Gut durchdacht und robust

Auf den zweiten Blick fällt sofort die Zweckmäßigkeit der Anordnung aller Bedienungselemente auf - und dass sie nahezu komplett frei belegbar sind. Das Moduswahlrad aus Metall mögen wir ebenfalls auf Anhieb, weil es sich auf Knopfdruck arretieren lässt. Die Kamera wirkt sehr robust. Alle Anschlüsse sind unter wetterfesten Gummiklappen verborgen. Diese sind über Scharniere mit dem Gehäuse verbunden und können bei Bedarf auch abgenommen oder ausgetauscht werden. Panasonic garantiert nicht nur Spritz- und Staubfestigkeit, sondern auch den Betrieb bei bis zu -10 Grad Kälte.

Anschlussmöglichkeiten für Profis

Unter den Klappen befinden sich neben Mikrofon- und Kopfhöreranschluss auch ein USB-C-Port mit USB-3.1-Unterstützung und eine vollwertige HDMI-2.0-Buchse. Sie kann sowohl für externe Bildschirme als auch für 4K-Aufnahmegeräte genutzt werden. Ebenfalls unter einer Abdeckung verborgen sind die beiden SD-Kartenslots, die den neuen V60-Standard unterstützen.

Ein Anschluss für eine Fernbedienung ist vorhanden, die Kamera lässt sich aber auch per WLAN mittels Smartphone-App unter iOS und Android problemlos steuern - sogar mit Livevorschau.

  • Klassisches oder eher altbackenes Design? (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • 18 Knöpfe und Räder sind überall auf dem Kamerabody verteilt ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... und lassen sich nahezu komplett frei belegen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links lassen sich per Rad die Serienbildgeschwindigkeit und der Selbstauslöser einstellen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Schwenkdisplay ist hell und löst mit 1,6 Millionen Bildpunkten auf. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Moduswahlrad kann auf Knopfdruck arretiert werden. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Lumix-G-Vario-MFT-Objektiv F3,5 - 5,6 / 12 - 60 mm kam als Kitoptik mit unserer GH5. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links neben dem Fokuswahlschalter befindet sich ein 4-Wege-Joystick. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Buchse für die Fernbedienung hat eine eigene Klappe bekommen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Inhalt des Kits, wie wir es für den Test erhalten haben (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die App dient nicht nur zum Download der Bilder, ... (Screenshot: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... sondern auch zur Fernsteuerung der Kamera (iOS und Android). (Screenshot: Martin Wolf/Golem.de)
Die App dient nicht nur zum Download der Bilder, ... (Screenshot: Martin Wolf/Golem.de)

Eine weitere Möglichkeit, Einstellungen vorzunehmen, ist der 3-Zoll-Touchscreen. Er ist für uns der eigentliche Star der Kamera. Ausgeklappt lässt er sich in alle Richtungen drehen und hat mit über 1,6 Millionen Bildpunkten eine sehr hohe Auflösung. Auch im direkten Sonnenlicht kann er noch gut benutzt werden, wenngleich wir in solchen Situationen lieber auf den mit 3,68 Millionen Bildpunkten auflösenden Sucher zurückgriffen. Dessen Annäherungssensor ist sehr sensibel, so kam es immer wieder vor, dass wir den Bildschirm versehentlich abschalteten, während wir den Touchscreen bedienten. Glücklicherweise lässt sich diese Automatik auf Knopfdruck deaktivieren. Wir fänden es bei einem zukünftigen Firmware-Update aber sinnvoll, hier verschiedene Empfindlichkeitsstufen anzubieten. So ziemlich alle anderen Parameter der Kamera kann man nämlich ähnlich detailliert anpassen.

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 Panasonic Lumix GH5 im Test: Die Kamera, auf die wir gewartet habenJede Menge Einstellungen 
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mwo (Golem.de) 28. Jul 2017

Vollformat-Optiken sind meiner Meinung nach nicht sinnvoll an einer MFT-Kamera... außer...

thepiman 07. Jul 2017

Wichtiger finde ich lichtstarke Objektive um die kleinen Sensoren auszugleichen. 1:5,6...

DieSchlange 04. Jul 2017

50mm/1.4G ist ist einfach super und das für ganz wenig Geld.

DieSchlange 04. Jul 2017

Ich finde immer noch immer wer hinter der Kamera steht macht das eigentliche Bild hübsch...



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