Panasonic-Digitalkamera: Lumix G9 soll Stativ überflüssig machen

Panasonic hat mit der Lumix G9 eine weitere spiegellose Systemkamera vorgestellt, die vor allem durch ihren Bildstabilisator und ihren schnellen Autofokus Fotografen begeistern soll.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Lumix G9
Lumix G9 (Bild: Panasonic)

Panasonic hat bei der Lumix G9 einen verbesserten Bildstabilisator eingebaut, der in Kombination mit Objektiven, die über eine interne Stabilisierung verfügen, bis zu 6,5 EV-Stufen längere Belichtungszeiten aus freier Hand ermöglichen soll. Die Bewegungen werden durch ein Gyroskop und den Bildsensor sowie über einen Beschleunigungssensor erfasst und in Gegenbewegungen umgesetzt, damit das Bild nicht verwackelt wird. Der Bildstabilisator funktioniert bei Foto- als auch bei Filmaufnahmen, einschließlich 4K-Videos.

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Zudem soll der Autofokus sehr schnell sein und in 0,04 Sekunden reagieren können. Für eine genaue Fokussierung wurden 255 AF-Felder eingebaut, die gruppiert und je nach Motiv verändert oder verschoben werden können.

Die Kamera kann mit ihrem Micro-Four-Thirds-Sensor Aufnahmen mit 20,3 Megapixeln in schneller Bildfolge machen. Bei kontinuierlichem Autofokus sind es 20 Bilder pro Sekunde, bei einmaliger Scharfstellung sogar 60 Bilder pro Sekunde. Das Sucherbild soll auch im Serienbildmodus ohne Dunkelphasen angezeigt werden. Die Bilder werden auf UHS-II-Karten gespeichert, wovon die Kamera gleich zwei Stück aufnehmen kann.

Oben auf der Kamera befindet sich ein beleuchtbares Status-Display. Neben dem elektronischen Sucher gibt es zudem ein Display, das dreh- und schwenkbar ist und eine Diagonale von 7,5 cm aufweist. Die Auflösung des LCDs liegt bei 1,04 Millionen Bildpunkten. Das OLED des elektronischen Suchers arbeitet hingegen mit einer Auflösung von 3,68 Millionen Bildpunkten und einer Bildwiederholfrequenz von 120 Bildern pro Sekunde.

  • Panasonic Lumix G9 (Bild: Panasonic)
  • Panasonic Lumix G9 (Bild: Panasonic)
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Panasonic Lumix G9 (Bild: Panasonic)
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Neben Bluetooth 4.2 ist auch WLAN mit 2,4GHz (IEEE 802.11b/g/n) und 5GHz (IEEE802.11ac) eingebaut, um das Bildmaterial an mobile Endgeräte zu senden.

Neben normalen Aufnahmen mit 20,3 Megapixeln sind auch sogenannte Pixel-Shift-Fotos mit einer Auflösung von 80 Megapixeln möglich, wobei die Kamera dabei nur unbewegte Motive fotografieren kann, da der Sensor für acht aufeinanderfolgende Bilder um jeweils ein Pixel verschoben wird. Die Kamera errechnet dann ein Bild mit 80 Megapixeln wahlweise im Rohdaten- als auch im JPEG-Format.

Optional bietet der japanische Kamerahersteller den Akku-Griff DMW-BGG9 an, der nicht nur mehr Fotos am Stück ermöglicht (800 statt 400 Bilder), sondern auch einen Griff samt Auslöser für Hochformat-Aufnahmen beinhaltet. Das Kameragehäuse ist 13,7 x 9,7 x 9,2 cm groß und wiegt mit Akku etwa 685 Gramm.

Die Panasonic Lumix G9 soll ab Januar 2018 in Schwarz in den Handel kommen und rund 1.700 Euro kosten. Wer die Kamera ab 17.11.2017 vorbestellt, bekommt den Akkugriff kostenlos dazu.

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dejanmilo 09. Nov 2017

Bin mal gespannt, ob deren Preis nun durch den Konkurrenzdruck sinkt. Die Specs der zwei...

Der Spatz 08. Nov 2017

Dafür sind die Speicherkarten günstiger geworden ;-) Meine erste "richtige" für die...

Der Spatz 08. Nov 2017

Ich bezog mich nur auf die Überschrift. 1/10tel bekomme ich auch noch Scharf (bei 12mm...

Der Spatz 08. Nov 2017

Ist halt der Standard zum Messen der "Machbaren Fotos" der die Zahl runter drückt. Dürfte...



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