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Montiert wird auf dem Panono-Server

Ist das Panorama aufgenommen, geht es an die Montage, das Stitching. Das erfordert einigen Aufwand: Zunächst muss ein Smartphone oder ein Tablet, auf dem die Panono-App installiert ist, per WLAN mit der Kamera verbunden werden - falls die nicht schon besteht, weil die Kamera per App ausgelöst wurde. Dann werden die Bilder auf das Mobilgerät übertragen.

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Der Fotograf kann sich darauf eine Vorschau seines Panoramas anschauen. Die besteht aus den am richtigen Ort platzierten Bildern, die aber noch nicht richtig montiert sind. Die Übergänge stimmen also noch nicht. Das Stitching ist eine aufwendige Operation, die die Kamera oder das Mobilgerät überfordern würde. Das wird deshalb auf einem leistungsfähigen Rechner im Internet gemacht.

Die Bilder werden auf den Panono-Server übertragen

Um die Bilder auf den Server von Panono zu übertragen, muss erst die Verbindung zum kameraeigenen WLAN getrennt und das Mobilgerät wieder mit dem heimischen WLAN verbunden werden. Dieses Wechseln ist etwas umständlich. Die 36 Bilder werden über das Internet auf den Cloud-Server übertragen und dort montiert. Das dauert etwa zehn Minuten. Dann ist das Panorama fertig.

Das Stitching, also die Montage, der Einzelbilder ist recht ordentlich und meist fehlerfrei. Da nur einmal ausgelöst wird, gibt es keine Geisterbilder - das sind Personen, die mehrfach in einem Panorama auftauchen, weil sie von einer Einzelaufnahme zur nächsten durch das Bild gelaufen sind.

Vereinzelt treten Montagefehler auf

Allerdings zeigen die Panoramen zuweilen die typischen Parallaxenfehler im Nahbereich: Die Montage stimmt nicht ganz, Kanten weisen Knicke auf. Das tritt vor allem bei stark geometrischen Mustern auf, wie etwa auf einer Fachwerkbrücke mit einem Boden aus Holzbohlen. In dieser für Panoramen extremen Aufnahmesituation haben wir die Panono an ihre Grenzen gebracht. Allerdings ist auch in der herkömmlichen Panoramafotografie nicht garantiert, dass der Einsatz eines Panoramakopfes diese Fehler vermeidet. Sie lassen sich bei der Montage - wenn auch mit viel Mühe - korrigieren.

Der Nachteil im Vergleich zu einem mit einer DSLR aufgenommenen Panorama: Der Fotograf ist praktisch immer zu sehen - beim Wurf oder beim Selfiestick ist er sehr präsent im Bild. Ist die Kamera auf dem Selfiestick oder dem Stativ, wird zumindest der Ausleger bei der Montage herausretuschiert. Der Halter oder das Dreibein hingegen bleiben drin. Allerdings ist das zu verschmerzen: Der Fußboden ist ja meist nicht so interessant. Die einzige Möglichkeit, gar nicht aufzutauchen, ist, sich hinter einer Ecke zu verstecken und die Kamera per App auszulösen.

Panono fotografiert auch im Dunkeln

Positiv fällt die Aufnahmequalität bei wenig Licht auf: Normalerweise haben die kleinen Kameras bauartbedingt kein besonders gutes Rauschverhalten. Die Panono macht jedoch bei Dunkelheit recht rauscharme Fotos. Allerdings sollte der Fotograf den Iso-Wert nicht verändern. Der ist standardmäßig auf Iso 50 eingestellt. Wird er erhöht, tritt auch Farbrauschen auf.

Bei einer hohen Dynamik, also starken Unterschieden zwischen hell und dunkel ist die Panono jedoch überfordert. Dafür gibt es allerdings eine Mehrbelichtung oder High-Dynamic-Range-Funktion (HDR). Die Funktion ist in der App zwar vorhanden, aktivieren ließ sie sich allerdings nicht.

 Panono oder Digitalkamera mit Panorama-Ausstattung?Das Panorama wird betrachtet 
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Anonymer Nutzer 11. Apr 2016

Vollkommen richtig. In der Nautik gibt es auch noch den Fachbegriff des Stampfens...

TarikVaineTree 11. Apr 2016

Schön und gut (und selbstverständlich), aber Hardware für Fotos (zu gut Deutsch...

George99 10. Apr 2016

Das ist in der Tat der Showstopper. Wenn die Kamera nicht mehr benutzbar ist, wenn die...

Haf 09. Apr 2016

1500 Euro, puh, das ist schon heftig. Ok, die Bildqualität von dem finalen Produkt...

nixidee 09. Apr 2016

Umständlich? Smartphone auspacken, im Kreis drehen. Bild direkt anschauen -> noch mal...


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