Abo
  • IT-Karriere:

Vom Konzept bis zum Produkt in einem Jahr

Golem.de: Wie viele Stunden haben Sie denn mit dem Projekt verbracht?

Stellenmarkt
  1. Finanzbehörde - Personalabteilung Freie und Hansestadt Hamburg, Hamburg
  2. Deloitte, verschiedene Standorte

Paperino: Das ist schwer zu sagen. Wir haben ungefähr ein Jahr vor der Crowdfunding-Kampagne mit dem Prototyping angefangen - in der Freizeit neben dem Job.

Golem.de: Dann sind Sie mit Sicherheit stolz auf das Ergebnis. Aber sehen Sie auch Makel?

Jahn: Immer! Wenn wir keine Makel mehr sehen würden, dann hätten wir ja keinen Antrieb mehr. Es gibt immer etwas, das man ein bisschen kleiner oder kostengünstiger machen kann. Aber insgesamt ist das Ergebnis eine runde Sache. Weitere Verbesserungen wären eigentlich schon Over Engineering.

  • Fertige Platinen (Bild: Paperino)
  • Anfangs bauten die zwei Entwickler ihre Platinen noch selbst. (Bild: Paperino)
  • Die Controllerplatine ohne Display (Bild: Paperino)
  • Das E-Paper-Display mit aufgestecktem Arduino-Board (Bild: Paperino)
  • Markus (l.) und Robert, die Gründer des Projekts (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Ein erster Prototyp des Paperino (Bild: Paperino)
  • Ein erster Prototyp des Paperino (Bild: Paperino)
  • Ein erster Prototyp des Paperino (Bild: Paperino)
Das E-Paper-Display mit aufgestecktem Arduino-Board (Bild: Paperino)

Golem.de: Wie viele Kunden haben Sie außerhalb des Crowdfundings schon erreicht?

Poser: Über das Crowdfunding hatten wir etwa 250 Kunden. Seitdem sind es etwa 100 weitere. Was man da nicht vergessen darf, ist, dass Crowdfunding nicht nur eine Finanzierungsmöglichkeit, sondern eine sehr gute Werbemöglichkeit ist.

Jahn: Allerdings ist das eine Sache, die wir unterschätzt haben: Onlinemarketing macht sehr viel Arbeit, auch wenn wir nur einmal am Tag einen Tweet absetzen. Das dauert länger als gedacht. Und wenn wir uns danach die Zahlen anschauen, wie viele Leute tatsächlich auf den Link geklickt haben, ist das recht schnell sehr ernüchternd.

Golem.de: Nach einer schnellen Google-Suche finden wir größtenteils News-Artikel zu dem Produkt. Sie sagten gerade, Twitter ist eine gute Werbemöglichkeit. Auf welchen Plattformen platzieren Sie ihr Produkt noch?

Jahn Wir haben beispielsweise einen Artikel in der Make, einer Zeitschrift des Verlags Heinz Heise, veröffentlicht. Außerdem haben wir eine eigene Github-Seite und auf Hackaday.io haben wir eine Art Tagebuch unseres Prozesses erstellt. Aber ansonsten war es das - keine große eigene Webseite oder einen Onlineshop.

  • Fertige Platinen (Bild: Paperino)
  • Anfangs bauten die zwei Entwickler ihre Platinen noch selbst. (Bild: Paperino)
  • Die Controllerplatine ohne Display (Bild: Paperino)
  • Das E-Paper-Display mit aufgestecktem Arduino-Board (Bild: Paperino)
  • Markus (l.) und Robert, die Gründer des Projekts (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Ein erster Prototyp des Paperino (Bild: Paperino)
  • Ein erster Prototyp des Paperino (Bild: Paperino)
  • Ein erster Prototyp des Paperino (Bild: Paperino)
Die Controllerplatine ohne Display (Bild: Paperino)

Golem.de: Viele andere Projekte werden nicht pünktlich fertig, weil unerwartete Probleme auftauchen. War das bei Ihnen auch so?

