Panoramafotografie: Street View zum Selbermachen

Das deutsche Unternehmen Streetview Technology bietet eine Kameraausrüstung an, mit der Nutzer Straßenansichten à la Google Street View fotografieren können. Die Kamera kann auf einen Dachgepäckträger montiert werden. Sie kann aber auch auf einem Rucksack getragen werden.

Artikel veröffentlicht am ,
DIY Streetview: Kameraausrüstung für Straßenansichten
DIY Streetview: Kameraausrüstung für Straßenansichten (Bild: Streetview Technology)

Fehlt etwas in Street View - der Park um die Ecke oder die Schrebergartenkolonie? Mit der Ausrüstung des deutschen Unternehmens Streetview Technology kann jeder selbst Straßenansichten fotografieren und zu einem begehbaren Panorama montieren.

  • Das Kernstück des Systems: Die 360-Grad-Kamera (Foto: Streetview Technology)
  • Das komplette Kamerasystem (Foto: Streetview Technology)
  • Mit dem Tragesystem kann die Kamera auf den Rücken geschnallt werden - für Aufnahmen zu Fuß oder mit dem Fahrrad. (Foto: Streetview Technology)
  • Der Dachgepäckträger für Fotofahrten mit dem Auto (Foto: Streetview Technology)
  • Als Speichermedium dienen SD-Karten. Die Kamera hat dafür mehere Einschübe. (Foto: Streetview Technology)
Das Kernstück des Systems: Die 360-Grad-Kamera (Foto: Streetview Technology)
Stellenmarkt
  1. SAP FICO Berater (m/w/x)
    über duerenhoff GmbH, Raum Frankfurt am Main
  2. Automation Engineer (m/w/d)
    Packsize GmbH, deutschlandweit (Home-Office)
Detailsuche

DIY Streetview - Streetview zum Selbermachen - heißt die Ausrüstung, die das Unternehmen aus dem hessischen Langen anbietet. Sie besteht aus einem Kamerasystem, das neben dem Kamerakopf auf einem Gestell noch die Software zum Montieren und eine zum Betrachten der Straßenansichten enthält.

Rucksack oder Dachgepäckträger

Je nachdem, ob der Nutzer zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Auto unterwegs ist, bietet Streetview Technology noch ein Tragegestell, mit dem sich der Nutzer das Kamerasystem auf den Rücken schnallt, oder einen Dachgepäckträger für das richtige Google-Erlebnis an.

Wie beim Google-System sitzt auch bei DIY Streetview ein Kamerakopf auf einem Träger. Die Kamera hat laut Hersteller sechs Sensoren, die zusammen eine Auflösung von 30 Megapixeln haben. Ein Bild deckt einen Ausschnitt von 360 x 160 Grad ab, bietet also praktisch einen kompletten Rundumblick. Ausgespart bleiben lediglich die Kamera selbst und der Träger - also der Mensch mit dem Rucksack oder das Auto.

Alle drei Sekunden ein Bild

Golem Karrierewelt
  1. Adobe Photoshop Aufbaukurs: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    06./07.10.2022, Virtuell
  2. Data Engineering mit Python und Spark: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    18./19.01.2023, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Die Kamera nimmt alle drei Sekunden ein Bild auf. Ein eingebautes GPS-System erfasst, wo das Foto aufgenommen wurde und in welche Richtung die Kamera dabei geschaut hat. Bei der Montage der Bilder schreibt die Software Ort, Zeit, Postion und Blickrichtung in jedes Panoramabild.

Über den Preis für das System macht Streetview Technology keine Angaben. Das System sei gedacht "für gewerbliche Anwender", erklärte Geschäftsführer Jan Martin Mantkowski Golem.de. Das Unternehmen biete auch einen günstigeren Aufnahmeservice - also quasi Streetview auf Bestellung: Nutzer registrieren sich auf der Website. Streeview Technology nimmt dann die Umgebung auf, bearbeitet die Bilder und stellt sie mit einem Player für die Website zur Verfügung.

Nachtrag von 8. Juni 2012, 12:45 Uhr

Der Text wurde um die Angaben von Jan Martin Mantkowski sowie um die Bildergalerie ergänzt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Linguist 08. Jun 2012

Du musst noch daran arbeiten, humorige Texte zu verfassen. Die Ironie muss zumindest...

jorgento 08. Jun 2012

Da fehlt ein Modul zum Sammeln von WLAN-Daten "Iro? nie"

borstel 08. Jun 2012

Dann kann ich mir das Teil auf den Kopf setzen und eine 360°-Ansicht meines Lokus...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Minority Report wird 20 Jahre alt
Die Zukunft wird immer gegenwärtiger

Minority Report zog aus, die Zukunft des Jahres 2054 vorherzusagen. 20 Jahre später scheint so manches noch prophetischer.
Von Peter Osteried

Minority Report wird 20 Jahre alt: Die Zukunft wird immer gegenwärtiger
Artikel
  1. Smart Home Eco Systems: Was unterscheidet Alexa von Homekit von Google Home?
    Smart Home Eco Systems
    Was unterscheidet Alexa von Homekit von Google Home?

    Alexa, Homekit, Google Home - ist das nicht eigentlich alles das Gleiche? Nein, es gibt erhebliche Unterschiede bei Sprachsteuerung, Integration und Datenschutz. Ein Vergleich.
    Eine Analyse von Karl-Heinz Müller

  2. Neue Grafikkarten: Erste Preise für Nvidias Geforce RTX 4090 aufgetaucht
    Neue Grafikkarten
    Erste Preise für Nvidias Geforce RTX 4090 aufgetaucht

    Der US-Händler Newegg gibt einen Blick auf die Preise der Nvidia-Ada-Grafikkarten. Sie werden teurer als die Geforce RTX 3090 zuvor.

  3. Hideo Kojima: Es sollte ein Death-Stranding-Spiel für Google Stadia geben
    Hideo Kojima
    Es sollte ein Death-Stranding-Spiel für Google Stadia geben

    Hideo Kojima arbeitete am Exklusivtitel für Stadia. Das wurde vorzeitig eingestellt, auch weil Google nicht an Einzelspieler-Games glaubte.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Razer DeathAdder V3 Pro 106,39€ • Alternate (u. a. Kingston FURY Beast RGB 32 GB DDR5-6000 226,89€, be quiet! Silent Base 802 Window 156,89€) • MindFactory (u. a. Kingston A400 240/480 GB 17,50€/32€) • SanDisk microSDXC 400 GB 29,99€ • PCGH-Ratgeber-PC 3000 Radeon Edition 2.500€ [Werbung]
    •  /