Paketzustellung: Google will Flugverkehrskontrolle für Drohnen entwickeln

Sollten Drohnen in der Zukunft zur Paketauslieferung genutzt werden, könnte Chaos am Himmel herrschen. Google arbeitet daher an einer Flugverkehrskontrolle, die die kleinen Flugkörper dirigiert. Auch die Konkurrenz ist aktiv.

Artikel veröffentlicht am ,
Projekt Wing
Projekt Wing (Bild: Google)

Google will wie viele andere Unternehmen mit Drohnen Geld verdienen. Mit dem Projekt Wing will das Unternehmen nicht nur eigene Flugkörper entwickeln, sondern auch an einer Flugverkehrskontrolle arbeiten, mit der künftige Drohnenflüge koordiniert und Kollisionen verhindert werden könnten.

Stellenmarkt
  1. IT Support Engineer (m/w/d)
    Stadtwerke Balingen, Balingen
  2. CRM/xRM-Administrator (m/w/d)
    ROPA Fahrzeug- und Maschinenbau GmbH, Herrngiersdorf
Detailsuche

Googles Projekt Wing wird von Dave Vos geleitet, der Bloomberg News von den Plänen berichtete. Der Luftraum solle nicht von einem einzelnen Unternehmen oder einer einzelnen Organisation überwacht werden, sagte Vos. Vielmehr solle jeder eine Lösung entwickeln.

Die Drohne, die Google einsetzt, fliegt beim Start nahezu senkrecht hoch. In der Luft ändert sich die Stellung der Propeller, so dass sie ähnlich wie ein Flugzeug fliegen kann. Ohne zu landen, öffnet sich eine Klappe, aus der mit einem Seil eine Box mit der Ware herabgelassen wird. Auf eine Landung zu verzichten, erhöht laut Google sowohl Sicherheit als auch Geschwindigkeit der Anlieferung.

  • Google Project Wing (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
  • Google Project Wing (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
  • Google Project Wing (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
  • Google Project Wing (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
  • Google Project Wing (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
  • Google Project Wing (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
  • Google Project Wing (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
  • Google Project Wing (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
Google Project Wing (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)

Dem Bloomberg-Bericht zufolge arbeiten mindestens 14 Unternehmen wie Amazon, Verizon und Harris an einem solchen Überwachungssystem und haben mit der Nasa, die mit der Koordination betraut ist, Verträge abgeschlossen. Das Flugkontrollsystem soll Hunderte von kleinen Drohnen koordinieren, die in niedriger Höhe fliegen. Eine Konferenz zur Abstimmung veranstaltet die Nasa am 28. Juli 2015. Ob dann ein oder mehrere Anbieter eine solche Lösung betreiben, oder es gar unterschiedliche Flugkontrollen geben wird, ist noch nicht absehbar.

Golem Karrierewelt
  1. IT-Sicherheit für Webentwickler: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    07./08.02.2023, Virtuell
  2. Adobe Photoshop Grundkurs: virtueller Drei-Tage-Workshop
    01.-03.02.2023, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Das Wichtigste bei einem solchen System ist, dass sich alle Teilnehmer korrekt identifizieren und ihren Standort und ihr Ziel angeben können.

Das US-Unternehmen Precisionhawk hat bereits eine Flugverkehrskontrolle für seine Drohnen entwickelt, die für die Überwachung von Erdölförderanlagen und landwirtschaftlichen Nutzflächen gedacht sind.

Wie private Drohnenflüge in ein solches System eingebunden werden könnten, ist noch nicht klar.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Paramount+ im Test
Paramounts peinliche Premiere

Ein kleiner Katalog an Filmen und Serien, gepaart mit vielen technischen Einschränkungen. So wird Paramount+ Disney+, Netflix und Prime Video nicht gefährlich.
Ein Test von Ingo Pakalski

Paramount+ im Test: Paramounts peinliche Premiere
Artikel
  1. Sicherheit: FBI ist zutiefst besorgt über Apples neue Verschlüsselung
    Sicherheit
    FBI ist "zutiefst besorgt" über Apples neue Verschlüsselung

    Das FBI könnte mit Apples Advanced Data Protection seinen wichtigsten Zugang zu iPhones verlieren. Doch dafür muss die Funktion von Nutzern aktiviert werden.

  2. Smartphones: Huawei schliesst große Patentverträge mit Oppo und Samsung
    Smartphones
    Huawei schliesst große Patentverträge mit Oppo und Samsung

    Huawei hat sich mit den großen Smartphoneherstellern Oppo und Samsung geeinigt, Patente zu tauschen und dafür zu zahlen.

  3. Intellectual Property: Wie aus der CPU ein System-on-Chip wird
    Intellectual Property
    Wie aus der CPU ein System-on-Chip wird

    Moderne Chips bestehen längst nicht mehr nur aus der CPU, sondern aus Hunderten Komponenten. Daher ist es nahezu unmöglich, einen Prozessor selbst zu entwickeln. Wir erklären wieso!
    Eine Analyse von Martin Böckmann

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Gaming-Monitore -37% • Asus RTX 4080 1.399€ • PS5 bestellbar • Gaming-Laptops & Desktop-PCs -29% • MindStar: Sapphire RX 6900 XT 799€ statt 1.192€, Apple iPad (2022) 256 GB 599€ statt 729€ • Samsung SSDs -28% • Logitech Mäuse, Tastaturen & Headsets -53% [Werbung]
    •  /