Pagespeed: Google stellt Online-Geschwindigkeitsanalyse ein

Mit Pagespeed lassen sich die Leistungsdaten von Webseiten analysieren. Google stellt seinen Online-Dienst dazu nun ein und verweist als Alternative auf native Servermodule oder Hostingbetreiber.

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Googles Pagespeed kann in der Online-Console abgeschaltet werden.
Googles Pagespeed kann in der Online-Console abgeschaltet werden. (Bild: Google)

Der Online-Dienst Pagespeed wird über vier Jahre nach der Veröffentlichung eingestellt, wie der Betreiber Google mitteilt. Nutzer des Dienstes müssen bis zum 3. August dieses Jahres ihre DNS-Einträge entsprechend umgestellt haben, sonst sind die eigenen Webseiten nach dem endgültigen Abstellen des Dienstes nicht mehr erreichbar.

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Google will von dem Schritt betroffene Kunden zwar noch gesondert darüber informieren, darauf verlassen sollten sich die Webseiten-Admins aber explizit nicht. Diese werden in der Ankündigung dazu aufgefordert, in der Console die Liste der benutzten Domains zu überprüfen und die Anpassungsarbeiten durchzuführen. Über die Console sollen nähere Informationen dazu bereitstehen. Eine ausführliche Anleitung zur Migration stellt das Unternehmen aber ebenfalls bereit.

Module für Webserver als Ersatz

Mit Pagespeed konnten Anwender das Ladeverhalten ihrer Webseiten analysieren und bei schlechten Ergebnissen das Verhalten optimieren. Statt dem Online-Dienst verweist Google auf einige bestehende Alternativen, die auf der gleichen Technik basieren. Das gelte etwa für einige Hostingbetreiber, die Pagespeed bereits in ihre Dienste integriert haben. Viele Anbieter von Content-Delivery-Networks stellen ebenso ähnliche Techniken bereit.

Außerdem hat Google selbst Module für die Webserver Nginx und Apache erstellt. Für Letzteren stehen Binärpakete zum Download bereit, für Nginx kann das Modul aus dem zur Verfügung stehenden Quelltext selbst erzeugt werden. Für weitere Server wie Microsofts IIS oder den Apache Traffic Server existieren Portierungen durch andere Anbieter.

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