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Panopticam: Große Ballkamera für HD-Panoramavideos

Einfach mal in die Luft werfen und auffangen dürfte bei der Panoramaballkamera Panopticam schwierig werden: Die Kamera wiegt mehrere Kilogramm. Dafür nimmt sie HD-Videos auf, die anschließend mit einer VR-Brille angesehen werden können.
/ Werner Pluta
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Panopticam: Ball mit 36 HD-Videokameras (Bild: Figure Digital)
Panopticam: Ball mit 36 HD-Videokameras Bild: Figure Digital

Futter für Virtual-Reality-Headsets (VR) wie Oculus Rift oder Sonys Project Morpheus soll eine Kamera liefern, die das britische Unternehmen Figure Digital(öffnet im neuen Fenster) entwickelt hat: Die Panopticam nimmt sphärische Panoramen als Video auf.

Vom Prinzip her ähnelt die Panopticam der in Berlin entwickelten Ballkamera Panono. Auch die Panopticam ist eine Kugel, in der 36 Kameras stecken. Die Kameras nehmen alle gleichzeitig Bilder auf, die anschließend zu einem sphärischen Panorama montiert werden.

Videos für VR-Brillen

Anders als Panono nimmt die Panopticam hochauflösende Videos auf – die Kameras sind HD-Kameras. Figure Digital liefert mit der Kamera zusammen ein Plugin für After Effects, Adobes Software für Grafikanimationen, aus. Damit können die Panoramavideos in Videos gewandelt werden, die mit VR-Brillen angesehen werden können.

Auch die Form der Anwendung unterscheidet sich. Um die Panopticam mal eben in die Luft zu werfen, dürfte sie zu unhandlich sein: Sie habe einen Umfang von 38 Zentimetern und wiege fünf Kilogramm, berichtet das britische Gadget-Nachrichtenangebot Pocket Lint(öffnet im neuen Fenster). Die Kamera wird also bei der Größe und dem Gewicht den Einsatz eines Stativs erfordern.

Details sind keine bekannt – weder zur Auflösung der Panopticam noch zu Preis und Verfügbarkeit. Figure Digital ist eine in London ansässige Agentur, die unter anderem auf VR-Inhalte spezialisiert ist.


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