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Preis, Verfügbarkeit und Fazit

Die Parrot Disco ist derzeit nur im Komplettpaket mit dem Skycontroller 2 und den sogenannten Cockpitglasses in den einschlägigen Elektromärkten zum empfohlenen Verkaufspreis von 1.300 Euro erhältlich. Die Freeflight-Pro-App für Android und iOS gibt es kostenlos in den jeweiligen Appstores, der Flugplaner Flight Planer ist allerdings aufpreispflichtig und kostet 20 Euro.

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Wegwerfen und losfliegen, diese simple Devise gilt auch für die Parrot Disco. Leider steht nicht nur der Preis der Qualifikation als Spielzeug deutlich entgegen. Die freie Fläche von circa 0,1 Quadratkilometern auf der Rennbahn von Hoppegarten reichte für unsere Flugmanöver aus, kleiner sollte die Fläche keinesfalls sein. In Berlin bietet wohl nur das zum Park umgewidmete Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof genügend Platz - allerdings gilt nicht nur dort ein Flugverbot. Wer nicht auf dem Land wohnt, hat kaum eine Chance auf eine spontane Flugrunde zum Feierabend.

Interessant ist die Disco unserer Meinung nach vor allem für Sportveranstaltungen - hier wirkt die Wahl der Pferderennbahn Hoppegarten prophetisch. Die Kombination aus hoher Geschwindigkeit und langer Akkudauer der Drohne macht sie ideal für Videoaufnahmen zum Beispiel von Pferde-, Fahrrad- und Autorennen. Allerdings gilt für erfahrene Quadcopter-Piloten zu beachten, dass die Disco eben nicht wie ein Quadcopter einfach in der Luft stehen bleiben oder rückwärts fliegen kann, sondern prinzipbedingt immer nach vorn fliegt. Fliegende Kameramänner müssen also umlernen. Sie werden aber belohnt mit wackelfreien Videos von schnellen Dingen.

  • Die Disco ist groß, wiegt aber trotzdem nur 750 Gramm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zum besseren Transport kann sie zerlegt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Skycontroller 2 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kameratechnik ist identisch mit den Bebop-Modellen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Motor ist bemerkenswert klein. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Bodensensoren sollen den Crash mit dem Erdboden verhindern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An die Steuereinheit kann auch ein traditioneller RC-Empfänger angeschlossen werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • In Parrots VR-Brille dient das Smartphone als Display. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Idee hinter der einschiebbaren Rahmenkonstruktion gefällt uns, der Rahmen wirkt aber nicht so stabil. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein seltener Nurflüger, wie er sich in den Ästen eines Baumes vor Fressfeinden versteckt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Bildqualität entspricht der früherer Parrot-Drohnen. (Bild: Parrot)
Die Bildqualität entspricht der früherer Parrot-Drohnen. (Bild: Parrot)

Auch könnte die Disco eine Alternative für erfahrene Flugmodellbau-Enthusiasten darstellen, da sie auch per RC-Steuerung kontrolliert werden kann. Dann relativiert sich begrenzt auch der hohe Preis, denn sie bekommen quasi zwei Modelle in einem - und so dient sie je nach Laune zur Entspannung oder um die eigenen Flugfähigkeiten mit einem Nurflügler auszutesten.

Die spannende Frage bleibt insgesamt, ob für Flugzeug-Video-Drohnen tatsächlich ein so großer Markt existiert, dass sich der Aufwand gelohnt hat.

 Adlerauge sei wachsam
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chefin 15. Sep 2016

Im Zweifel wird die Intension eines Gesetzes Zugrunde gelegt. Die Intension ist...

Dwalinn 14. Sep 2016

+1 die Hubsan X4 ist super zum einsteigen.... ich wünschte ich hätte mir die damals auch...

Niaxa 12. Sep 2016

Das hört sich jetzt schon anders an :-).

Eheran 12. Sep 2016

Sind das die gleichen Leute die das kochende Wasser aus dem Wasserkochen mit der Tasse...

Niaxa 10. Sep 2016

Ich habe mit einem Easystar 2 einer tauglichen Fernbedienung, nem gebrauchten Ladegerät...


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