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Adlerauge sei wachsam

Die maximale Reichweite des Funksignals soll, wie schon bei der Bebop 2, bei zwei Kilometern liegen. Doch schon bei der von uns eingestellten Entfernungsbegrenzung von 500 Metern wird die Drohne schnell zur schmalen Silhouette. Zum Glück gibt es auch beim neuen Controller eine Home-Taste, mit der die Disco selbstständig zum Ausgangspunkt zurückkehrt.

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Die Reichweite auszureizen ist daher vor allem im Zusammenhang mit dem Abfliegen einer vordefinierten Flugstrecke sinnvoll. Das setzt aber die immer noch kostenpflichtige "Flight Plan"-Option der App voraus.

Eine Alternative ist die Steuerung über das Livebild innerhalb der Smartphone-App, wie es bereits bei den früheren Parrot-Modellen möglich ist. In der Disco ist die gleiche 14-MP-Kamera verbaut wie in den Bebop-Modellen, inklusive Fischaugenlinse. Die Bildqualität entspricht der der Bebop 1 und 2. Allerdings spendiert Parrot der Disco deutlich mehr Flashspeicher zum Aufnehmen von Videos, es stehen 32 GByte Speicher zur Verfügung.

Um die First-Person-Immersion beim Fliegen per Livebild zu verbessern, hat Parrot auch eine eigene VR-Brille nach dem Cardboard-Prinzip konstruiert, welches das Smartphone zur Darstellung nutzt. Parrots Brille erinnert optisch an die Gear-VR-Brille von Samsung. Statt das Smartphone aber direkt in die Brille einzuklemmen, müssen wir vorher einen Rahmen entnehmen, setzen das Smartphone darin ein und schieben ihn wieder ein. Die Lösung gefällt uns sehr gut, wir können das Smartphone im Rahmen deutlich einfacher mittig positionieren als in anderen herstelleragnostischen VR-Brillen. Einzig Sorgen macht uns die etwas dünne Konstruktion des Rahmens, das spart zwar Gewicht, aber ohne Vorsicht bricht hier schnell ein Nippel oder ein Gelenk ab.

  • Die Disco ist groß, wiegt aber trotzdem nur 750 Gramm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zum besseren Transport kann sie zerlegt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Skycontroller 2 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kameratechnik ist identisch mit den Bebop-Modellen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Motor ist bemerkenswert klein. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Bodensensoren sollen den Crash mit dem Erdboden verhindern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An die Steuereinheit kann auch ein traditioneller RC-Empfänger angeschlossen werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • In Parrots VR-Brille dient das Smartphone als Display. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Idee hinter der einschiebbaren Rahmenkonstruktion gefällt uns, der Rahmen wirkt aber nicht so stabil. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein seltener Nurflüger, wie er sich in den Ästen eines Baumes vor Fressfeinden versteckt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Bildqualität entspricht der früherer Parrot-Drohnen. (Bild: Parrot)
In Parrots VR-Brille dient das Smartphone als Display. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Runter kommen sie alle

Schließlich brauchen wir eine Pause, wir wollen landen. Dazu sinken wir auf die Mindestflughöhe und steuern die Disco in Richtung eines freien Stücks Wiese. Dann müssen wir lediglich die Starttaste drücken, die diesmal die Landung einleitet. Die Drohne landet autonom im langsamen Sinkflug. Die Propeller klappen bei Kontakt mit dem Boden nach hinten, was sowohl Schäden am Propeller als auch an der Wiese verhindert.

Leider benötigt die Disco eine bemerkenswerte lange Landefläche, 40 Meter sollten dafür durchaus einkalkuliert werden. Gibt es ein Hindernis bei der Landung, zieht die Drohne selbstständig nach oben und wir können einen neuen Landevorgang einleiten.

Dieser Schutz ist allerdings nicht während des normalen Fluges aktiv - was uns die Gelegenheit gab, dank eines unvorsichtigen Kollegen die Folgen eines Crashs mit einem Baum zu studieren.

Der Crash lief bemerkenswert glimpflich ab. Eine Tragfläche war komplett vom Rumpf getrennt, die andere steckte noch zum Teil darin. Die Carbonstäbe selbst wiesen keine Beschädigungen auf. Alle Teile konnten wieder problemlos zusammengesteckt werden. Lediglich kleinere Kratzer an den Tragflächen und dem Rumpf kündeten noch vom Unfall.

Und sie fliegt und fliegt und fliegt

Wir haben bislang kein Wort zur Akkulaufzeit verloren. Der Grund ist simpel: Sie beträgt laut Herstellerangabe 45 Minuten, und das war für uns auch nachvollziehbar. Das ist vor allem deshalb interessant, da bei der Disco der gleiche wechselbare 2.700-mAh-Akku zum Einsatz kommt wie bei der Bebop 2, die damit aber nur auf maximal 25 Minuten Flugdauer kommt. Hier spielt die Disco ihre prinzipbedingten Vorteile aus: die Gleitflugfähigkeit. Und es muss nur ein Motor versorgt werden, nicht vier.

Wir konnten aber trotzdem erleben, was passiert, wenn sich der Akku leert: Dann setzt die Disco automatisch zur Landung an. Nach der Landung ertönt ein Signal zum besseren Wiederfinden durch den Besitzer - das unserer Meinung nach allerdings etwas lauter sein könnte. Leider wurde uns dabei auch deutlich, dass dem Controller ein wichtiges Merkmal fehlt. Der Akkustand der Drohne wird nur in der App angezeigt, der Controller besitzt keinen solchen Indikator. Nicht einmal ein Warnton oder eine blinkende LED weist auf einen kritischen Akkuzustand der Drohne hin.

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chefin 15. Sep 2016

Im Zweifel wird die Intension eines Gesetzes Zugrunde gelegt. Die Intension ist...

Dwalinn 14. Sep 2016

+1 die Hubsan X4 ist super zum einsteigen.... ich wünschte ich hätte mir die damals auch...

Niaxa 12. Sep 2016

Das hört sich jetzt schon anders an :-).

Eheran 12. Sep 2016

Sind das die gleichen Leute die das kochende Wasser aus dem Wasserkochen mit der Tasse...

Niaxa 10. Sep 2016

Ich habe mit einem Easystar 2 einer tauglichen Fernbedienung, nem gebrauchten Ladegerät...


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