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Panono im Test: Eine runde Sache mit ein paar Dellen

Eine Digitalkamera in die Luft zu werfen, gehört nicht unbedingt zu den normalen Einsatzszenarien. Bei der Panoramakamera Panono schon. Wir haben sie getestet - und dabei das Interesse unserer Mitmenschen erregt.

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Panorama-Kamera Panono: eine Kamera zum Hochwerfen
Panorama-Kamera Panono: eine Kamera zum Hochwerfen (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Ein runde Sache, diese Panono: eine Kamera, die mit einmaligem Auslösen ein sphärisches Panorama aufnimmt. Entwickelt wurde sie von dem Berliner Unternehmen Panono. Vor einiger Zeit hat Entwickler Jonas Pfeil uns anhand des Prototyps die Kamera erklärt. Jetzt haben wir sie getestet.

  • Der Ballkamera Panono nimmt Panoramen auf. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Kamera hat einen Durchmesser von 11 cm und wiegt 480 gr. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • In dem Ball stecken 36 kleine Kameras mit einer Auflösung von je 3 Megapixel. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Der Einschaltknopf mit dreiteiliger Status-LED (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Über den Micro-USB-Anschluss wird der Akku geladen. Ausserdem ist die Öffnung der Anschluss für Selfie Stick und Stativ-Adapter. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Der Einschaltknopf auch der Auslöser - dann ist aber die Hand prominent im Bild. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Der Selfie Stick verlängert den Arm. Er hat einen eigenen Auslöser. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Mit einem Adapter wird die Panono auf ein Stativ montiert. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Ausgelöst wird dann per App - hier die iOS-Version. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Statt Objektivdeckel: Für den Transport der Kamera gibt es eine Hülle. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Zum Lieferumfang gehört zudem noch eine Tasche. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Der Ballkamera Panono nimmt Panoramen auf. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)

Für eine Kamera sieht Panono recht ungewöhnlich aus: eine 11 Zentimeter große Kugel aus einem durchsichtigen Kunststoff. Wer damit unterwegs ist, erregt schnell die Aufmerksamkeit seiner Umgebung. Dazu muss der Fotograf die Kamera nicht einmal auf die eigenwillige Art und Weise durch Werfen auslösen. Schon das ungewöhnliche Aussehen erweckt das Interesse.

Die Panono besteht aus 36 Kameras

Die Kugel ist gegliedert durch grüne Bänder, die sich an zwei gegenüberliegenden Polen treffen. In jedem der drei Sektoren gibt es zwölf Vertiefungen, in denen eine kleine Kamera sitzt - insgesamt also 36. Sie haben jeweils ein Fixfokus-Objektiv und einen kleinen Sensor mit einer Auflösung von 3 Megapixeln.

An dem einen der beiden Pole befindet sich der Einschaltknopf, der auch als Auslöser dient. Umgeben ist er von einer dreiteiligen Leuchtdiode für Statusmeldungen: Leuchtet sie bläulich, ist alles in Ordnung. Ist der Akku leer, der interne Speicher voll - die 16 GByte reichen für etwa 600 Panoramen - oder stimmt etwas mit der Aufnahme nicht, schaltet einer der Sektoren auf Rot. Allerdings ist gerade das blaue Leuchten bei hellem Licht nur schwer zu erkennen.

Geladen wird per Micro-USB-Kabel

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Am gegenüberliegenden Pol verbirgt sich der Anschluss für einen Stativ-Adapter und einen Selfiestick. Außerdem ist dort auch der Micro-USB-Anschluss untergebracht, über den die Kamera geladen wird. Später soll sie darüber auch an einen Computer angeschlossen werden.

Die Handhabung der Panono ist recht einfach: Einmal auslösen, das war's. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten: Die Einfachste ist, den Auslöser zu drücken. Es gibt eine kurze Verzögerung, die gerade ausreicht, um die Panono hochzuhalten. Am bekanntesten ist wohl die Möglichkeit, die Kamera in die Luft zu werfen. Dabei erfasst ein Sensor die Anfangsgeschwindigkeit, mit der die Kamera geworfen wird. Eine Software errechnet, wann die Kamera den höchsten Punkt erreicht, und löst dann aus.

Rollen erzeugt unscharfe Bilder

Panono weist jedoch darauf hin, dass diese Auslösemethode nur für tagsüber geeignet ist. Bei den längeren Belichtungszeiten am Abend wird das Panorama verwackelt. Auch sollte die Kugel beim Wurf möglichst wenig rollen, da auch das zu Verwacklungen führt. Schließlich: Das Gehäuse macht zwar einen robusten Eindruck. Aber der Fotograf sollte es dennoch wieder auffangen und verhindern, dass die Kamera auf den Boden aufschlägt. Bei einem Gewicht von 480 Gramm empfiehlt es sich, am unteren Ende des von Panono vorgeschlagenen Bereichs von 1,5 bis 4 Metern Wurfhöhe zu bleiben.

Zum Lieferumfang gehören schließlich noch ein etwa 40 Zentimeter langer Selfiestick und ein Stativ-Adapter. Der Stick hat einen Micro-USB-Anschluss, über den eine Verbindung zur Kamera hergestellt wird, und einen Auslöser - so kann der Fotograf seinen Arm verlängern. Der etwa 10 Zentimeter lange Stativ-Adapter hat auf der Unterseite ein 1/4-Zoll-Standardgewinde und auf der anderen einen Anschluss für die Kamera. Ausgelöst wird dann über eine App - auf diese Art haben wir hauptsächlich fotografiert.

Die Möglichkeit, die Kamera auf ein Stativ zu montieren, bietet die Chance, Panoramen mit einer ungewöhnlichen Perspektive aufzunehmen.

Panono oder Digitalkamera mit Panorama-Ausstattung? 
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Anonymer Nutzer 11. Apr 2016

Vollkommen richtig. In der Nautik gibt es auch noch den Fachbegriff des Stampfens...

TarikVaineTree 11. Apr 2016

Schön und gut (und selbstverständlich), aber Hardware für Fotos (zu gut Deutsch...

George99 10. Apr 2016

Das ist in der Tat der Showstopper. Wenn die Kamera nicht mehr benutzbar ist, wenn die...

Haf 09. Apr 2016

1500 Euro, puh, das ist schon heftig. Ok, die Bildqualität von dem finalen Produkt...

nixidee 09. Apr 2016

Umständlich? Smartphone auspacken, im Kreis drehen. Bild direkt anschauen -> noch mal...


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