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Paketlieferungen: Schweizer Post fliegt ab 2017 mit Drohnen

In der Schweiz soll ab 2017 ein kommerzielles Drohnenprojekt starten - allerdings zunächst auf zwei Punkte begrenzt. So weit ist die Deutsche Post noch nicht.

Artikel veröffentlicht am ,
Drohne der Schweizer Post
Drohne der Schweizer Post (Bild: Schweizer Post)

Die Schweizer Post will nach Angaben von Post-Logistics-Chef Dieter Bambauer in der ersten Jahreshälfte 2017 ein kommerzielles Drohnenprojekt starten, das zunächst aber nur zwei Firmenstandorte verbindet. Dies berichtet die Handelszeitung. Wo sich diese Orte befinden, ist nicht bekannt. Die Drohnen sollen 5 kg Nutzlast befördern, können bis zu 60 km/h schnell und 20 km weit fliegen.Testflüge mit Drohnen unternimmt die Schweizer Post bereits seit 2015, doch kommerziell wurde die Transportdienstleistung bisher nicht angeboten.

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Auch in Deutschland werden von der Post Drohnenflüge absolviert, bisher allerdings nur in Form von Tests. DHL hat bereits die dritte Generation des sogenannten Paketkopters getestet. Dabei kam eine Packstation zum Einsatz, auf der die Drohne landet und vollautomatische be- und entladen wird.

Der Kunde holt sein Paket dann aus der Station ab. Die drei Monate andauernden Tests fanden nach Angaben von DHL zwischen Januar und März 2016 im oberbayerischen Reit im Winkl und auf der Winklmoosalm statt. Die Flugdistanz zwischen den beiden Stationen lag bei rund 8 km, wobei die Drohne im bergigen Gelände eine Höhendistanz von etwa 500 Metern überwinden musste.

Die DHL-Drohne ist ein Kippflügler, der mit hochgeklappten Tragflächen senkrecht startet und landet, ansonsten aber beim Geradeausflug wie ein Flugzeug arbeitet. Auch Amazon testet solche Drohnen. Die Konstruktion benötigt weder Start- noch Landebahn.

Im Herbst 2014 versorgte DHL in einem Pilotversuch eine Apotheke auf der Nordseeinsel Juist per Drohnenflug mit Nachschub. Das von vier Rotoren angetriebene unbemannte Fluggerät (Unmanned Aerial Vehicle, UAV) konnte damals etwa 90 Minuten in der Luft bleiben und 1,2 kg Last tragen. Es legte die Strecke von zwölf Kilometern vom Festland zur Insel autonom zurück, wurde aber ständig von einer Bodenkontrolle überwacht und hätte notfalls manuell gesteuert werden können. Schon Ende 2013 brachte eine DHL-Drohne eine Lieferung mit Arzneimitteln über den Rhein in die Postzentrale.



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Fiesel 07. Dez 2016

Ist zwar kein Kippflügler und der Akku hält nur 2min, aber wenigstens macht es höllisch...

zilti 06. Dez 2016

Woher sind eigentlich immer diese Schauermärchen? Mal davon ab, dass wir in der...


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