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Parallels Desktop 15: DirectX-11-Unterstützung unter Apple Metal

Mit der Version 15 von Parallels Desktop erweitert der Software-Entwickler Parallels vor allem die Fähigkeit, Spiele aus der Windows-Welt auf dem Mac zu spielen. Dafür sorgt eine Unterstützung von Apples Metal-Grafikschnittstelle.

Artikel veröffentlicht am ,
Parallels Desktop erweitert die Spieletauglichkeit.
Parallels Desktop erweitert die Spieletauglichkeit. (Bild: Microsoft/Apple/Montage: Golem.de)

Parallels hat Parallels Desktop in der Version 15 fertiggestellt. Die für Geschäftskunden wichtigste Neuerung dürfte dabei die Kompatibilität zu Apples nächstem MacOS (10.51, Catalina) sein. Das schließt auch die Sidecar-Funktion vom iPadOS ein. Es werden aber auch ältere Betriebssysteme bis hinunter zu 10.12 alias Sierra unterstützt.

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Laut Parallels lohnt sich der Umstieg auf Catalina vor allem für eine Funktion: Das Unternehmen unterstützt DirectX 9 bis 11 über Apples Metal-Grafikschnittstelle. Spiele wie Anno 1800, Fallout 4 oder Fifa 19 brauchen Catalina als Grundbetriebssystem auf dem Mac. Für andere Spiele wie etwa Anno 2025 reicht hingegen eine Mojave-Installation. Freilich benötigt der Mac-Nutzer für die Spiele noch eine leistungsstarke Grafikkarte. Damit das Spielen besser funktioniert, unterstützt Parallels Desktop 15 zudem eine neue Kategorie von Controllern. Unter anderen sind dadurch Xbox-One-Controller unter Windows 10 in Parallels Desktop kompatibel.

Professionelle Anwendungen wie ArcGIS Pro 2.3 und Autodesk 3ds Max 2020 werden auch über Metal unterstützt. Hier nennt Parallels kein spezielles Betriebssystem als Grundvoraussetzung.

Für Sidecar ist Catalina hingegen wieder Pflicht. Damit lässt sich ein iPad als zusätzlicher Bildschirm inklusive Apple-Pencil-Unterstützung nutzen. Da auch der Neigungswinkel unterstützt wird, wären so sogar Anwendungen möglich, die rechtssichere Unterschriften benötigen.

Parallels hat zudem die Linux-Kompatibilität verbessert. Bluetooth und DRM für Grafikfunktionen sind laut Entwickler neu. Gemeint ist damit der Direct Rendering Manager. Die Marketing-Abteilung schreibt fälschlicherweise vom Digital Rights Management. Ein neuer Videotreiber vereinfacht zudem die Handhabung mit Multi-Monitor-Setups und dynamischen Auflösungen.

Parallels Desktop ist bereits verfügbar. Die Standard-Lizenz kostet einmalig rund 80 Euro. Das Upgrade von einer früheren Version 50 Euro. Für höherwertige Lizenzen ist der Abschluss eines Abonnements notwendig.

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Deff-Zero 13. Aug 2019

Ich bin selbst kein Business-Anwender, hätte aber auch gerne eine stabile und Performance...


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