Abo
  • Services:

Palm, iPaq und Bitfone: Qualcomm kauft Smartphone-Patente von HP

Qualcomm kauft von HP alle 1.400 Patente rund um Smartphone-Betriebssysteme. Dazu gehören Patente rund um die Bedienung von Palm- und iPaq-Geräten.

Artikel veröffentlicht am ,
Qualcomm kauft Palm-, iPaq- und Bitfone-Patente von HP.
Qualcomm kauft Palm-, iPaq- und Bitfone-Patente von HP. (Bild: Albert Gea/Reuters)

Qualcomm übernimmt von HP ein Patent-Portfolio mit 1.400 Einträgen. Dabei handelt es sich nicht nur um bereits zugeteilte Patente, sondern auch um Patentanträge, die noch nicht vom zuständigen Patentamt abgesegnet wurden. Es gehören nicht nur US-Patente dazu, sondern auch solche, die in anderen Ländern eingereicht und teilweise bewilligt wurden.

Stellenmarkt
  1. Hessischer Rundfunk Anstalt des öffentlichen Rechts, Frankfurt am Main
  2. Bosch Gruppe, Abstatt

Die beiden Unternehmen haben Stillschweigen darüber vereinbart, zu welchem Preis die Patente den Besitzer wechseln. Qualcomm will aktuellen und künftigen Lizenznehmern mit dem Aufkauf des Patentpakets einen Mehrwert bieten.

Die von Qualcomm aufgekauften Patente drehen sich rund um das, was Palm entwickelt hat. Ein weiterer Schwerpunkt ist das iPaq. Palm gehörte zu den Pionieren von PDAs, die später WebOS entwickelten. HP hat Palm im Frühjahr 2010 übernommen und alle Rechte an WebOS mittlerweile an LG weitergereicht.

Das iPaq war ein von Compaq entwickelter PDA, der mit Microsofts damaligem mobilem Betriebssystem Windows CE lief, das später in Windows Mobile umbenannt wurde. Als HP und Compaq fusionierten, wurden die von HP entwickelten Jornada-Geräte auf Basis von Microsofts Mobilbetriebssystem eingestellt und der Fokus lag fortan auf der iPaq-Reihe.

Ein weiterer Bereich im Patentpaket betrifft HPs Übernahme des Unternehmens Bitfone im Jahre 2006. Mit den Bitfone-Lösungen lassen sich mobile Endgeräte verwalten.

Derzeit ist nicht bekannt, welche Patente Qualcomm damit übernimmt. So ist etwa unklar, ob das Unternehmen auch die Patente rund um WebOS gekauft hat, das von Palm entwickelt wurde. Noch zu PDA-Zeiten hatte Qualcomm mit dem PDQ 800 ein Palm-OS-Smartphone entwickelt. Es wurde 1999 vorgestellt und kam dann als Kyocera QCP-6035 in den Verkauf. Das war zwei Jahre, bevor Handspring damals mit dem Treo ein erstes Palm-OS-Smartphone angeboten hatte.

Qualcomm hat im Mai 2013 Jon Rubinstein in das Board of Directors aufgenommen. Rubinstein war zuvor Palm-Chef, bevor das Unternehmen an HP verkauft wurde.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (pay what you want ab 0,88€)
  2. 99,99€ (versandkostenfrei)
  3. (u. a. 32 GB 6,98€, 128 GB 23,58€)
  4. 54,99€

Schnarchnase 25. Jan 2014

Schön wärs, man wird ja wohl noch träumen dürfen. :)


Folgen Sie uns
       


Metro Exodus - Fazit

In Metro Exodus kommt Artjom endlich streckenweise wirklich an die frische Luft.

Metro Exodus - Fazit Video aufrufen
Windenergie: Mister Windkraft will die Welt vor dem Klimakollaps retten
Windenergie
Mister Windkraft will die Welt vor dem Klimakollaps retten

Fast 200 Windkraft-Patente tragen den Namen von Henrik Stiesdal. Nachdem er bei Siemens als Technikchef ausgestiegen ist, will der Däne nun die Stromerzeugung auf See revolutionieren.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Offshore-Windparks Neue Windräder sollen mehr Strom liefern
  2. Fistuca Der Wasserhammer hämmert leise
  3. Windenergie Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Trüberbrook im Test: Provinzielles Abenteuer
Trüberbrook im Test
Provinzielles Abenteuer

Neuartiges Produktionsverfahren, prominente Sprecher: Das bereits vor seiner Veröffentlichung für den Deutschen Computerspielpreis nominierte Adventure Trüberbrook bietet trotz solcher Auffälligkeiten nur ein allzu braves Abenteuer in der deutschen Provinz der 60er Jahre.
Von Peter Steinlechner

  1. Quellcode Al Lowe verkauft Disketten mit Larry 1 auf Ebay
  2. Wet Dreams Don't Dry im Test Leisure Suit Larry im Land der Hipster
  3. Life is Strange 2 im Test Interaktiver Road-Movie-Mystery-Thriller

Uploadfilter: Der Generalangriff auf das Web 2.0
Uploadfilter
Der Generalangriff auf das Web 2.0

Die EU-Urheberrechtsreform könnte Plattformen mit nutzergenerierten Inhalten stark behindern. Die Verfechter von Uploadfiltern zeigen dabei ein Verständnis des Netzes, das mit der Realität wenig zu tun hat. Statt Lizenzen könnte es einen anderen Ausweg geben.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Europawahlen Facebook will mit dpa Falschnachrichten bekämpfen
  2. Urheberrecht Europas IT-Firmen und Bibliotheken gegen Uploadfilter
  3. Pauschallizenzen CDU will ihre eigenen Uploadfilter verhindern

    •  /