Verfügbarkeit und Fazit
Die Panasonic Lumix GH5 ist seit Mitte April für knapp 2.000 Euro im Handel erhältlich. Das Objektiv (Lumix G Vario 12-60 mm F3,5-5,6) kostet einzeln 260 Euro. Das Firmware-Update (V-Log L) für ist für 100 Euro bestellbar.
Fazit
Für Hobby- und Profivideografen ist die GH5 nicht nur auf dem Papier ein Traum, der wahr wird. Es gibt natürlich beispielsweise von Sony und Olympus noch andere Kameras auf dem Markt, die sich sehr gut für den täglichen Einsatz bei Nachrichtendrehs, für Indiefilmer und als Second-Unit-Gerät eignen. Aber die GH5 vereint nahezu alles, was sich in den vergangenen Jahren auf unserer Wunschliste angesammelt hat, in einem Gerät.
Die Kamera ist trotz immensen Funktionsumfangs sehr benutzerfreundlich. Das liegt einerseits an der großen Anzahl frei belegbarer Tasten, doch auch im Menüsystem fanden wir uns dank kombinierter Touchscreen- und Tastenbedienung leicht zurecht. Beim wichtigsten Punkt, der Bildqualität, fanden wir beim alltäglichen Einsatz keinerlei Schwächen. Dank 4K und Full-HD-Video mit hohen Bitraten schneidet die GH5 hier erwartbar gut ab. Entscheidend sind aber die Features, die erkennbar werden lassen, dass Panasonic die Kamera im Hinblick auf Filmer entwickelt hat. Das zeigt sich in der zeitlich unlimitierten Aufnahme ebenso wie in den zahllosen Einstellungsmöglichkeiten im Videomodus und natürlich beim schwenkbaren Display. Während bei anderen Fotokameras die Filmaufnahme eine nette Dreingabe ist, steht sie bei der GH5 im Mittelpunkt.
Aber die GH5 taugt auch für gute Fotos. Zwar sind 20 Megapixel im weiterhin anhaltenden Wettbewerb um höhere Auflösungen kein Alleinstellungsmerkmal mehr, aber die Bilder sind in ihrer Preisklasse absolut konkurrenzfähig. Selbst die Nachteile kleiner Sensoren beim Rauschverhalten hat Panasonic gut in den Griff bekommen. Dass die Kamera kein eingebautes Blitzlicht hat - geschenkt.
| Auflösung | 20,3 Megapixel, kein Tiefpassfilter |
| Bildstabilisierung | 5-fach Sensorbasierter OIS, EIS bei Videoaufnahmen zuschaltbar |
| Videomodi | 4k mit bis zu 60fps 4:2:2 10bit / FullHD mit bis zu 180fps ohne Zeitlimit |
| Serienfotos | 12fps bei 20 Megapixel Auflösung, 30 fps bei 18 Megapixel Auflösung |
| Sucher / Display | 3680K-dot OLED / 1,620,000 dots schwenkbarer Touchscreen |
| Empfindlichkeit | ISO 200 - ISO 25600 |
| Verschlussgeschwindigkeit | 60s-1/16000s |
| Speicherkarten | SDHC / SDXC UHS II (V60 kompatibel) |
| Anschlüsse | USB 3.1 Type-C, HDMI Type-A, 2.5mm Fernbedienung, 3.5mm Mikrofon, 3.5mm Kopfhörer |
| Akku | 7.2v, 1860mAh Lithium-ionen / ca. 400 Bilder |
| Gewicht | 725 g |
| Maße | 139 x 98 x 87 mm |
| Konnekitivität | WLan, Bluetooth 4.2, kein GPS |
| Ton | Stereomikrofon, 2-Kanal 48 kHz/16 Bit |
| Datenformate | JPEG (DCF, Exif 2.31), RAW, MOV, MP4, AVCHD |
Lediglich die Akkulaufzeit ist nicht herausragend. 400 Fotos pro Ladung sind für heutige Verhältnisse nicht mehr viel. Auch dass es rund drei Stunden dauert, bis der Akku wieder voll ist, fanden wir zu lang.
Es wird uns schwerfallen, zu unserer altgedienten Canon EOS 5D Mk III zurückzukehren. Was wir am meisten vermissen werden? Das Schwenkdisplay.
Unter diesem Link finden sich unbearbeitete Rohdateien.
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| Rundum sorglos? |










Vollformat-Optiken sind meiner Meinung nach nicht sinnvoll an einer MFT-Kamera... außer...
Wichtiger finde ich lichtstarke Objektive um die kleinen Sensoren auszugleichen. 1:5,6...
50mm/1.4G ist ist einfach super und das für ganz wenig Geld.
Ich finde immer noch immer wer hinter der Kamera steht macht das eigentliche Bild hübsch...