Palantir: US-Militär setzt auf KI für höhere Präzision

Palantir liefert zehn Prototypen seines Titan-Systems, das Ziele mithilfe von künstlicher Intelligenz automatisiert erfasst.

Artikel veröffentlicht am , Matthias Wellendorf
Titan-System auf Lkw
Titan-System auf Lkw (Bild: Palantir)

Die softwaregestützte Kriegsführung gewinnt immer mehr an Bedeutung. Palantir hat einen neuen Auftrag des US-Militärs in Höhe von 178,4 Millionen US-Dollar erhalten, um zehn Prototypen seines Titan-Systems zu entwickeln, die Soldaten während militärischer Operationen bei der Erfassung von Zielen unterstützen sollen.

Der große Vorteil der Titan-Systeme liegt darin, dass Informationen, die von den verschiedenen Überwachungssystemen im Weltall, im Luftraum und in Bodennähe geliefert werden, zunächst mithilfe von maschinellem Lernen und künstlicher Intelligenz ausgewertet und zusammengeführt werden, wie der Hersteller im Rahmen des Vertragsabschlusses erklärt.

Durch eine Normierung der Daten wird eine automatisierte Zielerfassung erreicht, die die Bekämpfung von Zielen außerhalb des Sichtfelds des Soldaten ermöglicht. Durch eine Echtzeitverarbeitung können Soldaten in zeitkritischen Situationen taktisch bessere Entscheidungen treffen, wie Palantir-Präsident Akash Jain unterstreicht.

Titan passt auf einen Lkw

Der Auftrag ist ein weiterer Schritt, um softwarebasierte Lösungen und künstliche Intelligenz stärker in Kampfeinsätzen einzubinden. Zuvor wurde ein erster von Palantir in Zusammenarbeit mit Raytheon Technologies (jetzt RTX) entwickelter Titan-Prototyp unter gefechtsähnlichen Situationen erprobt.

In der nunmehr dritten Entwicklungsstufe können die jeweils fünf einfacheren und fünf leistungsstärker konfigurierten Systeme auf einem Lkw installiert zu Einsätzen mitgenommen werden.

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