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Panono oder Digitalkamera mit Panorama-Ausstattung?

Wir haben etwa die Ballkamera auf ein Stativ montiert und über das Balkongeländer gehalten. Selfiestick oder Adapter sollten allerdings richtig eingerastet sein, sonst besteht Absturzgefahr. Mit einer herkömmlichen Digitalkamera mit Panorama-Ausrüstung lässt sich das nicht umsetzen.

  • Die typischen Art, mit der Panono zu fotografieren: Sie wird in die Luft geworfen. Ausgelöst wird am Scheitelpunkt. (Foto: Petra Vogt/Fotolostin)
  • Anschließend ist es ratsam, die Kamera wieder zu fangen. (Foto: Petra Vogt/Fotolostin)
  • Wir haben die Kamera häufig auf ein Stativ gesetzt und per App ausgelöst (Foto: Petra Vogt/Fotolostin)
Die typischen Art, mit der Panono zu fotografieren: Sie wird in die Luft geworfen. Ausgelöst wird am Scheitelpunkt. (Foto: Petra Vogt/Fotolostin)
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Bei der Bedienung ist die Panono jedenfalls klar im Vorteil gegenüber einer Panorama-Aufnahme mit einer normalen Digitalkamera auf einem Stativ mit einem Panoramakopf. Der Panoramakopf gleicht Parallaxenfehler im Nahbereich bis etwa 5 Meter aus.

Panoramafotografie erfordert Geduld

Der Aufbau nimmt eine Weile in Anspruch: Der Panoramakopf wird zusammengebaut und an die Kamera geschraubt. Die Kamera muss dabei so montiert werden, dass sich die Eintrittspupille - oft nicht ganz richtig als Nodalpunkt bezeichnet - über dem Stativgewinde, also dem Drehpunkt befindet. Anschließend wird der Kopf mit Kamera auf das Stativ gesetzt und mit Hilfe einer Libelle ausgerichtet.

Dann geht es an die Belichtung: Alle Automatikfunktionen der Kamera werden ausgestellt. Belichtung, Weißabgleich und Fokus werden per Hand eingestellt. Allerdings: Wird im RAW-Format fotografiert, lässt sich der Weißabgleich im Nachhinein anpassen, die Belichtung in gewissen Grenzen auch. Der Fokus kann bei einem Fisheye-Objektiv vernachlässigt werden, da dieses Objektiv einen sehr großen Tiefenschärfebereich hat.

Mehrreihige Panoramen nehmen Zeit in Anspruch

Schließlich werden die Einzelbilder gemacht - einmal rund herum, einen Gegenschuss in den Himmel und einen auf den Boden. Das dauert inklusive Abbau gut 10 Minuten. Ein 360-Grad-Panorama ohne Fisheye-Objektiv erfordert ein mehrreihiges Panorama. Je nach eingesetzter Brennweite kann das auch einmal eine halbe Stunde dauern - oder auch mehrere Stunden bei einem Projekt wie dem 26-Gigapixel-Panorama von Paris.

Das geht mit der Panono auf jeden Fall schneller. Schließlich war genau das auch Pfeils Absicht: Die Idee, eine Kamera zu entwickeln, die schnell und unkompliziert ein sphärisches Panorama aufnimmt, kam ihm 2007 auf einer Reise in die Südsee. Seine Mitreisenden reagierten auf seine Vorliebe für Panoramen zunehmend ungeduldiger. Die Idee führte Pfeil in seiner Diplomarbeit aus, entwickelte einen Prototyp und schließlich das Serienprodukt.

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 Panono im Test: Eine runde Sache mit ein paar DellenMontiert wird auf dem Panono-Server 
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Anonymer Nutzer 11. Apr 2016

Vollkommen richtig. In der Nautik gibt es auch noch den Fachbegriff des Stampfens...

TarikVaineTree 11. Apr 2016

Schön und gut (und selbstverständlich), aber Hardware für Fotos (zu gut Deutsch...

George99 10. Apr 2016

Das ist in der Tat der Showstopper. Wenn die Kamera nicht mehr benutzbar ist, wenn die...

Haf 09. Apr 2016

1500 Euro, puh, das ist schon heftig. Ok, die Bildqualität von dem finalen Produkt...

Anonymer Nutzer 09. Apr 2016

Umständlich? Smartphone auspacken, im Kreis drehen. Bild direkt anschauen -> noch mal...


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