Paketzustellung: Hermes setzt verstärkt auf E-Transporter und Lastenräder
Wenn Hermes Pakete in Hannover und München zustellt, erfolgt dies seit diesem Monat im kompletten Stadtgebiet elektrisch. Dieses selbst gesteckte Zwischenziel bei der Umstellung auf die Elektrifizierung der Fahrzeugflotte gab das Unternehmen in einer Pressemitteilung bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Hermes will bis spätestens zum Ende des Geschäftsjahres 2031 85 Prozent der gesamten Zustellflotte auf elektrisch betriebene Fahrzeuge umgestellt haben.
In Hamburg wurde dieses Ziel vor knapp zwei Jahren erreicht. Und in der Hauptstadt Berlin erfolge die Hermes-Zustellung innerhalb des inneren S-Bahn-Rings ebenfalls bereits vollständig elektrisch, so das Unternehmen.
Insgesamt soll aktuell eine elektrische Zustellung in den Innenstadtbereichen 80 deutscher Städte durch Hermes erfolgen; es soll dann keinen lokalen Ausstoß von CO2-Emissionen mehr geben, betont das Unternehmen. Zu diesen 80 Städten gehören die 16 deutschen Landeshauptstädte.
In den genannten Gebieten sei das Hermes-Zustellpersonal in E-Transportern oder Lastenrädern unterwegs, heißt es.
Hermes konzentriert sich auf die 50 einwohnerstärksten Städte Deutschlands
Bei den 80 deutschen Städten seien nach Unternehmensangaben die 50 einwohnerstärksten Städte Deutschlands berücksichtigt worden. Ansonsten wurden weitere urbane Räume mit hohen Einwohnerzahlen und hoher Einwohnerdichte einbezogen. Denn diese Gebiete hätten sich besonders für eine Umstellung auf eine elektrische Zustellung geeignet.
In den Städten München und Hannover wurde die elektrische Zustellung im gesamten Stadtgebiet erst diesen Monat erfüllt. In Hamburg läuft die elektrische Zustellung im kompletten Stadtgebiet bereits seit Ende 2023.
In Berlin erfolge die Zustellung in Elektrofahrzeugen oder Lastenrädern derzeit in 67 Postleitzahlengebieten und damit auf einer Fläche von 106 Quadratkilometern. Dafür sind in Berlin derzeit 50 Lastenräder im Einsatz.
"Wir leisten damit einen signifikanten Beitrag zur Verkehrswende in diesen wichtigen urbanen Zentren" , sagt Marco Schlüter, Chief Operations Officer von Hermes Germany. "Für eine zukunftsweisende City-Logistik gibt es keine Universal-Lösung. In jeder Stadt und jeder Region herrschen individuelle Ausgangsbedingungen, die jeweils zu einem Gesamtkonzept geformt werden müssen" , umreißt Schlüter die Herausforderungen.



