Panther Point Serie 7: Intel-Chipsatz mit USB 3.0 wird ausgeliefert

Intel hat wie erwartet mit der Auslieferung der Serie-7-Chipsätze begonnen(öffnet im neuen Fenster) . Damit bewahrheiten sich erste Berichte , die besagten, dass Intel die Chipsatzauslieferung der Serie 7 noch vor der Auslieferung der Ivy-Bridge-CPUs beginnen werde.

Anders als der Vorgänger bietet der Serie-7-Chipsatz (Codename Panther Point) die Integration von USB 3.0. Intel-Systeme müssen also nicht mehr auf Zusatzchips, beispielsweise von NEC, setzen. Das Mainboarddesign dürfte damit vereinfacht werden. In einem ersten Test von Golem.de war Intels Lösung beim Schreiben einem NEC-Chip überlegen.
Den Anfang im Desktopbereich macht zunächst der H77 Express Chipset(öffnet im neuen Fenster) . Dieser bietet vier USB-3.0-Anschlussmöglickeiten und zehnmal USB 2.0. Sollte ein Mainboard mehr USB-3.0-Anschlüsse haben, lohnt sich ein Blick ins Handbuch, um herauszufinden, welche Anschlüsse mit einem Zusatzchip angetrieben werden. Bei ihnen ist ein anderes Geschwindigkeitsverhalten zu erwarten als bei den Intel-Buchsen. Sonst hat sich nicht viel geändert. PCIe bleibt bei der Version 2, Sata bei der 6-GBit-Variante und Gigabit-Ethernet gehört auch zum Funktionsumfang. Wenn ein Core-i-Prozessor der dritten Generation genutzt wird, lassen sich drei Displays gleichzeitig ansteuern.
Der Chipsatz wird im 65-nm-Prozess produziert – bei Ivy-Bridge-CPUs sind es 22 nm – und kostet 43 US-Dollar. Der TDP-Wert liegt bei 6,7 Watt.
Die Notebookchipsätze HM76(öffnet im neuen Fenster) und HM75(öffnet im neuen Fenster) sind ebenfalls schon auf der Intel-Webseite gelistet. Sie belasten das Kühlsystem nur mit maximal 4,1 Watt, können auch drei Displays zugleich ansteuern und bieten ebenfalls bis zu vier USB-3.0-Anschlüsse.
Laut Intel werden die ersten Systeme mit Panther Point nun ausgeliefert. Die Core-i-CPUs der dritten Generation sollen im Laufe des zweiten Quartals 2012 auf den Markt kommen. Der neue Serie-7-Chipsatz ist mit Sandy-Bridge-CPUs kompatibel.