Abo
  • Services:

Panasonic: 10-Mikrometer-Graphitfolie als Kühler für Smartphones

Die Materialforschung von Panasonic hat das Wärmeleitmaterial namens PGS weiter verkleinert. Dadurch können die dünnen Folien Wärme noch besser ableiten, sie sollen vor allem in mobilen Geräten eingesetzt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Das ultradünne Material PGS
Das ultradünne Material PGS (Bild: Panasonic)

Von bisher 17 Mikrometer Dicke hat Panasonic seine Wärmeleitfolien nun auf 10 Mikrometer gebracht, wie Semiaccurate berichtet. Das Material heißt "pyrolitic graphite sheet" (PGS), was sich als molekular hoch ausgerichtete Graphitfolie übersetzen lässt.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Berlin
  2. Bosch Software Innovations GmbH, Waiblingen

Graphit ist einer der besten Wärmeleiter, was im Schulunterricht oft mit einem Bleistift demonstriert wird: Eine Wärmequelle an dessen Spitze führt nach weniger als zwei Sekunden zur Erwärmung am anderen Ende. Das sollte man aber nur mit moderater Hitze, nicht etwa einem Feuerzeug ausprobieren.

Bei PGS kommt dazu, dass die Molekularstruktur sehr homogen ist, was die Wärmeleitfähigkeit noch erhöht. In der neuen Generation kommt PGS nahe an Diamanten heran, welche die besten bekannten Wärmeleiter sind. Wie Graphit bestehen Diamanten aus Kohlenstoff, ihre Gitterstruktur ist jedoch fast vollständig gleichmäßig - unter anderem deswegen sind Diamanten durchsichtig und Graphit nicht.

Für die Leitfähigkeit wird ein Wert von Watt pro Meter angegeben, in der Bauwirtschaft auch als K-Wert bekannt. Diamant erreicht einen Wärmedurchgangskoeffizienten von 2.000 W/m, PGS mit 10 Mikrometern Dicke kommt sehr nahe daran und liegt bei 1.900 W/m. Zum Vergleich: Kupfer, das bei PC-Kühlern oft eingesetzt wird, kommt nur auf knapp 400 W/m.

Bei Smartphones und anderen mobilen Geräten schlägt Panasonic vor, mit zwei PGS-Folien die Wärme von SoC und Akku an das Gehäuse weiterzuleiten. Damit könnten Vorder- und Rückseite des Gerätes die Hitze dann an die Umgebung abstrahlen. Das Unternehmen bietet das Material bereits auf seinen Webseiten an. Welche Hersteller es in der neuen Version einsetzen wollen, gab Panasonic noch nicht bekannt.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. 3 Blu-rays für 20€, Boxsets im Angebot, Serien zum Sonderpreis)
  2. 4,99€
  3. (u. a. Deadpool, Alien Covenant, Assassins Creed)

Eheran 17. Aug 2013

Gerade ohne Außeneinwirkung ist sie formbeständig. ...reichen aber nicht aus, um die...

Eheran 17. Aug 2013

Auch wenn ich davon zum ersten mal höre: Nicht Wärmeleitfähigkeit mit Wärmetransport...

lalalalalalala 16. Aug 2013

Je dünner, desto besser kann es die Wärme abstrahlen.


Folgen Sie uns
       


Kameravergleich Smartphones

Samsungs Galaxy S9+ macht gute Fotos - auch im Vergleich zur Konkurrenz, wie unser Vergleichstest zeigt.

Kameravergleich Smartphones Video aufrufen
HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

Digitalfotografie: Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher
Digitalfotografie
Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher

War der Anhänger wirklich so groß wie der Ring? Versucht da gerade einer, die Versicherung zu betuppen? Wenn Omas Erbstück geklaut wurde, muss die Versicherung wohl dem Digitalfoto des Geschädigten glauben. Oder sie engagiert einen Bildforensiker, der das Foto darauf untersucht, ob es bearbeitet wurde.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. iOS und Android Google lanciert drei experimentelle Foto-Apps
  2. Aufstecksucher für TL2 Entwarnung bei Leica

HP Z2 Mini Workstation G3 im Test: Leises Rauschen hinterm Monitor
HP Z2 Mini Workstation G3 im Test
Leises Rauschen hinterm Monitor

Unterm Tisch, auf dem Tisch oder hinter den Bildschirm geklemmt: HPs Z2 Mini Workstation ist ein potentes, wenn auch nicht gerade sehr preiswertes Komplettsystem. Den Preis ist der PC aber wert, denn er ist leise, modular und kann einfach gewartet werden. Der Admin dankt!
Ein Test von Oliver Nickel

  1. HP Pavilion Gaming Hardware für Gamer, die sich Omen nicht leisten wollen
  2. Chromebook x2 HP präsentiert Chrome-OS-Detachable mit Stift
  3. Laserjet Pro M15w und M28w HPs Laserdrucker schrumpfen auf 34 Zentimeter Länge

    •  /