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Bedienung wie beim iPad

Ein gestartetes Programm wird wie eine herkömmliche iPad-App im Vollbild dargestellt. Bedient wird es wie eine normale iOS-App, stark umstellen muss sich der Nutzer nicht. Ein einfaches Tippen entspricht dem Mausklick, ein Doppel-Tipper dem Doppelklick. Legt der Nutzer zwei Finger auf das Display, wird ein Rechtsklick ausgeführt. Gescrollt wird wie gewohnt, auch der Pinch-Zoom funktioniert, wenn das jeweilige Programm dies unterstützt. Bei Programmen wie Chrome erfolgt der Zoom stufenweise. Text gibt der Nutzer über eine Bildschirmtastatur ein.

  • Der Auswahlbildschirm von Parallel Access auf dem iPad (Screenshot: Golem.de)
  • Nachdem das iPad mit dem PC verbunden ist, startet der App Launcher. (Screenshot: Golem.de)
  • Über das Tablet kann der Nutzer auf PC-Programme zugreifen und diese wie eine iPad-App bedienen. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Jahresgebühr pro verbundenem Rechner ist mit 70 Euro nicht gerade niedrig. (Screenshot: Golem.de)
Nachdem das iPad mit dem PC verbunden ist, startet der App Launcher. (Screenshot: Golem.de)

Ruckelfreie Übertragung

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Sowohl mit Windows als auch OSX läuft die Übertragung an unser iPad Mini in einem WLAN-Netzwerk problemlos. Parallels Access kann auch unterwegs genutzt werden, dann erfolgt die Übertragung über eine mobile Datenverbindung. Ab und an erscheint das Bild kurz etwas schlechter aufgelöst. Die PC-Programme lassen sich ruckelfrei nutzen, auch Spiele werden flüssig wiedergegeben. Allerdings funktioniert hier die Steuerung nicht immer zuverlässig, Diablo 3 wird zudem zwar gestartet, aber nicht auf dem iPad Mini angezeigt.

Die vom iPad gewohnte Bedienung funktioniert gut. Texte können wie gewohnt kopiert und eingefügt und dabei auch zwischen Windows-, Mac- und iOS-Programmen ausgetauscht werden. Kleine Schaltflächen lassen sich dank einer Bildschirmlupe leichter treffen. Die Funktion Smart Tab soll zudem erkennen, wenn der Nutzer sich vertippt hat, und dann die eigentlich gewollte Funktion starten. Unter Windows gibt es ab und zu Probleme mit der Kopieren-Funktion, diese Verbindungsmethode befindet sich aber auch noch im Betastatus.

Die iOS-App für Parallels Access ist kostenlos, pro verbundenem Rechner fallen jedoch 70 Euro Jahresgebühr an. Nutzer können die Funktion zunächst testen, der Testzeitraum für Mac-Verbindungen beträgt 14 Tage, für Windows-Rechner 90 Tage. Aufgrund der Beta-Testphase kann hier momentan noch kein Abo abgeschlossen werden. Ein Mac muss mindestens OSX 10.7 haben, auf einem Windows-Rechner muss mindestens Windows 7 laufen.

Fazit

Parallels Access ist eine interessante Lösung, um störungsfrei Mac- und Windows-Inhalte auf ein iPad zu bringen. Gut gefallen hat uns die Möglichkeit, die Programme wie eine native iOS-App zu bedienen, inklusive Copy-and-Paste zwischen allen Systemen. Spiele lassen sich hingegen oft nicht korrekt steuern.

Dieser Funktionsumfang hat jedoch auch seinen Preis: Mit 70 Euro Jahresgebühr pro verbundenem Rechner gehört Parallels Access nicht zu den günstigsten Remote-Programmen.

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 Parallels Access ausprobiert: OSX und Windows auf dem iPad
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TC 29. Aug 2013

und es wäre kotzlangsam ohne VDSL/Kabel

Milber 29. Aug 2013

Dann darfst Du nicht mehr mit Software arbeiten und dann Deine Ergebnisse verschicken...

helgebruhn 29. Aug 2013

Hä ? ALle WIndows-Anwendungen haben doch entsprechende Touchsymbole, wie man sie auf dem...

ffrhh 29. Aug 2013

Naja, ich kann auch mit nem RDP Client vom iPad aus an meinem Windows Rechner anmelden...

Himmerlarschund... 29. Aug 2013

Abgesehen davon, dass Apple AFAIK Apps verbietet, die anderen Code nachladen. Damit fällt...


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