Paketzustellung: Google will Flugverkehrskontrolle für Drohnen entwickeln

Sollten Drohnen in der Zukunft zur Paketauslieferung genutzt werden, könnte Chaos am Himmel herrschen. Google arbeitet daher an einer Flugverkehrskontrolle, die die kleinen Flugkörper dirigiert. Auch die Konkurrenz ist aktiv.

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Projekt Wing
Projekt Wing (Bild: Google)

Google will wie viele andere Unternehmen mit Drohnen Geld verdienen. Mit dem Projekt Wing will das Unternehmen nicht nur eigene Flugkörper entwickeln, sondern auch an einer Flugverkehrskontrolle arbeiten, mit der künftige Drohnenflüge koordiniert und Kollisionen verhindert werden könnten.

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Googles Projekt Wing wird von Dave Vos geleitet, der Bloomberg News von den Plänen berichtete. Der Luftraum solle nicht von einem einzelnen Unternehmen oder einer einzelnen Organisation überwacht werden, sagte Vos. Vielmehr solle jeder eine Lösung entwickeln.

Die Drohne, die Google einsetzt, fliegt beim Start nahezu senkrecht hoch. In der Luft ändert sich die Stellung der Propeller, so dass sie ähnlich wie ein Flugzeug fliegen kann. Ohne zu landen, öffnet sich eine Klappe, aus der mit einem Seil eine Box mit der Ware herabgelassen wird. Auf eine Landung zu verzichten, erhöht laut Google sowohl Sicherheit als auch Geschwindigkeit der Anlieferung.

  • Google Project Wing (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
  • Google Project Wing (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
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  • Google Project Wing (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
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Google Project Wing (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)

Dem Bloomberg-Bericht zufolge arbeiten mindestens 14 Unternehmen wie Amazon, Verizon und Harris an einem solchen Überwachungssystem und haben mit der Nasa, die mit der Koordination betraut ist, Verträge abgeschlossen. Das Flugkontrollsystem soll Hunderte von kleinen Drohnen koordinieren, die in niedriger Höhe fliegen. Eine Konferenz zur Abstimmung veranstaltet die Nasa am 28. Juli 2015. Ob dann ein oder mehrere Anbieter eine solche Lösung betreiben, oder es gar unterschiedliche Flugkontrollen geben wird, ist noch nicht absehbar.

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Das Wichtigste bei einem solchen System ist, dass sich alle Teilnehmer korrekt identifizieren und ihren Standort und ihr Ziel angeben können.

Das US-Unternehmen Precisionhawk hat bereits eine Flugverkehrskontrolle für seine Drohnen entwickelt, die für die Überwachung von Erdölförderanlagen und landwirtschaftlichen Nutzflächen gedacht sind.

Wie private Drohnenflüge in ein solches System eingebunden werden könnten, ist noch nicht klar.

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