Paranoid Android: Halo jetzt als Open-Source-Code verfügbar

Programmierer alternativer Android-ROMs können Paranoid Androids Multitasking-Lösung Halo jetzt auch für ihre Projekte verwenden. Der Quellcode ist ab sofort für alle als Download verfügbar.

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Paranoid Androids Halo ist jetzt als Open Source für alle verfügbar.
Paranoid Androids Halo ist jetzt als Open Source für alle verfügbar. (Bild: Paranoid Android)

Die Programmierer von Paranoid Android (PA) haben den Quelltext ihres Benachrichtigungssystems Halo öffentlich gemacht. Damit kann das Ende April 2013 vorgestellte Multitasking-System künftig auch in andere alternative Android-Distributionen eingebunden werden.

  • Die neue Halo-Benachrichtigungsfunktion von Paranoid Android zeigt über Blasen am Displayrand an, wenn neue Systembenachrichtigungen eintreffen. (Screenshot: Golem.de)
  • Wird die Blase nicht angeklickt, verschwindet sie halb hinter dem Rand und wird transparent. (Screenshot: Golem.de)
  • Wird die Benachrichtigungsblase angeklickt, öffnet sich das entsprechende Programm in einem verkleinerten Pop-up-Fenster. (Screenshot: Golem.de)
Die neue Halo-Benachrichtigungsfunktion von Paranoid Android zeigt über Blasen am Displayrand an, wenn neue Systembenachrichtigungen eintreffen. (Screenshot: Golem.de)

Halo zeigt systemweite Benachrichtigungen statt in der Statuszeile in einer kleinen Blase am Rand des Displays an. Klickt der Nutzer auf diese Blase, öffnet sich das entsprechende Programm in einer verkleinerten Ansicht über der aktuell verwendeten App. Diese läuft ohne zu pausieren weiter. So öffnet sich beispielsweise bei Whats-App-Nachrichten oder neuen E-Mails in einem kleineren Fenster das jeweilige Programm, das dann ohne Funktionseinschränkungen genutzt werden kann.

Halo mit neuen Funktionen, aber noch im Betastatus

In einem Posting auf Google+ haben die Macher von PA den Quelltext von Halo verlinkt. Gleichzeitig weisen sie interessierte Programmierer darauf hin, dass sich das Projekt noch im Betastatus befindet und der Code noch nicht bereinigt wurde. Die Anpassung auf die Tablet-UI ist noch nicht vollständig, die Pie-Steuerung wird ebenfalls noch nicht vollständig unterstützt. Die Pie-Steuerung ersetzt die On-Screen-Navigationsleiste und wird durch einen Wisch in das Display aufgerufen. Damit kann der Vollbildmodus sinnvoll genutzt werden. In einem weiteren Posting geben die PA-Programmierer weitere Hinweise zur Einbindung des Halo-Codes.

Bisher hat sich Halo laut den Programmierern gut in Android integrieren lassen. Alle Apps haben problemlos auf die vorgenommen Veränderungen reagiert, Abstürze und Neustarts haben die Macher nicht beobachten können. Die meisten Apps passen sich gut an die verkleinerte Ansicht an, Langzeitbeobachtungen zufolge soll Halo auch keine negativen Auswirkungen auf die Akkulaufzeit haben.

Das PA-Programmierteam hat außerdem zusätzliche Funktionen ergänzt. So hat Halo beispielsweise jetzt eine Black-List: Die hier eingetragenen Apps werden nicht mehr in der Blase angezeigt. Zudem ist es jetzt einfacher, gelesene Benachrichtigungen zu entfernen. Gleichzeitig haben die Macher von PA bekanntgegeben, künftig nicht mehr den Goo-Manager für ROM-Updates zu verwenden. Künftig werde eine eigene Lösung in das ROM eingebaut, die Updates komfortabler machen soll.

Neue PA-Version mit Halo für drei Geräte verfügbar

Die aktuelle PA-Version 3.6 mit der Halo-Funktion kann für die Android-Geräte Nexus 4, Nexus 7 (WLAN-Version und die UMTS-Version) sowie das Oppo Find5 heruntergeladen werden. Wie bei Paranoid Android üblich, sind die Google-Apps nicht integriert und müssen separat bezogen werden.

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