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Ein Chassis, viele Fahrzeuge

Bei Olli zum Beispiel: Das ist ein fahrerloser Kleinbus mit Elektroantrieb, den das US-Unternehmen Local Motors entwickelt hat. Das Konzept sieht vor, dass der Fahrgast den Bus per Smartphone ruft. Beim Einsteigen sagt er sein Ziel an, und der Bus fährt ihn autonom dort hin.

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Olli war bereits in mehreren Feldtests im Einsatz, in den USA beispielsweise in einem Vorort der US-Hauptstadt Washington und in Las Vegas. Auch in Deutschland gab es ein Projekt mit Olli: Er fuhr auf dem Euref-Campus in Berlin-Schöneberg.

Cloui ist flexibler als Olli

Olli hat aber noch einen Nachteil: "So wie er da steht, muss man ihn nutzen", sagt Nerz. Der nächste Schritt war deshalb, das System flexibler zu gestalten. Die Idee: "Paravan liefert die Basis, und der Kunde entscheidet, welches Fahrzeug er darauf aufbauen möchte."

Herausgekommen ist das Motionboard. Es kann je nach Anforderung mit unterschiedlicher Breite und Länge gefertigt werden. Es verfügt über ein Luftfahrwerk, das es ermöglicht, das Fahrzeug für einen barrierefreien Einstieg abzusenken. Auf dieses Chassis können dann unterschiedliche Fahrzeugtypen gesetzt werden. Form und Aussehen von Karosserie und Innenraum bleiben der Entscheidung des Käufers überlassen.

Cloui kann ein Pkw sein ...

Das kann ein normaler Pkw für einen Rollstuhlfahrer sein, der relativ wenig Möglichkeiten zum automatisierten Fahren bietet. Mit Hilfe der Assistenzsysteme kann das Motionboard aber auch zu einem Taxi ausgebaut werden, das von einem behinderten Fahrer gesteuert wird.

Eine andere Variante ist ein sogenannter People Mover, also ein Kleinbus à la Olli. Darin sollen neun Insassen Platz finden. Der Kleinbus kann manuell, hoch- oder vollautomatisiert fahren - dann muss ein Fahrer an Bord sein, der in einem Notfall die Kontrolle übernehmen kann. Der Kleinbus kann aber auch für das vollständig fahrerlose Fahren ausgestattet werden. Ein solcher Kleinbus könnte beispielsweise Pendler vom Park-and-Ride-Parkplatz zum Bahnhof bringen oder über weitläufige Gelände befördern, etwa auf einer Messe, in einem Freizeitpark oder auf einem Flughafen von einem Terminal zum anderen.

... oder Lasten transportieren

Cloui muss aber nicht unbedingt Menschen befördern. Auch ein Transporter ist denkbar. Das Fahrzeug könnte auf Betriebsgeländen, Häfen oder Flughäfen fahrerlos Güter oder Gepäck transportieren.

Autonomes Fahren wollen viele Autohersteller, einige habe auch schon Ideen, wie das autonome Auto der Zukunft aussehen könnte. Doch während das lediglich Konzepte sind, ist Paravan schon einen großen Schritt weiter: Ende des Jahres soll Cloui vom TÜV abgenommen sein. Ab kommendem Jahr will das Unternehmen aus Pfronstetten-Aichelau auf der schwäbischen Alb die Plattform in Kleinserien produzieren.

"Wir haben auch die ersten Kundenanfragen, zum Beispiel von größeren Logistikunternehmen, die an dem Thema sehr interessiert sind", sagt Nerz. Wir sind gespannt, in welchen Gestalten uns Cloui wo begegnen wird.

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 Paravan baut Autos barrierefrei um
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Anonymer Nutzer 30. Okt 2017

Fehlerhaft in dem Sinne, gar nicht besoffen, zu schnell, mit 'ner Cola in Hand und 'ner...

Anonymer Nutzer 30. Okt 2017

Warum? Erklär mal, was so unüberwindbar sein wird bis in die nächste Ewigkeit.

Anonymer Nutzer 30. Okt 2017

Genau, seit über 100 Jahren baut Mercedes eigens angepasste Autos für jedes Deutsche...

lear 28. Okt 2017

Sofern er den Vorfahrtsnehmer nicht für ein Verkehrsschild hält ... Der Designvorschlag...

Workoft 28. Okt 2017

Autonome Autos sollten keine Unfälle verursachen. Computer können in Sekundenbruchteilen...


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