Panfrost: ARM unterstützt Entwicklung von Open-Source-Grafiktreiber
Bereits in der Vergangenheit hat der freie Panfrost-Treiber Unterstützung von ARM erhalten – was es Entwickler Collabora ermöglichte, wesentlich mehr Ressourcen für dessen Entwicklung zu mobilisieren. Die Zusammenarbeit haben ARM und Collabora nun erneuert: ARM finanziert die Weiterentwicklung(öffnet im neuen Fenster) des Panfrost-Treibers.
Der habe, so Collabora(öffnet im neuen Fenster) , in letzter Zeit umfangreiche Änderungen erfahren: Die dritte Generation von Valhall-GPUs nutzt ein überarbeitetes, auf Vulkan ausgelegtes Command Stream Frontend . Der entsprechende Treiber sei mittlerweile fast bereit für die Aufnahme in den Linux-Kernel – und die nächste GPU-Generation stellte ARM bereits 2022 vor .
Durch die erneuerte Zusammenarbeit mit ARM will Collabora jetzt andere Projekte vorantreiben: So werde an einem Vulkan-Treiber gearbeitet, der die bestehenden OpenGL- und OpenGL-ES-Treiber ergänzen soll. Auch bei der Unterstützung von OpenCL für Berechnungen auf der GPU erhofft man sich Fortschritte. Aktuell schätzt Collabora den entsprechenden Treiber noch als "experimentell" ein. ARMs Vertrauen in Panfrost ist groß: Kunden könnten Mali-Systeme bedenkenlos einsetzen – unabhängig von Betriebssystem und Grafik-Middleware.
ARM fördert weitere Open-Source-Projekte
In der Pressemitteilung betont ARM die Bedeutung von Open Source für das Unternehmen. Daher kooperiere man neben Collabora auch noch mit Linaro, um Entwicklern die Arbeit zu erleichtern. Auch den Quellcode der eigenen Softwarebibliothek zur Beschleunigung von RAN-Anwendungen (Radio Access Network) will der CPU-Entwickler veröffentlichen.
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