Pandemie: Viele Betriebe planen Mischung aus Homeoffice und Präsenz

Die Homeoffice-Pflicht endet. Bei der Telekom wird es kein Zurück zum alten Status Quo geben.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Heimarbeitsplatz
Heimarbeitsplatz (Bild: AFP via Getty Images)

Viele große Unternehmen streben nach diesem Wochenende ein Hybrid-Modell aus Homeoffice und Präsenzarbeit an. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur. Von Sonntag an entscheiden Firmen, welche Corona-Schutzmaßnahmen in ihren Betrieben gelten. Die Homeoffice-Pflicht läuft aus und sie müssen dann die Gefahr durch das Virus selbst einschätzen und ihr Hygienekonzept daran angepasst gestalten.

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Die Deutsche Telekom etwa plant nach eigenen Angaben zwar eine vermehrte Rückkehr ins Büro. "Klar ist aber auch, dass es kein Zurück zum alten Status Quo geben wird. Mobiles Arbeiten hat seine Vorteile und ist gekommen, um zu bleiben".

Bei Vodafone können die Beschäftigten nach Entfall der behördlich angeordneten Homeoffice-Pflicht grundsätzlich wieder frei und selbst entscheiden, von wo aus sie arbeiten: Von zuhause aus, im Büro oder auch von unterwegs. Dies ist an bis zu 20 Tagen im Jahr sogar aus dem EU-Ausland möglich, sagte ein Sprecher Golem.de auf Anfrage. Mitarbeiter erhalten einen ergonomischen Bürostuhl, Notebook, Tastatur, Maus und Monitor sowie Software-Pakete für das Homeoffice. Das Konzept nennt sich Full Flex Office.

"Zunächst werden die Standorte mit einer Auslastung von 33 bis 50 Prozent der verfügbaren Arbeitsplätze geöffnet", sagte Telefónica-Sprecher Guido Heitmann. "Wir können ab 21. März wieder als Team vor Ort zusammenkommen und den direkten Austausch mit der digitalen Zusammenarbeit verbinden."

In den kommenden Wochen überwiegend von zu Hause aus arbeiten

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Die Commerzbank geht etwas anders vor. "In der Commerzbank können Mitarbeitende grundsätzlich bis zu 50 Prozent ihrer Arbeitszeit von zu Hause arbeiten, sofern dies mit ihrer Tätigkeit vereinbar ist", teilte das Kreditinstitut mit. Angesichts der derzeitigen Coronalage dürften Angestellte auch in den kommenden Wochen überwiegend von zu Hause aus arbeiten.

Auch beim Pharma- und Pflanzenschutzkonzern Bayer wird ein Hybrid-Modell aus Homeoffice- und Präsenz-Arbeit angestrebt. "In der momentanen Situation mit steigenden Infektionszahlen, aber auch infolge des Kriegs in der Ukraine exorbitant gestiegenen Kraftstoffpreisen, ist es für alle Beteiligten nur vernünftig, vorläufig weiter überwiegend im Homeoffice zu arbeiten", erklärte Bayer.

Bei Siemens bleibe die Empfehlung, im Homeoffice zu arbeiten, sagte ein Sprecher. Eine hundertprozentige Rückkehr in die Büros sei nicht das Ziel. Nach der Pandemie hätten die Beschäftigten grundsätzlich die Möglichkeit, zwei bis drei Tage die Woche mobil zu arbeiten.

Bei der Deutschen Post ist das Arbeiten vor Ort nach Konzernangaben hingegen überwiegend erforderlich. Angestellte in der Verwaltung hätten seit Jahren die Möglichkeit, von zu Hause zu arbeiten. "Die Erfahrungen aus der Coronapandemie haben die Deutsche Post DHL Group darin bestärkt, dass hybride Arbeitsmodelle, die sowohl das Arbeiten im Büro, aber auch von zu Hause umfassen, zukünftig noch stärker an Relevanz gewinnen werden", erklärte eine Sprecherin.

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Kleba 22. Mär 2022

Sehe ich auch so. Ich bin jetzt wie gesagt seit 2016 100% remote im HO. Der Arbeitgeber...

berritorre 21. Mär 2022

Die Tendenz sah ich schon vor der Pandemie hier bei uns. Klar, eine 20 Millionen...

berritorre 21. Mär 2022

Das sind dann halt eher Fehlplanungen der Unternehmen. Ob gewollt oder ungewollt. Aber...

BlindSeer 21. Mär 2022

Meine Freunde sehe ich kaum noch, die kenne ich seit meiner Jugend. Wir reden über Signal...



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