Abo
  • Services:
Anzeige
Videochat im Browser mit Palava
Videochat im Browser mit Palava (Bild: Screenshot Golem.de)

Palava: Videokonferenzlösung auf Basis von WebRTC

Videochat im Browser mit Palava
Videochat im Browser mit Palava (Bild: Screenshot Golem.de)

Das Dresdner Unternehmen Innovailable arbeitet mit Palava.tv an einer Videokonferenzlösung auf Basis von WebRTC. Eine erste Version, die Videochats mit mehreren Teilnehmern ermöglicht, kann ab sofort in Firefox und Chrome ausprobiert werden.

Mit Palava lassen sich Videokonferenzen mit mehreren Teilnehmern direkt im Browser abwickeln, ganz ohne Zusatzsoftware oder Plugins. Möglich wird dies durch WebRTC, das von Firefox ab der Version 22 Beta oder Chrome ab Version 26 unterstützt wird. Wer mit diesen Browsern palava.tv aufruft, gibt dort nur noch einen selbstgewählten Namen für einen Konferenzraum an, anschließend startet der Videochat mit einem Klick. Jeder, der die entsprechende URL aufruft, kann an der Konferenz teilnehmen.

Anzeige

Bevor das Bild der Webcam des Nutzers samt Ton aus dem Mikro übertragen wird, fragt der Browser nach, ob Palava.tv überhaupt darauf zugreifen darf. In einem ersten Test mit bis zu vier Teilnehmern im lokalen Netz, die Firefox oder Chrome nutzten, hat Palava wie versprochen funktioniert.

Die Innovailable-Gründer Kilian Ulbrich und Jan Lelis setzen dabei auf WebRTC, eine neue Webtechnik, die derzeit von der IETF und dem W3C standardisiert wird. Vor allem Google und Mozilla treiben WebRTC voran, so dass deren Browser WebRTC schon jetzt unterstützen.

Mit WebRTC können direkte verschlüsselte Peer-to-Peer-Verbindungen zwischen mehreren Webbrowsern aufgebaut werden. Die Datenströme müssen also nicht über einen Server gesendet werden. Dieser ist lediglich notwendig, um die Verbindung zwischen den Teilnehmern aufzubauen.

So ist auch Palava zum Großteil mit clientseitigem Javascript implementiert, das aus Coffeescript erzeugt wird. Der Browser kommuniziert mittels Websockets mit dem Palava-RTC-Server, um die Konferenzen zu verwalten. Weitere zum Einsatz kommende Technologien sind Rails, Ruby-Eventmachine, Redis und MongoDB. Demnächst soll auch ein Javascript-SDK für Entwickler angeboten werden, mit dem diese Videokonferenzen in ihre eigenen Webseiten einbetten können. Zudem soll der Client-Code in Zukunft als Open Source zur Verfügung gestellt werden.

Details zur verwendeten Architektur erläutern die Palava-Macher in ihrem Blog.


eye home zur Startseite
Haxx 22. Mai 2013

Wofür wäre das mit den Videotag denn nützlich? Du kannst ja auf jeden Fall Desktop...

DrWatson 21. Mai 2013

Und jetzt?

nn.max 21. Mai 2013

alternative auch kostenlos: http://browsermeeting.com Auch dort natürlich Firefox 22 Beta...

Husten 21. Mai 2013

chatroulette! ,)

weltraumkuh 21. Mai 2013

Immerhin wollen die den Source-Code veröffentlichen, aber ich wundere mich schon, dass so...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Crailsheim
  2. M-net Telekommunikations GmbH, München
  3. Daimler AG, Leinfelden-Echterdingen
  4. über Ratbacher GmbH, Hannover


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Space Jam 11,97€, Ex Machina 9,97€, Game of Thrones 3. Staffel 24,97€)
  2. (u. a. 25 % Rabatt beim Kauf von drei Neuheiten, Box-Sets im Angebot)
  3. 5,99€ FSK 18

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Praxiseinsatz, Nutzen und Grenzen von Hadoop und Data Lakes
  2. Leitfaden für den gezielten Einsatz von SAP HANA
  3. Wettbewerbsfaktor Analytics im Internet der Dinge.


  1. Megaupload

    Dotcom droht bei Auslieferung volle Anklage in den USA

  2. PC-Markt

    Unternehmen geben deutschen PC-Käufen einen Schub

  3. Ungepatchte Sicherheitslücke

    Google legt sich erneut mit Microsoft an

  4. Torus

    CoreOS gibt weitere Eigenentwicklung auf

  5. Hololens

    Verbesserte AR-Brille soll nicht vor 2019 kommen

  6. Halo Wars 2 im Test

    Echtzeit-Strategie für Supersoldaten

  7. Autonome Systeme

    Microsoft stellt virtuelle Testplattform für Drohnen vor

  8. Limux

    Die tragische Geschichte eines Leuchtturm-Projekts

  9. Betriebssysteme

    Linux 4.10 beschleunigt und verbessert

  10. Supercomputer

    Der erste Exaflops-Rechner wird in China gebaut



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Kernfusion: Angewandte Science-Fiction
Kernfusion
Angewandte Science-Fiction
  1. Kernfusion Wendelstein 7-X funktioniert nach Plan

MX Board Silent im Praxistest: Der viel zu teure Feldversuch von Cherry
MX Board Silent im Praxistest
Der viel zu teure Feldversuch von Cherry
  1. Patentantrag Apple denkt über Tastatur mit Siri-, Emoji- und Teilen-Taste nach
  2. Kanex Faltbare Bluetooth-Tastatur für mehrere Geräte gleichzeitig
  3. Surface Ergonomic Keyboard Microsofts Neuauflage der Mantarochen-Tastatur

Der große Ultra-HD-Blu-ray-Test (Teil 2): 4K-Hardware ist nichts für Anfänger
Der große Ultra-HD-Blu-ray-Test (Teil 2)
4K-Hardware ist nichts für Anfänger
  1. Der große Ultra-HD-Blu-ray-Test (Teil 1) 4K-Filme verzeihen keine Fehler
  2. Deutsche Verkaufszahlen Unberechtigter Jubel über die UHD-Blu-ray
  3. 4K Blu-ray Sonys erster UHD-Player kommt im Frühjahr 2017

  1. Unart

    FranzBekker | 06:24

  2. Das was hier voellig irre ist ...

    flauschi123 | 06:12

  3. Re: Verzicht

    ThaKilla | 05:53

  4. Re: Es führt kein Weg an Windows vorbei

    FranzBekker | 05:50

  5. Re: Und was berechnen die wirklich?

    Komischer_Phreak | 05:41


  1. 18:33

  2. 17:38

  3. 16:38

  4. 16:27

  5. 15:23

  6. 14:00

  7. 13:12

  8. 12:07


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel