Palladium: Teure Edelmetallpreise führen zu Katalysator-Diebstählen

Die Preise von Rhodium und Palladium sind in den vergangenen Jahren massiv gestiegen. Katalysatoren, die diese Metalle enthalten, sind dadurch begehrtes Diebesgut geworden.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Palladium-Barren
Palladium-Barren (Bild: Karl432/CC-BY-SA 4.0)

Abgasreinigung als lukratives Diebesgut: Katalysatordiebstähle neben laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins Der Spiegel zu. Grund sind die massiven Preissteigerungen bei den beiden Metallen Rhodium und Palladium, die in Katalysatoren verbaut werden.

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Der Edelmetall-Boom führte zu extrem hohen Preisen bei beiden Metallen. Ein Kilogramm Rhodium kostet rund 340.000 Euro - rund 17 Mal so viel wie Anfang 2016. Der Preis für Palladium verfünffachte sich auf rund 75.000 Euro je Kilo. Der Wert der beiden Metalle pro Kat kann je nach Modell zwischen 150 und 200 Euro betragen.

Jüngst gab es größere Diebstähle auf Schrottplätzen in Westfalen und Franken. Dabei wurden laut Spiegel jeweils mehr als 100 Katalysatoren gestohlen. Bei einem Fahrzeugausrüster nahe Augsburg bauten Diebe 53 Geräte aus Fahrzeugen aus, die an der Straße standen. In Sachsen wurde von der Polizei aufgrund der Vielzahl der Fälle eine Sonderkommission eingerichtet.

"Hier findet organisierter, schwerer Bandendiebstahl auf internationalem Niveau statt", sagte Julian Köhle von der International Platinum Group Metals Association. Oliver Krestin, Geschäftsführer des Aschaffenburger Wiederverwerters Hensel Recycling, sagte dem Magazin: "Früher wurden Autoradios gestohlen, dann Navis. Heute sind es die Kats."

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davidflo 25. Feb 2020

Schach Matt.

Flexy 25. Feb 2020

(...) Da kommt es drauf an was du schon auf dem Kerbholz hast und ob das "Bandenmäßig...

Flexy 25. Feb 2020

Wenn der Kat nicht drin ist fahren die meisten Autos heute nur noch im Notprogramm. Die...

gelöscht 25. Feb 2020

Es gibt inzwischen auch Elektrohydraulische Rohrschneider (Akku) die leise und problemlos...



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