Pagewide Business: Neue Druckerserie betont HPs Strategieänderung

HPs feststehende Pagewide-Druckköpfe haben sich offenbar so gut bewährt, dass das Unternehmen sie fortan unter einer eigenen Marke neben Laserdruckern und herkömmlichen Tintenstrahldruckern verkauft. Zudem gibt es eine neue Einstiegsserie der Drucker.

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Die neue Pagewide-Drucker-Generation
Die neue Pagewide-Drucker-Generation (Bild: HP Inc.)

HP, vormals Hewlett-Packard, hat erstmals Festkopfdrucker unter einer eigenen Marke vorgestellt. Zu den Officejet- und Laserjet-Druckern mit ihrer Tintenstrahl- beziehungsweise Lasertechnik kommt die Pagewide-Serie als unabhängige Serie ins Angebot. Diese neue Serie hat HP zuvor unter dem Officejet-Pro-X- und Officejet-Enterprise-X-Label vermarktet.

Unter dem Pagewide-Label wird es fortan vier Serien der Druckerfamilie geben. Den Einstieg stellt die Serie HP Pagewide 300 dar, zu der es nur wenige Informationen gibt und von der es als einzige Serie bisher auch keinen Vorgänger gab. Es gibt einen reinen Drucker wie auch eine Variante als Multifunktionsgerät (MFP), mit der sich auch kopieren und scannen lässt. Ausgelegt ist der Drucker für Arbeitsgruppen mit einem Druckvolumen von 3.000 Seiten pro Monat. Die 300er-Serie erreicht eine Druckgeschwindigkeit von 45 Seiten pro Minute. Rein rechnerisch ist die Geschwindigkeit so hoch, dass bereits nach etwas über einer Stunde konstantem Drucken das Design-Limit erreicht wird.

Alte Bekannte sind hingegen die Serien 400 und 500. Auch diese gibt es als reine Drucker, aber auch als Multifunktionsgeräte. Das Gehäusedesign wurde im Vergleich zu den Vorgängern nur farblich angepasst. Die Drucker sind für 4.500 beziehungsweise 6.000 Seiten pro Monat ausgelegt und erreichen maximal 55 beziehungsweise 70 Seiten pro Minute.

Die Enterprise-Varianten sind noch einmal etwas schneller (75 Seiten pro Minute) und für ein Druckvolumen von 15.000 Seiten pro Monat ausgelegt. Zudem lassen sich diese Geräte deutlich umfangreicher administrieren als die kleineren Modelle.

Es handelt sich dabei um die zweite Generation der Drucker, die vor einigen Jahren seitens HP eingeführt wurden. Verbesserungen nennt HP erstaunlicherweise nicht, abgesehen von dem neuen Markennamen. Es bleibt bei den bekannten Eckdaten. Selbst die Druckleistung ist identisch. Die Technik arbeitet mit Tausenden Düsen und macht so einen beweglichen Druckkopf trotz Tintenstrahltechnik unnötig. Damit sind Geschwindigkeiten möglich, die selbst viele Laserdrucker nicht erreichen. Zudem entfällt die Notwendigkeit, das Gerät auf Betriebstemperatur für den schnellen Druck zu halten. Die Technik selbst, die auch HPs Konkurrenten einsetzen, haben wir in dem Artikel "Feststehender Druckkopf gegen feste Köpfe" näher betrachtet.

Die neuen Pagewide-Drucker werden laut HP zwischen April und Juni ausgeliefert. Den Anfang machen die 400er- und 500er-Serie, die es ab 500 US-Dollar beziehungsweise 700 US-Dollar für die jeweiligen kleinsten Geräte gibt. Im Mai folgen die Enterprise-Varianten ab 750-US-Dollar. Die teuerste Enterprise-Variante gibt es ab 2.000 US-Dollar. Im Juni folgt dann die neue Einstiegsserie der 300er-Serie. Allerdings nennt HP keine Preise. Ebenso fehlen Daten zum Verbrauchsmaterial der Drucker.

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YCreature 11. Mär 2016

Wie sieht es mit den Reichweiten zur Tinte aus, kommen die Herstellerangaben hin? Sind...

berritorre 10. Mär 2016

Hmm, ich bilde mir ein auch Marker auf den Ausdrucken ohne Probleme verwendet zu haben...

YCreature 09. Mär 2016

Dankeschön für den Link, hab ich nicht mitbekommen das die Verfügung einkassiert wurde...

YCreature 09. Mär 2016

HP verwendet sogenannte Pigment-Tinten, sicherlich auf Lösungsmittelbasis. (Öle, Alkohole...



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