• IT-Karriere:
  • Services:

Palmer Luckey: Oculus-Miterfinder arbeitet an Grenzüberwachungstechnologie

Er hat den Habitus eines Hippies, arbeitet nun aber an Grenzüberwachungs- und Militärtechnologie: Der Oculus-Gründer Palmer Luckey will laut einem Medienbericht künftig helfen, die US-Grenze zu schützen.

Artikel veröffentlicht am ,
Palmer Luckey - Mitgründer von Oculus VR - auf einer Veranstaltung
Palmer Luckey - Mitgründer von Oculus VR - auf einer Veranstaltung (Bild: Gabrielle Lurie/AFP/Getty Images)

Vor rund zwei Monaten hat Palmer Luckey wohl mehr unfreiwillig denn aus eigenem Entschluss das von ihm mitgegründete Unternehmen Oculus VR verlassen. Nun hat die New York Times in einem ebenso amüsant zu lesenden wie bebilderten Artikel vorgestellt, was der Wegbereiter der Virtual Reality und vielfache Jungmillionär Luckey derzeit so alles macht und womit er künftig Geld verdienen will. Einerseits schreibt die New York Times über schräge Cosplay-Partys und von einer Art politisch konservativer Hippie-Kommune in einer Villa.

Stellenmarkt
  1. FLYERALARM Digital GmbH, Würzburg
  2. Forschungszentrum Jülich GmbH, Jülich

Andererseits schreibt die Zeitung, dass Palmer Luckey derzeit daran arbeitet, die sogenannte Lidar-Technologie (Light Detection and Ranging) - die sonst etwa selbstfahrende Autos zur Umgebungserkennung verwenden - für die Sicherung von Grenzen und militärischen Einrichtungen zu nutzen. Finanzielle Unterstützung erhalte Luckey von Peter Thiel, einem Investor, der unter anderem dem US-Präsidenten Donald Trump als Technologieberater dient.

Die neuen Systeme von Palmer Luckey sollen es möglich machen, etwa Drohnen zu erkennen, dabei aber von Vögeln und ähnlichen Objekten nicht gestört werden. Die New York Times verweist darauf, dass durch derartige Technologien auch der von Trump geforderte stärkere Grenzschutz ermöglicht würde - und zwar kostengünstiger als mit der eigentlich geplanten Mauer.

Luckey und die Landesverteidigung

"Wir geben mehr als je zuvor für Verteidigungstechnologie aus, aber der technische Fortschritt verlangsamt sich seit Jahrzehnten", so Luckey in einer E-Mail an die Zeitung. "Wir benötigen neue Firmen, die sich um Verteidigung kümmern und die sparsam mit dem Geld des Steuerzahlers umgehen und gleichzeitig überlegene Systeme bauen, um damit unsere Truppen und Bürger besser zu schützen".

In der sonst eher linksliberalen Technologieszene des Silicon Valley gilt Palmer Luckey mit seinen politischen Ansichten als Außenseiter. Er soll Trump mit einer größeren Summe finanziell unterstützt haben und sich - so die New York Times - wohl auch schon mit dessen umstrittenem Chefstrategen Steve Bannon zu Gesprächen getroffen haben, um über den Einsatz der Überwachungssysteme an der Grenze zu Mexiko zu sprechen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 369,45€ (Bestpreis!)

Shoopi 07. Jun 2017

Wirklich einfache Frage: Warum ist es in unserer Zeit schlimm illegale Einwanderung...

MarioWario 07. Jun 2017

Das passiert bei uns nicht und deswegen sitzt bei den amerikanischen Administrationen der...

Trockenobst 06. Jun 2017

Wahrscheinlich gilt für "Konservative" der Begriff "WG" nicht. Warum gemeinsam wohnen...


Folgen Sie uns
       


IBM - von der Lochkarte zum Quantencomputer (Golem Geschichte)

Golem.de erzählt die über 100-jährige Geschichte von Big Blue im Video.

IBM - von der Lochkarte zum Quantencomputer (Golem Geschichte) Video aufrufen
Bluetooth-Hörstöpsel mit ANC im Test: Den Airpods Pro hat die Konkurrenz nichts entgegenzusetzen
Bluetooth-Hörstöpsel mit ANC im Test
Den Airpods Pro hat die Konkurrenz nichts entgegenzusetzen

Die Airpods Pro haben neue Maßstäbe bei Bluetooth-Hörstöpseln gesetzt. Sennheiser und Huawei ziehen mit True Wireless In-Ears mit ANC nach, ohne eine Antwort auf die besonderen Vorzüge des Apple-Produkts zu haben.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Bluetooth-Hörstöpsel Google will Klangprobleme beseitigen, Microsoft nicht
  2. Bluetooth-Hörstöpsel Aldi bringt Airpods-Konkurrenz für 25 Euro
  3. Bluetooth-Hörstöpsel Oppos Airpods-Alternative kostet 80 Euro

Complex Event Processing: Informationen fast in Echtzeit auswerten
Complex Event Processing
Informationen fast in Echtzeit auswerten

Ob autonomes Fahren, Aktienhandel oder Onlineshopping: Soll das Ergebnis gut sein, müssen Informationen quasi in Echtzeit ausgewertet werden. Eine gute Lösung dafür: CEP.
Von Boris Mayer

  1. Musik Software generiert Nirvana-Songtexte
  2. mmap Codeanalyse mit sechs Zeilen Bash
  3. Digitale Kultur Demoszene wird finnisches Kulturerbe

PC-Hardware: Das kann DDR5-Arbeitsspeicher
PC-Hardware
Das kann DDR5-Arbeitsspeicher

Vierfache Kapazität, doppelte Geschwindigkeit: Ein Überblick zum DDR5-Speicher für Server und Desktop-PCs.
Ein Bericht von Marc Sauter


      •  /