Pannen-Smartphone: Samsung will Galaxy Note 7 zurückbringen

Das Galaxy Note 7 wird doch nicht ganz verschwinden. Samsung will das für selbst entzündliche Akkus bekannte Smartphone-Modell wieder verkaufen - in einer generalüberholten Version. Die eingesammelten Geräte sollen umweltfreundlich entsorgt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Galaxy Note 7 bekommt eine zweite Chance.
Das Galaxy Note 7 bekommt eine zweite Chance. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Phoenix aus der Asche: Das Galaxy Note 7 soll wieder auf den Markt kommen - Samsung will das Pannen-Smartphone in einer generalüberholten Fassung verkaufen. Damit bestätigt sich ein Bericht vom Februar 2017. Samsung selbst hält sich noch mit Details zum Ablauf zurück, der Hersteller nennt keinen Termin und teilt auch nicht mit, in welchen Ländern das Smartphone wieder in den Verkauf gehen wird. Bisher war vermutet worden, dass die aufbereiteten Geräte ab Juni 2017 hauptsächlich in aufstrebenden Märkten wie Vietnam und Indien verkauft würden.

Kein Verkauf in den USA geplant

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Samsung wolle zusammen mit Regulierungsbehörden und Mobilfunknetzbetreibern entscheiden, in welchen Ländern das Galaxy Note 7 wieder in den Handel gelange. Entsprechende Informationen sollen zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben werden. In den USA wird das Galaxy Note 7 aber in keinem Fall wieder erscheinen, wie Samsung von The Verge und Cnet zitiert wird.

Beim generalüberholten Galaxy Note 7 handelt es sich um sogenannte Refurbished-Modelle. Damit werden gebrauchte Geräte bezeichnet, die überarbeitet wieder verkauft werden - das ist bei etlichen Herstellern üblich. Der Geräteaufbau bleibt dabei unverändert. Dies soll beim Samsung-Smartphone allerdings laut Bericht vom Februar anders werden: Die aufbereiteten Modelle sollen demnach Modifikationen am Gehäuse erhalten und einen veränderten Akku bekommen.

Kleinerer Akku

Der 3.500-mAh-Akku im Galaxy Note 7 soll gegen ein kleineres Modell mit geringerer Nennladung ausgetauscht werden. Der Akku war der offiziellen Untersuchung Samsungs zufolge der Grund dafür, dass das Smartphone Feuer fing - dies führte dann zu der zweifachen Rückrufaktion. Wie die Modifikationen am Gehäuse gestaltet werden, ist noch nicht bekannt.

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Samsung wolle alle nicht wiederverkauften Geräte fachgerecht entsorgen. Einige Komponenten sollen für die Erprobung der Produktion künftiger Geräte verwendet werden. Dazu sollen das Kameramodul und der Prozessor gehören. Rohstoffe wie Nickel, Kupfer, Gold und Silber sollen extrahiert und von entsprechenden Firmen für eine weitere Verwendung aufbereitet werden.

Die meisten Geräte sind wieder bei Samsung

Mit dem Verkauf der wiederaufbereiteten Smartphones könnte Samsung versuchen, die durch das Scheitern des Galaxy Note 7 verursachten Verluste zumindest in Teilen wieder aufzufangen. 98 Prozent der 3,16 Millionen produzierten Galaxy Note 7 sollen sich wieder beim Hersteller befinden. Insgesamt sollen sich 2,5 Millionen Einheiten für eine Wiederaufbereitung eignen. Durch den Rückruf soll Samsung ein finanzieller Schaden von umgerechnet rund fünf Milliarden Euro entstanden sein. Wie sich das Debakel langfristig auf das Image des Unternehmens auswirkt, ist noch nicht absehbar.

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Anonymer Nutzer 28. Mär 2017

Das macht keinen Sinn. Der Lack ist ja genau dafuer da und der Lack ist nun mal besser...

Anonymer Nutzer 28. Mär 2017

Du meinst sicherlich Bloedsinn. Desweiteren warum? Soll man die Geraete einfach zerlegen...

/usr/ 28. Mär 2017

Danke dafür, Redaktion! :D

Anonymer Nutzer 28. Mär 2017

Das Recycling wird nicht der Umwelt zuliebe gemacht, sondern weil es sich Wirtschaftlich...

TrollNo1 28. Mär 2017

Ich dachte Furby von refurbished. Können ja ne laufende Nummer einführen. Samsung Furby 7



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