Panono: Crowdfunder können Kamera zu Produktionskosten kaufen

Nach der Pleite von Panono war unklar, ob Vorbesteller ihre Kamera noch bekommen. Jetzt hat der neue Besitzer einen Kompromiss vorgeschlagen: Bisher leer ausgegangene Crowdfunding-Unterstützer können die 360-Grad-Kamera zu Produktionskosten kaufen.

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Die Panono-Kamera macht 360-Grad-Aufnahmen.
Die Panono-Kamera macht 360-Grad-Aufnahmen. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Crowdfunding-Unterstützer der 360-Grad-Kamera Panono, die aufgrund der Pleite des Unternehmens ihre Kamera nicht bekommen haben, können das Gerät ungefähr zum halben Preis kaufen. Das hat die Professional360 GmbH bekanntgegeben, die die Kameras seit der Insolvenz des Startups verkauft.

Produktionspreis liegt bei 50 Prozent des aktuellen Verkaufspreises

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Die Hälfte des aktuellen Verkaufspreises, der bei 1.800 Euro liegt, die Produktionskosten der Panono-Kamera wiedergeben. Laut der Professional360 GmbH bekommen Indiegogo-Unterstützer einen Guteschein über 1.000 US-Dollar, umgerechnet sind das ungefähr 850 Euro - also etwas weniger als die Hälfte des Verkaufspreises.

Zusätzlich sollen die Crowdfunding-Unterstützer unbegrenzten Zugang zu den cloudbasierten Serviceleistungen erhalten. Diese haben dem Hersteller zufolge einen Wert von knapp über 500 Euro.

Nur ein Gerät pro Unterstützer

Das Angebot ist allerdings auf eine Kamera pro Unterstützer limitiert. Wer sich mehrere Kameras gesichert hat, kann dennoch nur eine zum Vorzugspreis erhalten. Außerdem werden monatlich höchstens 50 Kameras im Rahmen des Angebotes verschickt. Diese monatliche Bestellgrenze gilt allerdings nicht für den Dezember 2017.

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Panono zufolge sollen sich bereits 50 Vorbesteller beim Hersteller gemeldet haben. Die finanzielle Situation sei mittlerweile soweit stabilisiert, dass der neue Besitzer des Unternehmens die Kameras ohne Gewinn veräußern kann.

Der Besitzer der Professional360 GmbH, die Bryanston Group, hat nach der Übernahme von Panonos Patenten, Vermögen und Warenzeichen sowie der Einrichtung der GmbH erklärt, dass rein rechtlich keine Verpflichtung bestünde, die Vorbesteller zu berücksichtigen. Gleichzeitig hat das Unternehmen aber von Anfang an bekräftigt, eine Lösung finden zu wollen.

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