Abo
  • Services:
Anzeige
Rupert Murdoch beim Start der inzwischen eingestellten The Daily
Rupert Murdoch beim Start der inzwischen eingestellten The Daily (Bild: Spencer Platt/Getty Images)

Paid Content: Zahlungsbereitschaft für Onlinemedien steigt

Rupert Murdoch beim Start der inzwischen eingestellten The Daily
Rupert Murdoch beim Start der inzwischen eingestellten The Daily (Bild: Spencer Platt/Getty Images)

Immer mehr Menschen sind offen für Paid-Content, wollen aber für das Geld auch etwas Besonderes geboten bekommen. Auch freiwillige Zahlungsmethoden steigen stark in der Gunst der Leser.

Gut jeder dritte Bundesbürger meint, dass redaktionelle Onlineinhalte künftig wie bei einer klassischen Printausgabe bezahlt werden sollten. Dabei fordern 57 Prozent bei bezahltem Onlinecontent einen erkennbaren Mehrwert im Vergleich zu anderen journalistischen Publikationen. Das ergab eine Studie von Lischke Consulting, die unter 1.000 Menschen bevölkerungsrepräsentativ durchgeführt wurde.

Anzeige

Befragt nach Zahlungsmodellen für Paid-Content wünschten sich 48 Prozent den Erwerb einzelner Tagesausgaben wie beim Zeitungskauf am Kiosk, beispielsweise als Download auf das Tablet oder als Smartphone-App. Ebenfalls rund jeder Zweite ist dafür, ausgewählte Onlineartikel oder sonstige redaktionelle Inhalte einzeln zu bezahlen. Nach dem Vorbild des klassischen Printabonnements mit Monatsbezug wollen dagegen nur 28 Prozent der Befragten redaktionelle Onlineinhalte einkaufen.

"Die Ergebnisse der Umfrage zeigen überraschend deutlich, dass viele Leser in Deutschland bereits heute für neue Bezahlmodelle im Onlinejournalismus zugänglich sind", sagte Christoph Hüning, Medienexperte bei Lischke Consulting. Ausgangspunkt müsse allerdings ein Geschäftsmodell sein, das mit überzeugenden Argumenten an die Stelle der von den Lesern gewohnten Kostenlos-Kultur von Onlineangeboten tritt. "Die Redaktionen sollten sich mit dieser Zielrichtung darauf konzentrieren, unverwechselbare Inhalte zu schaffen, die sich auch bei Auswahl und Aufbereitung der Themen eng an den neuen Lesegewohnheiten der Zielgruppen orientieren", so Hüning.

Eine Mehrheit der Bundesbürger ist dabei offen für kreativere Vergütungsmodellen. So können sich 69 Prozent der Befragten vorstellen, journalistische Inhalte im Internet durch freiwillige Spenden zu finanzieren und auf diese Weise gute Artikel und sonstigen journalistischen Content zu belohnen. 60 Prozent könnten sich zudem vorstellen, aus dem Fernsehen bekannte Werbespots freien Inhalten im Internet voranzustellen und auf diesem Weg Inhalte durch sogenannte Pre-Roll Spots zu finanzieren.

Seit April 2011 ist das Onlineangebot der renommierten Tageszeitung New York Times kostenpflichtig. Die Zahl der zahlenden Nutzer sei seither deutlich angestiegen, berichtete die New York Times. Nach drei Monaten, Ende Juni 2011, hätten 281.000 Abonnenten die unterschiedlichen digitalen Ausgaben der Zeitung genutzt.


eye home zur Startseite
__destruct() 21. Dez 2012

Was ist an PDFs denn bitteschön hochwertig?

Neuro-Chef 20. Dez 2012

Das mit dem Potenzial ist viel zu oft leider richtig. Die ganzen "ungezogenen" kenn' ich...

Vanger 20. Dez 2012

Regionalzeitung

elgooG 20. Dez 2012

Man wählt doch nicht den Umfang einer Stichprobe nach dem was "üblich" ist. Die...

Anonymer Nutzer 19. Dez 2012

wer hat die Studie nochmal angefertigt? bzw. wer ist der Auftraggeber. Ich gehe mal davon...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. ckc ag, Region Braunschweig/Wolfsburg
  2. S E I T E N B A U GmbH, Konstanz
  3. Robert Bosch GmbH, Abstatt
  4. Der Polizeipräsident in Berlin, Berlin


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 189,99€
  2. (-70%) 5,99€
  3. (-73%) 7,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Telekom-Software

    Cisco kauft Broadsoft für knapp 2 Milliarden US-Dollar

  2. Pubg

    Die blaue Zone verursacht künftig viel mehr Schaden

  3. FSFE

    "War das Scheitern von Limux unsere Schuld?"

  4. Code-Audit

    Kaspersky wirbt mit Transparenzinitiative um Vertrauen

  5. iOS 11+1+2=23

    Apple-Taschenrechner versagt bei Kopfrechenaufgaben

  6. Purism Librem 13 im Test

    Freiheit hat ihren Preis

  7. Andy Rubin

    Drastischer Preisnachlass beim Essential Phone

  8. Sexismus

    US-Spielforum Neogaf offenbar abgeschaltet

  9. Kiyo und Seiren X

    Razer bringt Ringlicht-Webcam für Streamer

  10. Pixel 2 XL

    Google untersucht Einbrennen des Displays



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Essential Phone im Test: Das essenzielle Android-Smartphone hat ein Problem
Essential Phone im Test
Das essenzielle Android-Smartphone hat ein Problem
  1. Teardown Das Essential Phone ist praktisch nicht zu reparieren
  2. Smartphone Essential Phone kommt mit zwei Monaten Verspätung
  3. Andy Rubin Essential gewinnt 300 Millionen US-Dollar Investorengelder

Pixel 2 und Pixel 2 XL im Test: Google fehlt der Mut
Pixel 2 und Pixel 2 XL im Test
Google fehlt der Mut
  1. Pixel Visual Core Googles eigener ISP macht HDR+ schneller
  2. Smartphones Googles Pixel 2 ist in Deutschland besonders teuer
  3. Pixel 2 und Pixel 2 XL im Hands on Googles neue Smartphone-Oberklasse überzeugt

Krack-Angriff: Kein Grund zur Panik
Krack-Angriff
Kein Grund zur Panik
  1. Neue WLAN-Treiber Intel muss WLAN und AMT-Management gegen Krack patchen
  2. Ubiquiti Amplifi und Unifi Erster Consumer-WLAN-Router wird gegen Krack gepatcht
  3. Krack WPA2 ist kaputt, aber nicht gebrochen

  1. Re: Auf 9.3.5 (letzte IOS 9 Version) ist der...

    ckerazor | 17:12

  2. Re: Ein weiterer Versuch Microsofts, die (Spiele...

    Hotohori | 17:11

  3. Re: Da fällt Trump die Kinnlade runter

    Abdiel | 17:10

  4. Re: Darum wird sich Linux nie so richtig durchsetzen

    hum4n0id3 | 17:09

  5. Re: Problem = Nutzer

    mucpower | 17:08


  1. 16:38

  2. 16:28

  3. 15:53

  4. 15:38

  5. 15:23

  6. 12:02

  7. 11:47

  8. 11:40


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel