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Panfrost: Weston läuft auf freiem Mali-GPU-Treiber

Dank einiger Anpassungen läuft der Mali-GPU-Treiber Panfrost nun standardkonform wie die anderen freien Linux-3D-Treiber. Das ermöglicht die Ausführung von Programmen wie etwa Weston oder auch Kodi.

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Der freie Linux-Treiber für die Mali-GPUs kann nun viele Anwendungen darstellen.
Der freie Linux-Treiber für die Mali-GPUs kann nun viele Anwendungen darstellen. (Bild: Gregory/CC-BY-SA 2.0)

Ein Team aus Community-Entwicklern um Alyssa Rosenzweig und Lyude Paul erstellt mit Panfrost einen freien Linux-Userspace-Treiber für die Midgard genannte Architekturgeneration von ARMs Mali-GPUs. Bisher nutzte das Projekt einen "ausgeklügelten Hack", wie der Entwickler und Collabora-Angestellte Tomeu Vizoso in seinem Blog schreibt. Dieser Hack ist demnach nun nicht mehr nötig, was eine weitreichende Anwendungsunterstützung durch Panfrost ermöglicht.

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Bisher nutzte Panfrost die Shared Memory Extension des X11-Fenstersystems, wobei jedoch jeder einzelne Frame in einen Buffer kopiert werden musste, um diesen weiterverwenden zu können. Vizoso hat dem Blogeintrag zufolge jedoch die in der Userspace-Bibliothek Mesa genutzte Winsys-Schnittstelle für den von ARM bereitgestellten freien Kernel-Treiber adaptiert. So lasse sich durch das Team künftig viel einfacher an dem Rendering-Code arbeiten.

Dank dieser Arbeiten lassen sich die genutzten Buffer nun ordnungsgemäß erstellen sowie exportieren und importieren. Das wiederum ermöglicht es, Anwendungen auszuführen, die den Generic Buffer Manager (GBM) aus Mesa für eben diese Zwecke benutzen. Dabei handelt es sich um die für Linux-Distributionen typischen Demos wie Kmscube und Glmark2, aber auch Anwendungen wie den Wayland-Compositor Weston oder große grafische Programme wie Kodi. In Weston können darüber hinaus auf der GPU gerenderte Anwendungen ohne eine Kopie (Zero-Copy) dargestellt werden.

Wie erwähnt nutzt dieser Aufbau nun den freien Kernel-Treiber von Hersteller ARM. Das Unternehmen bietet jedoch nur einen proprietären Userspace-Treiber für seine Grafikchips und die Technik ist darüber hinaus auch nicht in den sogenannten Mainline-Zweig des Linux-Kernels integriert. Mit dem neuen Code lässt sich künftig jedoch besser und möglicherweise sogar schneller an den freien Userspace-Komponenten des Panfrost-Treibers arbeiten. Parallel dazu soll ein Kernel-Treiber durch die Community entstehen, der die DRM-Schnittstelle des Linux-Kernels verwendet und so auch in diesen integriert werden kann.

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