Padfone Mini 4.3 im Test: Kompakt, günstig, gut

Mit dem Padfone Mini 4.3 bringt Asus erstmals ein Padfone mit einer 7 Zoll großen Tabletstation auf den Markt. Das kleine Gerät überzeugt durch flüssige Bedienung und gute Verarbeitung - und ist deutlich günstiger als vorhergehende Modelle.

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Das neue Padfone Mini 4.3 von Asus
Das neue Padfone Mini 4.3 von Asus (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Asus hat seine neue Padfone-Mini-Serie erstmals auf der Messe CES 2014 dem Publikum gezeigt. Damit bringt der taiwanische Hersteller sein Smartphone-Tablet-Konzept erstmals auch im kleinen Maßstab: Die Mini-Serie gibt es wahlweise mit 4 oder 4,3 Zoll großem Smartphone und 7 Zoll großem Tablet.

Das in Deutschland erscheinende Padfone Mini 4.3 ist die leistungsfähigere und technisch besser ausgestattete der beiden Varianten. Mit einem Quad-Core-Prozessor von Qualcomm bringt es genügend Leistungsreserven für alltägliche Aufgaben, ist insgesamt aber nur mit durchschnittlicher Hardware ausgestattet. Die Zusatz-Apps von Asus bringen zusätzlichen Nutzen.

  • Asus' neues Padfone Mini 4.3 kommt mit einer 7 Zoll großen Tablet-Station. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Smartphone hat eine Bildschirmdiagonale von 4,3 Zoll. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Wie bei vorigen Modellen wird das Smartphone auf der Rückseite in das Tablet-Dock geschoben. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Aufgrund des Einschubs ist die Tablet-Station dicker als übliche 7-Zoll-Tablets. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Für die Verbindung mit dem Tablet-Dock hat das Padfone eine separate Verbindungsschnittstelle. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Im Inneren des neuen Padfones arbeitet ein Snapdragon-400-Prozessor, die Kamera hat 8 Megapixel. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Kamera macht anständige Bilder mit guter Schärfe, aber stärkerem Grundrauschen als bei anderen Smartphone-Kameras. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In sehr dunklen Situationen macht das Padfone Mini 4.3 ... (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • ... dank eines speziellen Modus hellere Aufnahmen, die allerdings stark bearbeitet aussehen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Asus' neues Padfone Mini 4.3 kommt mit einer 7 Zoll großen Tablet-Station. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Das IPS-Display des Padfone-Smartphones ist 4,3 Zoll groß und hat eine Auflösung von 960 x 540 Pixeln. Dies ergibt eine Pixeldichte von 256 ppi. Dementsprechend werden Bildschirminhalte nicht übermäßig scharf dargestellt, ein Treppeneffekt bei kleiner Schrift ist mit bloßem Auge sichtbar. Das Display ist durch kratzfestes Glas geschützt.

Blickwinkelstabiles Display mit umfangreichen Farbeinstellungen

Der Bildschirm ist blickwinkelstabil, verliert also kaum an Helligkeit, wenn der Nutzer von der Seite draufschaut. Auch die Farben invertieren nicht. Farben stellt das Smartphone recht kräftig dar, jedoch ohne unnatürlich zu wirken. Mit der vorinstallierten App Splendid kann der Nutzer die Farbwiedergabe umfangreich konfigurieren: Mit Reglern für Farbtemperatur, Sättigung und eine Farbverschiebung ist es möglich, die Displaydarstellung sehr spezifisch einzustellen. Zusätzlich gibt es einen Lebhaft-Modus, der den Kontrast anhebt.

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Auch der Bildschirm des Tablet-Docks ist blickwinkelstabil, er hat bei einer Größe von 7 Zoll eine Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln. Dies ergibt eine Pixeldichte von 215 ppi, dementsprechend fehlt es auch hier etwas an Schärfe. Anders als das Smartphone-Display gibt es beim Tablet-Dock kein kratzfestes Glas. Die Farbwiedergabe ist ähnlich wie beim Bildschirm des Smartphones.

Bei der Helligkeit unterscheiden sich die beiden Bildschirme aber merklich. Das Smartphone-Display ist mit durchschnittlich 324,4 cd/qm ausreichend hell, dank des spiegelnden Displayglases aber in direktem Sonnenlicht nur noch schwer ablesbar.

Dunkler und ungleichmäßig ausgeleuchteter Tablet-Bildschirm

Das Tablet hat mit knapp 200 cd/qm durchschnittlicher Helligkeit deutlich zu wenig Leuchtkraft, um auch im normalen Tageslicht bequem abgelesen zu werden. Bei direkter Sonneneinstrahlung spiegelt auch der Tablet-Bildschirm stark, hier können wir kaum noch etwas von den Bildschirminhalten erkennen. Dafür lässt es sich mit durchschnittlich 14,3 cd/qm äußerst dunkel einstellen, was die Bedienung in schwach beleuchteten Umgebungen angenehmer macht. Das Display des Tablet-Docks ist jedoch unregelmäßig ausgeleuchtet: Hochkant betrachtet ist der untere Rand bei voller Helligkeit bis zu 50 cd/qm dunkler als der obere Rand. Während das Smartphone-Display eine automatische Helligkeitsregelung erlaubt, fehlt diese Option, sobald es im Tablet-Dock steckt.

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Gewohnt gut verarbeiteter Einschub 
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