionserkennung irrelevant. Die sind so klein und...


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