Panoramasoftware: Microsoft stellt Photosynth-Dienst ein

Microsoft schaltet den Photosynth-Dienst ab. Die App wird bereits seit Mitte 2015 nicht mehr angeboten, die dazugehörige Website wird Anfang 2017 gelöscht. Die Software rechnete Fotoserien zu begehbaren Panoramen um, die online betrachtet werden konnten.

Artikel veröffentlicht am ,
Photosynth wird eingestellt.
Photosynth wird eingestellt. (Bild: Microsoft/Bildmontage: Golem.de)

Die Website zur Panoramasoftware Photosynth wird im Februar 2017 eingestellt. Dies teilte Microsoft mit einem Posting im Microsoft Developer Network mit. Wer dort noch begehbare Bilderwelten gespeichert hat, sollte diese vorher herunterladen, denn sie werden ebenfalls entfernt.

Microsoft bot die Software seit 2008 Nutzern kostenlos an. Photosynth erstellt aus Fotos mit gleichen Motiven begehbare Panoramen. Das Programm versucht, Aufnahmestandpunkte nachzuberechnen und Bilder räumlich passend anzuordnen. Zur Erstellung eines Synths lud der Nutzer die Bilder hoch. Im zusammengesetzten Bild, dem Synth, kann sich der Betrachter mit Steuerelementen bewegen, Details vergrößern oder eine Gesamtansicht anschauen.

Das Programm beruht auf einer Software names Photo Tourism, die Noah Snavely vor einigen Jahren für seine Doktorarbeit an der Universität des US-Bundesstaates Washington in Seattle entwickelte.

Anwender, die ihre Photosynths heruntergeladen haben, können sie mit einer Viewer-Software lokal betrachten. Microsoft hat diese nicht nur für Windows, sondern auch für MacOS bereitgestellt.

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lecram 07. Nov 2016

Keine Angst, das Ganze wird bestimmt ins neue Paint imlpementiert. Heißt dann bestimmt...

TheUnichi 07. Nov 2016

Also willst du Unternehmen zwingen, unlukrative Dienste weiter zu betreiben, nur weil...

Kleba 07. Nov 2016

Was heißt denn hier nach kurzer Zeit? Die haben das beinahe 10 Jahre angeboten (seit...



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