Abo
  • Services:

Panther Point Serie 7: Intel-Chipsatz mit USB 3.0 wird ausgeliefert

Die Zeit der Zusatzchips für USB 3.0 ist auf Intel-Rechnern bald vorbei. Der neue Panther-Point-Chipsatz integriert die schnelle serielle Schnittstelle und bietet bis zu vier Anschlüsse.

Artikel veröffentlicht am ,
USB 3.0 ist jetzt fester Bestandteil von Intel-Plattformen.
USB 3.0 ist jetzt fester Bestandteil von Intel-Plattformen. (Bild: Screenshot: Golem.de)

Intel hat wie erwartet mit der Auslieferung der Serie-7-Chipsätze begonnen. Damit bewahrheiten sich erste Berichte, die besagten, dass Intel die Chipsatzauslieferung der Serie 7 noch vor der Auslieferung der Ivy-Bridge-CPUs beginnen werde.

  • Ausstattung der Serie-7-Chipsätze
Ausstattung der Serie-7-Chipsätze
Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Berlin
  2. OKI EUROPE LIMITED, Branch Office Düsseldorf, Düsseldorf

Anders als der Vorgänger bietet der Serie-7-Chipsatz (Codename Panther Point) die Integration von USB 3.0. Intel-Systeme müssen also nicht mehr auf Zusatzchips, beispielsweise von NEC, setzen. Das Mainboarddesign dürfte damit vereinfacht werden. In einem ersten Test von Golem.de war Intels Lösung beim Schreiben einem NEC-Chip überlegen.

Den Anfang im Desktopbereich macht zunächst der H77 Express Chipset. Dieser bietet vier USB-3.0-Anschlussmöglickeiten und zehnmal USB 2.0. Sollte ein Mainboard mehr USB-3.0-Anschlüsse haben, lohnt sich ein Blick ins Handbuch, um herauszufinden, welche Anschlüsse mit einem Zusatzchip angetrieben werden. Bei ihnen ist ein anderes Geschwindigkeitsverhalten zu erwarten als bei den Intel-Buchsen. Sonst hat sich nicht viel geändert. PCIe bleibt bei der Version 2, Sata bei der 6-GBit-Variante und Gigabit-Ethernet gehört auch zum Funktionsumfang. Wenn ein Core-i-Prozessor der dritten Generation genutzt wird, lassen sich drei Displays gleichzeitig ansteuern.

Der Chipsatz wird im 65-nm-Prozess produziert - bei Ivy-Bridge-CPUs sind es 22 nm - und kostet 43 US-Dollar. Der TDP-Wert liegt bei 6,7 Watt.

Die Notebookchipsätze HM76 und HM75 sind ebenfalls schon auf der Intel-Webseite gelistet. Sie belasten das Kühlsystem nur mit maximal 4,1 Watt, können auch drei Displays zugleich ansteuern und bieten ebenfalls bis zu vier USB-3.0-Anschlüsse.

Laut Intel werden die ersten Systeme mit Panther Point nun ausgeliefert. Die Core-i-CPUs der dritten Generation sollen im Laufe des zweiten Quartals 2012 auf den Markt kommen. Der neue Serie-7-Chipsatz ist mit Sandy-Bridge-CPUs kompatibel.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

samy 10. Apr 2012

Danke für die Erklärungen! Hab auch ein Board mit USB 3.0. die sind natürlich hinten...

beaver 10. Apr 2012

H77 Mainboards gibts schon seit fast einer Woche in Deutschland und anderswo zu kaufen...


Folgen Sie uns
       


Dell XPS 13 (9380) - Hands on (CES 2019)

Wir haben uns Dells neues XPS 13 auf der CES 2019 angesehen.

Dell XPS 13 (9380) - Hands on (CES 2019) Video aufrufen
Elektroauto: Eine Branche vor der Zerreißprobe
Elektroauto
Eine Branche vor der Zerreißprobe

2019 wird ein spannendes Jahr für die Elektromobilität. Politik und Autoindustrie stehen in diesem Jahr vor Entwicklungen, die über die Zukunft bestimmen. Doch noch ist die Richtung unklar.
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. Monowheel Z-One One Die Elektro-Vespa auf einem Rad
  2. 2nd Life Ausgemusterte Bus-Akkus speichern jetzt Solarenergie
  3. Weniger Aufwand Elektroautos sollen in Deutschland 114.000 Jobs kosten

Nubia X im Hands on: Lieber zwei Bildschirme als eine Notch
Nubia X im Hands on
Lieber zwei Bildschirme als eine Notch

CES 2019 Nubia hat auf der CES eines der interessantesten Smartphones der letzten Monate gezeigt: Dank zweier Bildschirme braucht das Nubia X keine Frontkamera - und dementsprechend auch keine Notch. Die Umsetzung der Dual-Screen-Lösung gefällt uns gut.

  1. H2Bike Alpha Wasserstoff-Fahrrad fährt 100 Kilometer weit
  2. Bosch Touch-Projektoren angesehen Virtuelle Displays für Küche und Schrank
  3. Mobilität Das Auto der Zukunft ist modular und wandelbar

Datenschutz: Nie da gewesene Kontrollmacht für staatliche Stellen
Datenschutz
"Nie da gewesene Kontrollmacht für staatliche Stellen"

Zur G20-Fahndung nutzt Hamburgs Polizei eine Software, die Gesichter von Hunderttausenden speichert. Schluss damit, sagt der Datenschutzbeauftragte - und wird ignoriert.
Ein Interview von Oliver Hollenstein

  1. Brexit-Abstimmung IT-Wirtschaft warnt vor Datenchaos in Europa
  2. Österreich Post handelt mit politischen Einstellungen
  3. Digitalisierung Bär stößt Debatte um Datenschutz im Gesundheitswesen an

    •  /