Jahn: Eigentlich nicht! Da sind wir auch recht froh drüber, da wir unseren Terminplan bis zur Auslieferung recht eng gesetzt haben. Da gab es auch Diskussionen zwischen uns. Ich war der Meinung, dass wir doch einen Monat Puffer einbauen sollten, falls etwas schiefläuft. Wir haben persönlich auch sehr viel über fehlgeschlagene und verzögerte Projekte gelesen. Daher sind wir stolz darauf, dass wir zu den unter 50 Prozent der Teams gehören, die wirklich auch pünktlich ausliefern konnten.

Golem.de: Planen Sie weitere Projekte?

Poser: Wir haben anderthalb Projekte: Zum einen führen wir Paperino weiter und wollen etwas größere Displays anbieten. Vom zweiten Projekt können wir jetzt noch nicht zu viel verraten. Es geht aber im Prinzip darum, dass die E-Paper-Displays auch biegbar sind, da sie aus einem Substrat statt Glas bestehen. In dieser Richtung wollen wir auf jeden Fall auch was machen.

Golem.de:Vielen Dank für das interessante Gespräch!

 Auf dem Raspberry Pi nur über Umwege nutzbar
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-68%) 9,50€
  2. 4,99€
  3. 4,19€

FrankM 26. Apr 2018

Aber das ist nicht so hipp crowd-gefunded worden. PS: Das eBay Display: Three-color E...

mbirth 09. Apr 2018

Das Sharp Memory Display braucht kontinuierlich Strom, um was anzuzeigen. Nicht viel...

gadthrawn 26. Mär 2018

Ist dir klar, dass das Display aus dem Artikel 1,1" ist? so um 20¤ liegen die 2,9...

gadthrawn 26. Mär 2018

ah.. hab nur auf das Kabel an dem einen Board geschaut und bin von usb ausgegangen...

AllDayPiano 22. Mär 2018

Selbst wenn man 5 Euro EUst. zahlen muss... der Beamte ist so lange damit beschäftigt...


Folgen Sie uns
       


Akku-Recycling bei Duesenfeld

Das Unternehmen Duesenfeld aus Peine hat ein Verfahren für das Recycling von Elektroauto-Akkus entwickelt.

Akku-Recycling bei Duesenfeld Video aufrufen
Ryzen 3900X/3700X im Test: AMDs 7-nm-CPUs lassen Intel hinter sich
Ryzen 3900X/3700X im Test
AMDs 7-nm-CPUs lassen Intel hinter sich

Das beste Prozessor-Design seit dem Athlon 64: Mit den Ryzen 3000 alias Matisse bringt AMD sehr leistungsstarke und Energie-effiziente CPUs zu niedrigen Preisen in den Handel. Obendrein laufen die auch auf zwei Jahre alten sowie günstigen Platinen mit schnellem DDR4-Speicher.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Ryzen 3000 BIOS-Updates schalten PCIe Gen4 für ältere Boards frei
  2. Mehr Performance Windows 10 v1903 hat besseren Ryzen-Scheduler
  3. Picasso für Sockel AM4 AMD verlötet Ryzen 3400G für flottere iGPU

Dr. Mario World im Test: Spielspaß für Privatpatienten
Dr. Mario World im Test
Spielspaß für Privatpatienten

Schlimm süchtig machendes Gameplay, zuckersüße Grafik im typischen Nintendo-Stil und wunderbare Dudelmusik: Der Kampf von Dr. Mario World gegen böse Viren ist ein Mobile Game vom Feinsten - allerdings nur für Spieler mit gesunden Nerven oder tiefen Taschen.
Von Peter Steinlechner

  1. Mobile-Games-Auslese Ein Wunderjunge und dreimal kostenloser Mobilspaß
  2. Mobile-Games-Auslese Magischer Dieb trifft mogelnden Doktor
  3. Hyper Casual Games 30 Sekunden spielen, 30 Sekunden Werbung

FPM-Sicherheitslücke: Daten exfiltrieren mit Facebooks HHVM
FPM-Sicherheitslücke
Daten exfiltrieren mit Facebooks HHVM

Server für den sogenannten FastCGI Process Manager (FPM) können, wenn sie übers Internet erreichbar sind, unbefugten Zugriff auf Dateien eines Systems geben. Das betrifft vor allem HHVM von Facebook, bei PHP sind die Risiken geringer.
Eine Exklusivmeldung von Hanno Böck

  1. HHVM Facebooks PHP-Alternative erscheint ohne PHP

    •  /