Paravan baut Autos barrierefrei um

"Wir kommen aus der Behindertenmobilität", sagt Nerz. "Das heißt, wir bauen Fahrzeuge so um, dass schwerstmehrfachbehinderte Menschen wieder Auto fahren können." Daher kommt auch der Name Cloui - er steht für Inklusion, also der Einbeziehung aller Menschen, in dem Fall in die Mobilität.

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Je nach Behinderung passt Paravan das Fahrzeug für den Nutzer individuell an. Das kann ein System sein, bei dem ein querschnittsgelähmter Fahrer Gas- und Bremspedal mit den Händen bedient. Das kann aber auch ein System sein, bei dem der Fahrer das Fahrzeug mit einem Joystick steuert.

Der Rollstuhl-Joystick wird zum Auto-Joystick

Der Joystick muss noch nicht einmal am Fahrzeug angebracht sein: Es ist auch möglich, das Fahrzeug mit einer Docking-Station zu versehen, über die der Fahrer seinen Rollstuhl mit dem Fahrzeug koppelt. Er kann dann mit dem Joystick das Auto so steuern, wie er es vom Rollstuhl gewohnt ist.

  • Die Fahrzeugplattform Cloui von Paravan (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die basiert auf dem Motion Board, in dem Antrieb, Energiespeicher und Sensorik untergebracht sind. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das Drive-by-Wire-System kann mit verschiedenen Eingabegeräten gesteuert  werden: einem Joystick oder einem Lenkrad mit Smartphone als Recheneinheit. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Auf der Plattforem könen verschiedene Fahrzeugytpen aufgebaut werden, ein behindertengerechtes Auto ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... oder ein autonom fahrender Kleinbus. (Bild: Paravan)
Das Drive-by-Wire-System kann mit verschiedenen Eingabegeräten gesteuert werden: einem Joystick oder einem Lenkrad mit Smartphone als Recheneinheit. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)

Das System ist adaptiv. Das bedeutet, es kann in jedes Fahrzeug eingebaut werden. Da bei einem solchen System die Lenksäule wegfällt, bietet es zudem Flexibilität bei der Gestaltung des Fahrzeuginnenraums. Eine Umstellung von Fahrzeugen von Rechts- auf Linksverkehr ist einfacher. Ein Auto ohne Lenksäule bietet zudem mehr Sicherheit: Bei einem Frontalaufprall kann sich die Lenksäule in die Fahrgastzelle schieben und den Fahrer verletzen.

Space Drive hat eine Straßenzulassung

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Space Drive ist laut Paravan das erste Drive-by-Wire-System mit einer Straßenzulassung. "Über 6.000 Systeme sind weltweit aktiv", sagt Nerz. Die Fahrleistung liege bei mehr als 500 Millionen km.

Eine elektronische Steuerung von Gas, Bremse und Lenkung ermöglicht aber nicht nur einen behindertengerechten Umbau von Autos. Sie ist auch die Voraussetzung für autonomes Fahren - und bereits im Einsatz.

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 Paravan: Cloui ist ein flexibles, autonomes ElektroautoEin Chassis, viele Fahrzeuge 
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Anonymer Nutzer 30. Okt 2017

Fehlerhaft in dem Sinne, gar nicht besoffen, zu schnell, mit 'ner Cola in Hand und 'ner...

Anonymer Nutzer 30. Okt 2017

Warum? Erklär mal, was so unüberwindbar sein wird bis in die nächste Ewigkeit.

Anonymer Nutzer 30. Okt 2017

Genau, seit über 100 Jahren baut Mercedes eigens angepasste Autos für jedes Deutsche...

lear 28. Okt 2017

Sofern er den Vorfahrtsnehmer nicht für ein Verkehrsschild hält ... Der Designvorschlag...

Workoft 28. Okt 2017

Autonome Autos sollten keine Unfälle verursachen. Computer können in Sekundenbruchteilen...



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