Paketboom zu Weihnachten erwartet: DHL startet in die heiße Phase

DHL hat dieses Jahr viele Paketsendungen vom Lkw auf die Schiene verlagert, um die Klimabelastung zu verringern.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
DHL erwartet viele Lieferungen im Weihnachtsgeschäft.
DHL erwartet viele Lieferungen im Weihnachtsgeschäft. (Bild: Eric Piermont/AFP via Getty Images)

Knapp vier Wochen vor Weihnachten startet der Marktführer in der Paketbranche, DHL, in die alljährlich heißeste Phase des Transportgeschäfts. "Wir erwarten wieder die gleichen anspruchsvollen Mengen wie im Vorjahr", sagte der Chef der Hamburger Niederlassung der Deutschen Post DHL.

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"Aufgrund der Corona-Pandemie und des Lockdowns im Frühjahr haben wir bereits während des Jahres unsere Sortierkapazitäten sowie die Fahrzeugflotte aufgestockt und allein in unserer Niederlassung circa 500 zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt." Die Hamburger DHL-Niederlassung steuert den Postbetrieb von Otterndorf bei Cuxhaven bis Lüneburg und im Norden bis Bargteheide.

Ende Oktober 2021 hatte DHL angekündigt, zum Weihnachtsgeschäft in diesem Jahr insgesamt rund 10.000 Aushilfskräfte in allen Bereichen der Produktion einzusetzen. DHL habe auch für zusätzliche Sortierkapazität insbesondere für kleine Pakete gesorgt. Dadurch sollen sich rund 160.000 Sendungen pro Stunde zusätzlich bearbeiten lassen. Zudem sollen rund 13.000 zusätzliche Fahrzeuge und 600 zusätzliche E-Trikes eingesetzt werden.

DHL verlagert Pakettransport auf die Schiene

Im Vorgehen gegen den Klimawandel soll der DHL-Pakettransport in größeren Mengen vom Lkw auf die Bahn verlagert werden. "Von zu Jahresbeginn noch zwei Prozent wurde der Anteil der Pakete, die auf der Schiene transportiert werden, in diesem Jahr bereits auf sechs Prozent gesteigert", teilte DHL mit.

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"Für das Weihnachtsgeschäft werden bundesweit an den Wochenenden zusätzlich zu den bestehenden Verbindungen weitere 20 Züge verkehren." Langfristig sollen demnach rund 20 Prozent der nationalen Paketsendungen per Schiene transportiert werden.

Ob nach den Rekordmengen der vorigen Weihnachtssaison auch in diesem Jahr Spitzenwerte erreicht werden, wird in der Paketbranche unterschiedlich beurteilt. DHL äußerte sich zuletzt zurückhaltend. Der Bundesverband Paket & Expresslogistik (Biek), in dem die Konkurrenten des Marktführers organisiert sind, hielt indes nach früheren Angaben ein Plus von drei Prozent für die Monate November und Dezember für möglich.

Hermes erwartet Anstieg des Weihnachtsgeschäfts

Die Otto-Tochter Hermes prognostizierte einen Zuwachs von neun Prozent für das vierte Quartal. Bei diesen Vergleichen ist aber die veränderte Situation zu berücksichtigen: Ende 2020 waren die stationären Läden - anders als bislang in diesem Herbst - zeitweise geschlossen, was den Boom bei Online-Einkäufen zusätzlich verstärkte.

Angesichts der hohen Sendungsmengen in der Weihnachtszeit raten die Paketdienstleister, Pakete möglichst frühzeitig aufzugeben. Damit ein Geschenk innerhalb Deutschlands noch rechtzeitig unter dem Weihnachtsbaum liege, sollte es spätestens am 20. Dezember abgegeben werden, empfehlen die Deutsche Post und Hermes.

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