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Doge liefert die Daten, ImmigrationOS automatisiert

Palantir übernahm zudem einen Großteil der Daten, die im Rahmen der polizeilichen Einsätze des LAPD damals selbst erhoben wurden. Mit Palantir konnten dadurch bereits vor vielen Jahren Personen nicht nur anhand ihres Namens gesucht werden, sondern auch nach ethnischer Zugehörigkeit, Geschlecht, Bandenzugehörigkeit, Tätowierungen, Narben, Freunden oder Familienangehörigen und vielem mehr.

Hinzu kamen mit großer Wahrscheinlichkeit alle Daten des Doge (Department of Government Efficiency), mit dem Trump mithilfe von Elon Musk über 300 personenbezogene Datenpunkte von US-Bürgerinnen aus staatlichen Datensätzen(öffnet im neuen Fenster) der unterschiedlichen Behörden zusammenführen und miteinander verknüpfen(öffnet im neuen Fenster) wollte, darunter Merkmale wie Name des Adoptivkindes, Kredit- und Debitkartennummern, Vorstrafen, Einkünfte aus Glücksspielen, IP-Adresse, medizinische Diagnosen, Reisepassnummer, persönliche E-Mail-Adresse, Sozialversicherungsnummer und vieles mehr. Mindestens drei Doge-Mitglieder waren zuvor bei Palantir tätig(öffnet im neuen Fenster), zwei weitere arbeiteten bei Unternehmen, die von Peter Thiel finanziert wurden.

All diese Daten dürften in einer zentralen Palantir-Datenbank(öffnet im neuen Fenster) gelandet sein, um Einwanderer zu überwachen und zu verfolgen(öffnet im neuen Fenster). Diese Daten könnten eine gute Grundlage für den ICE-Auftrag an Palantir für ein ImmigrationOS(öffnet im neuen Fenster) bilden.

ImmigrationOS: ICE gibt bei Palantir hochgradig automatisierte Abschiebepraxis in Auftrag

Ein solches ICE Immigration Lifecycle Operating System (ImmigrationOS)(öffnet im neuen Fenster) wurde von der ICE bestellt (PDF)(öffnet im neuen Fenster) und soll der Abteilung ERO bei der Umsetzung der Presidential Executive Orders 14159 – Protecting the American People Against Invasion(öffnet im neuen Fenster) und 13773 Enforcing Federal Law With Respect to Transnational Criminal Organizations and Preventing International Trafficking(öffnet im neuen Fenster) dienen – und Palantir liefert.

Ziele sind die Optimierung der Auswahl- und Festnahmevorgänge bei illegalen Ausländern auf der Grundlage der Durchsetzungsprioritäten der ICE sowie die Überwachung der Selbstausreise, einschließlich einer nahezu in Echtzeit verfügbaren Übersicht(öffnet im neuen Fenster) über Fälle von Selbstausreisen und einer Integration in Systeme zur Priorisierung von Vollstreckungsmaßnahmen. Somit soll der Zyklus von der Identifizierung bis zur Abschiebung weitestgehend automatisiert laufen und für mehr "Effizienz bei der Abschiebelogistik" sorgen.

Darüber hinaus wird in dem Zusammenhang auch Babel X von Babel Street(öffnet im neuen Fenster) eingesetzt, um "dauerhafte Massenüberwachung und automatisierte Datenanalysen für politisch motivierte Entscheidungsprozesse über den Aufenthaltsstatus von in den USA lebenden Personen" vorzunehmen.

ICE verfolgt nicht nur Einwanderer, sondern auch Demonstranten und Verdächtige

ICE hat die Einrichtung einer neuen Zentrale zur Überwachung sozialer Medien(öffnet im neuen Fenster) vorgesehen, um Plattformen wie Facebook, Whatsapp und Tiktok zu durchforsten und Informationen über Zielpersonen wie Demonstranten und Verdächtige zu sammeln. US-Beamte haben dabei auch begonnen zu erklären(öffnet im neuen Fenster), dass ihre Bemühungen nicht nur den illegalen Einwanderern, sondern auch dem harten Vorgehen gegen die Antifa dienen könnten.

Bei Gesichtserkennung und anderen biometrischen Merkmalen(öffnet im neuen Fenster) ermöglicht die App Mobile Fortify von NEC den ICE-Beamten(öffnet im neuen Fenster), gescannte Gesichter und Fingerabdrücke im Einsatz auf der Straße sofort mit Datenbanken abzugleichen, die biometrische Daten und den Einwanderungsstatus der betreffenden Personen enthalten. Darüber hinaus erwarb ICE eine mobile App zum Scannen der Iris.

Der Hersteller BI2 Technologies gibt an, dass innerhalb von Sekunden aus einer Entfernung von 15 Zoll eine identifizierende Erfassung des Auges einer Person vorgenommen werden kann. Für die Nutzung der Gesichtserkennungssoftware von Clearview AI(öffnet im neuen Fenster) sind darüber hinaus rund vier Millionen US-Dollar investiert worden.


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