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Pamu Quiet im Test: Es muss nicht immer gleich Apple sein

Bluetooth-Hörstöpsel mit ANC und ohne Schritthall sind selten. Dabei muss es aber nicht gleich so teuer werden wie bei den Airpods Pro.

Ein Test von veröffentlicht am
Bluetooth-Hörstöpsel Pamu Quiet von Padmate
Bluetooth-Hörstöpsel Pamu Quiet von Padmate (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)

Der wenig bekannte Hersteller Padmate bietet mit den Pamu Quiet vergleichsweise preiswerte Bluetooth-Hörstöpsel alias True Wireless In-Ears mit Active Noise Cancellation (ANC) an. Ihre Besonderheit: eine Technik, die Schritthall beseitigt. Die Airpods Pro von Apple waren die ersten Bluetooth-Hörstöpsel, die sich dieses Problems angenommen haben.

Inhalt:
  1. Pamu Quiet im Test: Es muss nicht immer gleich Apple sein
  2. Die ANC-Leistung der Pamu Quiet ist zu schwach
  3. Padmate Pamu Quiet: Verfügbarkeit und Fazit

Wir haben uns mit den Pamu Quiet Musik angehört und getestet, wie gut Außengeräusche ferngehalten werden können. Dabei zeigte sich, dass der geringe Preis einige Abstriche bei der ANC-Leistung nach sich zieht und auch bei der Klangqualität bekommt man für mehr Geld mehr Leistung.

Die Gehäuseform ähnelt stark den Airpods der ersten und zweite Generation, ein länglicher Stiel hängt aus dem Ohr. Wie bei den Airpods Pro und vielen anderen Bluetooth-Hörstöpseln gibt es Gummiaufsätze, die dafür sorgen sollen, dass die Stöpsel sicher halten und nicht herausfallen.

Pamu Quiet sitzen bequem

Bei uns sitzen die Pamu Quiet sicher und bequem im Ohr. Auch nach einer Nutzung von einigen Stunden drücken sie nicht unangenehm. Die Airpods Pro sind allerdings noch bequemer - jedenfalls bei uns.

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Wenn wir die Padmate-Stöpsel unter einer Mütze verwenden, werden sie nicht schmerzhaft ins Ohr gedrückt wie bei vielen anderen Bluetooth-Hörstöpseln. Dennoch sind sie nur bedingt mützentauglich, denn wenn wir den Kopf bewegen, sind störende Schab- und Kratzgeräusche zu hören.

Hörstöpsel ohne Schritthall sind eine Wohltat

Dafür haben die Hörstöpsel in der mützenfreien Zeit den großen Vorteil, dass sie keine Probleme mit Schritthall haben. Gegen dieses Problem unternehmen die meisten anderen Anbieter nichts - auch anderthalb Jahre, nachdem die Airpods Pro hier Maßstäbe gesetzt haben.

  • Links Jabras Elite 85t, daneben Pamu Quiet (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Links Apples Airpods Pro, daneben Pamu Quiet (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Links Ankers Liberty Air 2 Pro, daneben Pamu Quiet (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Pamu Quiet im Ladeetui (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Pamu Quiet und das geöffnete Ladetui (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Pamu Quiet und das geschlossene Ladeetui(Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Padmate Pamu Quiet (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Ladeetuis im Vergleich: Elite 85t, Liberty Air 2 Pro, Pamu Quiet und Airpods Pro(Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
Padmate Pamu Quiet (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)

Bei den Pamu Quiet bemerken wir genauso wenig Schritthall wie bei den Airpods Pro. Das wirkt sich positiv auf den Klang aus. Anders als bei den meisten anderen Bluetooth-Hörstöpsel am Markt sind die Aufsätze nicht so stark abgedichtet, dass ein Druck im Ohr erzeugt wird, der jeden einzelnen Schritt beim Laufen im Ohr als dumpfes Auftreten hörbar macht.

Bluetooth-Hörstöpsel mit klarem Klang und viel Bass

Die Pamu Quiet liefern einen klareren Klang als die Airpods Pro, der uns gut gefällt. Der etwas zu intensive Bass macht das aber wieder zunichte. Die gut ausgeprägten Höhen und der ordentliche Mittenbereich verhindern zwar, dass der Bass die übrigen Bereiche erdrückt, aber bei bassintensiver Musik kann diese auch bei moderater Lautstärke übersteuert klingen. Bei weniger bassbetonter Musik macht sich das weniger störend bemerkbar. Insgesamt ist das Klangbild der Airpods Pro besser, aber das zeigt sich auch im höheren Preis.

Padmate Pamu Quiet T10 schwarz

Die Pamu Quiet gehören zur Gattung der Bluetooth-Hörstöpsel, bei denen eine Klangveränderung zu bemerken ist, wenn ANC umgeschaltet wird. Bei aktiviertem ANC ist der Bass stärker als bei ausgeschaltetem ANC. Dann ist der Bassanteil wiederum zu schwach.

Bei Telefonaten werden wir mit den Pamu Quiet von der anderen Seite in Innenräumen klar und deutlich verstanden und wir hören Anrufer angenehmerweise auf beiden Stöpseln. Beim Einsatz draußen werden wir schlechter, aber noch passabel verstanden. Am Stöpsel können wir die Mikrofone während eines Telefonats störenderweise weder aus- noch wieder einschalten. Hier ist weiterhin Jabra einer der wenigen Hersteller, der an eine so grundlegende Funktion gedacht hat.

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Die ANC-Leistung der Pamu Quiet ist zu schwach 
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Peter V. 25. Mär 2021 / Themenstart

Warte: https://www.chip.de/artikel/True-Wireless-In-Ear-Kopfhoerer-im-Test_167943175...

dantist 25. Mär 2021 / Themenstart

Nein, die Lautstärke ist wie bei anderen Geräten auch, von sehr leise bis sehr laut, mit...

DrBernd 25. Mär 2021 / Themenstart

Die meisten Leute nutzen halt keine Macs ¯\_()_/¯

matthat 25. Mär 2021 / Themenstart

Neu halten die Dinger drei Stunden - da kann man sich ausmalen, wann beim ganzen...

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