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Pacific Light Cable Network: USA will Google-Seekabel mit chinesischem Partner verbieten

Das US-Justizministerium will ein fast fertig gebautes Seekabel zwischen Los Angeles und Hongkong blockieren, weil die chinesische Dr. Peng Telecom & Media Group beteiligt ist. Doch auch Google und Facebook investieren Millionen US-Dollar.
/ Achim Sawall
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Das fast fertige Pacific Light Cable Network (Bild: Pacific Light Cable Network)
Das fast fertige Pacific Light Cable Network Bild: Pacific Light Cable Network

Die US-Regierung will das Seekabel Pacific Light Cable Network(öffnet im neuen Fenster) , an dem Google, Facebook und die chinesische Dr. Peng Telecom & Media Group mit Sitz in Peking beteiligt sind, mit einer nationalen Sicherheitsüberprüfung blockieren. Das berichtet das Wall Street Journal(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf an den Diskussionen beteiligte Personen. Schiffe haben bereits den größten Teil des 13.000 Kilometer langen Pacific-Light-Cable-Netzwerks über den Meeresboden zwischen dem chinesischen Territorium und Los Angeles verlegt.

Der Bau des Pacific-Light-Projekts kostete nach Angaben von Beratern mindestens 300 Millionen US-Dollar. Dr. Peng ist Chinas viertgrößter Telekommunikationsbetreiber. Das in Schanghai notierte Privatunternehmen versorgt Millionen inländische Breitbandkunden.

Rund 380 aktive Seekabel leiten fast den gesamten interkontinentalen Datentraffic der Welt über etwa 1.000 Landestationen. Das Glasfaserkabel Pacific Light Cable Network (PLCN) würde eine Datenrate von rund 120 TBit/s haben "und damit die höchste Kapazität auf der Transpazifik-Route" , erklärte Brian Quigley, Director Google Networking Infrastructure, im Oktober 2016.

Das Regierungsgremium Team Telecom, das vom US-Justizministerium geleitet wird, hat in der Vergangenheit Kabelprojekte genehmigt, darunter solche, die die USA direkt mit dem chinesischen Festland verbinden oder staatliche chinesische Telekommunikationsbetreiber einbeziehen. Wenn die USA den Antrag von Pacific Light ablehnen, wäre es das erste Mal, dass sie aus Gründen der nationalen Sicherheit eine Seekabellizenz verweigern.


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