Gemischtes Ergebnis beim Falltest

Den Falltest hat das FZ-G1 mit gemischten Ergebnissen überstanden. Wir haben das Toughpad bei laufendem Betrieb zunächst aus circa 60 cm Höhe auf einen Teppichboden fallen lassen. Das Gerät funktionierte ohne Unterbrechung weiter und ließ sich sofort wieder bedienen. Einzig den Digitizer-Stift hatte es aus seiner Halterung geworfen. Als wir das Tablet anschließend aus der gleichen Höhe auf einen Holzboden fallen ließen, brach jedoch die Schutzklappe für den Netzstecker auseinander.

  • Das FZ-G1 von Panasonic ist ein Windows-8-Tablet mit besonders robustem Gehäuse. (Bilder: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Um einen Rahmen aus Magnesiumlegierung liegt ABS-Kunststoff, die Ecken sind zusätzlich ummantelt.
  • Das 10 Zoll große Display hat ein Cover aus gehärtetem Glas, das mit einer matten Schutzfolie überzogen ist.
  • Der Lüfter läuft ununterbrochen, was zu einer ständigen Geräuschkulisse führt.
  • In eine der Ecken kann ein Kensington-Schloss angebracht werden.
  • Die Anschlüsse sind gegen Wasserspritzer geschützt.
  • Die USB-, HDMI- und Kopfhöreranschlüsse befinden sich hinter einer massiven Klappe, die mit einer Gummimatte isoliert ist.
  • Der Steckplatz für Micro-SD-Karten ist ebenfalls wasserfest eingebaut.
  • Auch der Netzstecker wird von einer gummiisolierten Klappe geschützt.
  • Die Rückseite wird vom großen, aber flachen Akku dominiert.
  • Der Digitizer-Stift kann in eine Aussparung auf der Rückseite gesteckt werden.
  • Die Kamera liefert Bilder in Schnappschussqualität, hat aber ein großes Fotolicht mit fünf LEDs.
  • Der Akku hat eine Nennladung von 4.400 mAh und kann ausgewechselt werden.
  • Panasonic bietet auch Akkus mit größerer Nennladung an.
Das 10 Zoll große Display hat ein Cover aus gehärtetem Glas, das mit einer matten Schutzfolie überzogen ist.

Dieses Ergebnis hat uns etwas verwundert, haben wir das FZ-G1 doch aus gerade einmal der Hälfte der von Panasonic angegebenen maximalen Fallhöhe auf einen im Vergleich zu Beton oder Straßenpflaster nicht sonderlich harten Boden stürzen lassen. Die Klappe kann durch Lösen einer Schraube einfach gegen ein Ersatzteil ausgetauscht werden, der eigentliche Betrieb des Tablets wurde durch den Schaden nicht beeinflusst. Allerdings ist bei offener Klappe der Spritzschutz an der Netzbuchse natürlich nicht mehr vollständig gegeben. Weitere Dellen oder Beschädigungen am Tablet konnten wir nach dem Falltest nicht feststellen.

Wasserfeste Tasten

Auf der Vorderseite unterhalb des Displays hat das Toughpad sieben beschichtete, wasserdichte Tasten: den Einschalter, den Home-Button, eine Taste zur Sperrung der Bildschirmrotation, zwei Tasten für die Lautstärkeregelung und zwei frei programmierbare Tasten. Standardmäßig hat Panasonic diese mit dem Dashboard und der Bildschirmtastatur belegt, der Nutzer kann aber beliebige Programme zuweisen. Damit sich das FZ-G1 in der Tasche nicht von alleine einschaltet, muss der Einschaltknopf länger gedrückt werden. Das gilt auch, wenn das Tablet aus dem Ruhemodus aktiviert wird.

Während wir das Toughpad benutzten, haben wir eine Möglichkeit vermisst, das Gerät ohne zusätzlichen Ständer angekippt hinstellen zu können. Dank der Gummiecken liegt das FZ-G1 zwar rutschfest auf einem Tisch, einen eingebauten Klappständer wie beispielsweise die Surface-Tablets hat das Gerät aber nicht.

Hochauflösendes Display

Das IPS-Display des FZ-G1 ist 10,1 Zoll groß und löst mit 1.920 x 1.200 Pixeln auf. Das Deckglas des Bildschirms ist gehärtet und direkt mit dem Display verbunden. Durch eine matte Folie ist es zusätzlich geschützt.

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 Nach militärischem Standard geprüftDisplay auch bei Sonnenlicht lesbar 
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Anonymer Nutzer 13. Jul 2013

ich hab das Vid kurz mal angesehen, hui hui hui - die beiden Tablets haben etwas soviel...

pholem 08. Jul 2013

Hm, so richtig rauspusten kann der Lüfter dann ja nicht. Vllt ist das Gerät deswegen so...

derKlaus 08. Jul 2013

Genau das meinte ich. Anscheinend haben die an dem Display nicht mehr viel geändert, das...

PaytimeAT 08. Jul 2013

... beide Programme gibts ja auch für Windows ^^ btw. Blender = Videobearbeitung? oO



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