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Zeitersparnis durch Palette Gear in professionellen Umgebungen

Der große Vorteil beim Bearbeiten von Fotos mit Palette Gear ist die hohe Geschwindigkeit, in der Anpassungen möglich sind. Keine Menüs oder langen Mausfahrten sind notwendig, um an die am häufigsten benötigten Funktionen zu gelangen. Vor allem die physische Rückkopplung ist eine große Stärke des Eingabesystems.

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Wer will, kann aber neben den Adobe-Produkten auch andere Software mit den Eingabegeräten steuern. Der sogenannte Joystick-Modus erlaubt es, Achsen und Knöpfe eines solchen zu simulieren. Für Flugsimulationen und Ähnliches hat sich indes der Keyboard-Modus bewährt, mit dem beliebige Tastenkürzel auf die Regler gelegt werden können. Für das Online-Flugspiel Warthunder hat sich die Ersatztastatur als gut geeignet erwiesen. Auch als MIDI-Gerätesteuerung lässt sich Palette Gear einsetzen.

Bei der Bedienung ist uns aufgefallen, dass die Schieberegler in manchen Situationen einen kleinen Nachteil haben: Sie lassen sich nicht kurzzeitig deaktivieren. Bei manchen Anwendungen geschieht es unweigerlich, dass der Benutzer zum Beispiel beim Wechsel von einem Foto zum nächsten irgendwann am oberen oder unteren Totpunkt anschlägt. Hier hilft nur der kurzfristige Wechsel zu einer anderen App, um die Schieberegler zurückzufahren.

Weitere Module in Planung

Die Entwickler von Palette Gear, die das System ursprünglich über eine Kickstarter-Kampagne finanzierten, arbeiten dem Vernehmen nach schon an weiteren Modulen wie motorbetriebene Schieberegler und Trackballs. Künftig soll auch für Entwickler der Zugang zur Hardware geschaffen werden, damit sie das System in ihre Software integrieren können.

Wer ein Palette-Gear-System erwirbt, erhält 20 Prozent Rabatt auf den Abopreis des Adobe-Photoshop-Photography-Pakets, das neben Photoshop CC auch Lightroom CC enthält.

Mehrere Versionen zur Auswahl

  • Palette Gear Expert Kit in der Verkaufsverpackung (Bild: Andreas Donath)
  • Drehregler mit Druckknopf-Funktion (Bild: Andreas Donath)
  • Schieberegler - deutlich zu erkennen sind die Kontakte und Magnete zum Zusammenfügen der Einzelelemente.  (Bild: Andreas Donath)
  • Drucktaster  (Bild: Andreas Donath)
  • Palette Gear Core Modul (Bild: Andreas Donath)
  • Expert Kit zusammengesteckt  (Bild: Andreas Donath)
  • Der helle und gut ablesbare OLED-Bildschirm des Core-Moduls (Bild: Andreas Donath)
  • Softwarekonfiguration der einzelnen Module für Photoshop Lightroom (Bild: Andreas Donath)
  • Palette Gear  - Core Modul  mit Lightroom-Beschriftung (Bild: Andreas Donath)
  • Palette Gear Expert Kit - die LED-Beleuchtung lässt sich anpassen. (Bild: Andreas Donath)
  • Palette Gear (Bild: Andreas Donath)
  • Palette Gear (Bild: Andreas Donath)
  • Palette Gear (Bild: Andreas Donath)
Drucktaster (Bild: Andreas Donath)

Die Verarbeitungsqualität ist hoch, die Bedienelemente sind robust ausgelegt und durch den Einsatz von Metall an der Oberfläche wirken sie auch recht edel. Das System wird in mehreren Versionen angeboten: Die Starter-Edition für 200 US-Dollar enthält neben dem immer mitgelieferten Basisbaustein einen Schieberegler, einen Drehregler sowie zwei Knöpfe. Das von uns ausprobierte Expert-Kit hingegen ist mit zwei Schiebereglern und drei Drehreglern sowie zwei Knöpfen die empfehlenswertere Version, kostet aber auch 300 US-Dollar. Auch eine Version mit Holz- statt Aluminiumoberfläche und mit noch mehr Modulen wird angeboten. Ab November 2015 soll ausgeliefert werden.

Fazit

Der modulare Ansatz und die gute Softwareunterstützung zusammen mit den umfangreichen Konfigurationsmöglichkeiten sprechen für den Einsatz von Palette Gear in professionellen Umgebungen, vor allem im Bereich der Bildbearbeitung, der Musikbearbeitung und des Videoschnitts. Auch bei Simulationen lässt sich das System sinnvoll einsetzen. Lediglich die etwas hohen Preise könnten so manchen Interessenten abschrecken.

 Leuchtende Hardwaremodule und OLED-Display
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thecrew 18. Aug 2015

Einfach einen schnöden 8 Kanal Midi Controller (gibts von Korg schon für 49 EUro...

Phreeze 18. Aug 2015

stimmt. wie gesagt, die Pros kriegen die Geräte eh gestellt. Und portabel ist ein Gaming...

GeroflterCopter 12. Aug 2015

Das hätte sich durch Motorfader vermeiden lassen, die imho bei dem Preis bei den...

GeroflterCopter 12. Aug 2015

Wenn du günstig viele Fader haben willst, Akai APC Mini, oder Novation Launch Control...

Anonymer Nutzer 11. Aug 2015

Naja das Knopf-Modul erspart einem wirklich nur das merken einer Tastenkombination, ist...


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