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P7+: Xpeng zeigt neue Fastback-Limousine

Xpeng präsentiert auf der Brüsseler Automesse seinen neuen P7+. Die fünfsitzige Fastback-Limousine soll ab April 2026 in Europa erhältlich sein.
Aktualisiert am , veröffentlicht am / Andreas Donath
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Xpeng P7+ (Bild: Xpeng)
Xpeng P7+ Bild: Xpeng

Das Elektroauto Xpeng P7+(öffnet im neuen Fenster) basiert auf der SEPA2.0-Plattform mit 800-Volt-Architektur und soll in Deutschland ab 46.600 Euro kosten. Das Modell wird in drei Varianten angeboten: als Standard Range mit Hinterradantrieb für 46.600 Euro, als Long Range für 49.600 Euro und als AWD Performance mit Allradantrieb für 53.600 Euro.

Die Basisversion verfügt über einen 180 kW (245 PS) starken Elektromotor und eine LFP-Batterie mit 61,7 kWh Bruttokapazität. Die Reichweite gibt Xpeng mit 455 Kilometern nach WLTP an. Der Verbrauch liegt bei 15,2 kWh pro 100 Kilometer. Die Long-Range-Version soll bis zu 530 Kilometer Reichweite bieten.

Das Fahrzeug misst 5.071 Millimeter in der Länge und hat einen Radstand von 3.000 Millimetern. Der Kofferraum fasst 573 Liter, bei umgeklappter Rückbank erweitert sich das Volumen auf 1.931 Liter.

Die Schnellladefunktion ermöglicht laut Hersteller eine Ladung von 10 auf 80 Prozent in zwölf Minuten bei einer Ladeleistung von bis zu 446 kW. An Wechselstrom lädt das Fahrzeug mit maximal 11 kW.

Zur technischen Ausstattung gehört der von Xpeng entwickelte Turing-AI-Chip, der Funktionen in den Bereichen Fahrwerk, Antrieb und Cockpit steuern soll. Das Fahrzeug verfügt über 13 Kameras und Sensoren, drei Millimeterwellenradare und zwölf Ultraschallsensoren. Verschiedene Assistenzsysteme wie adaptiver Tempomat, Spurhalteassistent und automatische Parkfunktionen sind serienmäßig an Bord.

Im Innenraum sind ein 15,6-Zoll-Touchscreen und ein 8,8-Zoll-Fahrerinformationsdisplay verbaut. Das Soundsystem besteht aus 20 Lautsprechern, zwei davon in der Fahrerkopfstütze. Die vorderen Sitze sind beheizbar, belüftet und verfügen über eine Massagefunktion.

Produktion in Österreich geplant

Xpeng lässt den P7+ bei Magna Steyr in Graz fertigen. Das österreichische Werk produziert bereits die beiden SUV-Modelle G6 und G9 für den europäischen Markt. Mit der Produktion vor Ort will das Unternehmen offenbar Transportkosten senken und näher am Zielmarkt fertigen. Damit entfallen zudem die Strafzölle für chinesische Elektroautos.

Nachtrag vom 14. Januar 2026, 10:38 Uhr

Xpeng öffnete am 14. Januar 2026 die Bestellbücher für den P7+(öffnet im neuen Fenster) .


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