Paketkopter: DHL testet selbstladende Drohne erfolgreich in Bayern

DHL testet seit einiger Zeit Drohnen für die Paketbeförderung. Die Version 3 des Paketkopters fliegt eine spezielle Packstation an und holt sich die Sendungen zum Transport heraus. Am Ziel werden sie ebenfalls in einer Packstation abgelegt.

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Paketkopter 3.0
Paketkopter 3.0 (Bild: DHL)

Die Flüge mit dem Paketkopter 3 von DHL sind erfolgreich verlaufen. Das Fluggerät mit Kippflügeln holt sich die Ladung selbst aus speziellen Packstationen (Parcelcopter Sky Port) und legt sie am Zielort wieder darin ab, damit sie nicht gestohlen werden können. Der Kunde holt sein Paket dann ganz normal aus der Station ab. Die drei Monate andauernden Tests fanden nach Angaben von DHL zwischen Januar und März im oberbayerischen Reit im Winkl und auf der Winklmoosalm statt.

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Das selbstständige Be- und Entladen ist eine der wichtigsten neuen Funktionen des Geräts. Es landet dazu auf dem Dach der Packstation und nimmt die Transportverpackung mit dem darin befindlichen Paket auf. Bei den Tests wurden etwa 130 solcher Vorgänge geprobt.

Be- und Entladen erfolgt automatisch

Die Flugdistanz zwischen den beiden Stationen liegt bei rund 8 Kilometern, wobei die Drohne im bergigen Gelände eine Höhendistanz von etwa 500 Metern überwinden muss. "Eilige Medikamente oder kurzfristig benötigte Sportartikel konnten dabei innerhalb von nur acht Minuten geliefert werden", teilte DHL mit. Eine Abholung mit dem Auto hätte im Winter mehr als 30 Minuten gedauert. Auch Spezialtests mit hohen Lasten und weiteren Entfernungen konnten erfolgreich absolviert werden.

Die Drohne ist ein Kippflügler, der mit hochgeklappten Tragflächen senkrecht startet und landet, ansonsten aber beim Geradeausflug wie ein Flugzeug arbeitet. Die beiden Rotoren befinden sich an den Tragflächen. Ein ähnliches Konzept verfolgt das Kipprotor-Wandelflugzeug Bell-Boeing V-22, wobei hier nur die Rotoren samt ihrer Triebwerke gekippt werden können. Beide Konstruktionen benötigen keine Start- und Landebahn.

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In der kommenden Zeit will DHL die Daten auswerten und über mögliche weitere Testgebiete entscheiden. Das Bundesverkehrsministerium (BMVI) hatte für das Forschungsprojekt extra ein Flugbeschränkungsgebiet eingerichtet, das Luftamt der Regierung von Oberbayern erteilte die erforderlichen Flugaufstiegsgenehmigungen.

Widerstand gegen Paketkopter

Gegen das Projekt gab es dennoch Proteste. Ein Paketkopter, der Lieferungen zu entlegenen Kunden bringt, ist nach Ansicht von Gleitschirm- und Drachenfliegern ein Sicherheitsrisiko. Gerade in schwach besiedelten Bergregionen könne es zu Kollisionen kommen, warnen die Drachenflieger, die ihr Hobby gefährdet sehen.

Auch die Tourismusbranche vor Ort wollte den temporären Drohnenlandeplatz nicht. Die Betreiber von Hotels und Restaurants hatten sich Ende 2015 an die örtliche Verwaltung und eine Regionalzeitung mit Protestschreiben gewandt, weil die Packstation auf einer Fläche gebaut werden soll, die bisher landwirtschaftlich genutzt wird. Diese Flächen sollten eigentlich nur für touristische Belange genutzt werden, wurde den besorgten Tourismusunternehmen zugesagt.

Die Deutsche Post hatte im Herbst 2014 in einem Pilotversuch eine Apotheke auf der Nordseeinsel Juist per Drohnenflug mit Nachschub versorgt. Das von vier Rotoren angetriebene unbemannte Fluggerät (Unmanned Aerial Vehicle, UAV) konnte damals etwa 90 Minuten in der Luft bleiben und 1,2 kg Last tragen. Es legte die Strecke von zwölf Kilometern vom Festland zur Insel autonom zurück, wurde aber ständig von einer Bodenkontrolle überwacht und hätte notfalls manuell gesteuert werden können.

Ende 2013 brachte eine DHL-Drohne eine Lieferung mit Arzneimitteln über den Rhein in die Postzentrale.

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AllDayPiano 15. Feb 2017

Das Jahr 2016 dultet keine ein Jahr späteren Antworten.

Niantic 10. Mai 2016

Wann hast du denn das letzte mal eine junge blonde mitarbeiterin mit so einem lächeln...

kvoram 10. Mai 2016

Das dier Multikopter keine Riesen-Pakete transportieren kann, ist klar, aber ich hätte...



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