Abo
  • Services:
Anzeige
Tesla P4 (vorn) und Tesla P40
Tesla P4 (vorn) und Tesla P40 (Bild: Nvidia)

P40 und P4: Nvidia veröffentlicht ungewöhnliche Tesla-Beschleuniger

Tesla P4 (vorn) und Tesla P40
Tesla P4 (vorn) und Tesla P40 (Bild: Nvidia)

Einmal schneller Vollausbau und einmal extrem effizient: Die Tesla P40 und die Tesla P4 sind für Deep Learning gedacht, da Nvidia bei den Beschleunigerkarten eine wichtige Funktion freigeschaltet hat.

Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang hat auf der GPU Technology Conference im chinesischen Peking zwei neue Tesla-Beschleuniger vorgestellt: die Tesla P40 und die Tesla P4, die beide auf der aktuellen Pascal-Grafikarchitektur basieren. Sie sind für Inferencing gedacht, also den Schritt nach dem Training eines neuronalen Netzes, wie es etwa für Bilderkennung verwendet wird.

Anzeige

Für das vorab erfolgende Training ist eine enorm hohe Rechenleistung bei entsprechender Genauigkeit erforderlich, sie liegt Nvidia zufolge bei mindestens FP16 (Floating Point, Half Precison). Die Maxwell-v2-Generation in Form der Tesla M40 und Tesla M4 beherrscht rein von der Hardware her minimal FP32, was für Deep Learning nicht notwendig ist. Die Tesla P40 und die Tesla P4 hingegen beschleunigen INT8-Operationen (Integer, Quarter Precison) pro Takt und Shader auf die vierfache Geschwindigkeit einer FP32-Operation, was laut Nvidia wiederum für Inferencing ausreichend ist.

  • Daten der Tesla P4 und Tesla P40 (Bild: Nvidia)
  • Training vs. Inferencing (Bild: Nvidia)
  • TensorRT-Bibliotek (Bild: Nvidia)
  • Deepstream SDK (Bild: Nvidia)
Daten der Tesla P4 und Tesla P40 (Bild: Nvidia)

Die Tesla P40 basiert auf dem GP102-Chip, den Nvidia auch für die Titan X und die Quadro P6000 einsetzt. Die neue Beschleunigerkarte nutzt einen Vollausbau mit 3.840 Rechenkernen bei 1.303/1.531 MHz (Basis/Boost) und einem Speichertakt von 3,6 GHz. Die 24 GByte sind mit 384 Bit angeschlossen. Nvidia gibt für die passiv gekühlte Karte eine Verlustleistung von 250 Watt an. Statt GDDR5X wird GDDR5 verwendet, was für INT8 wohl ausreicht.

Spannend ist die Tesla P4 im Low-Profile-Format, denn Nvidia taktet den verbauten GP104-Chip extrem niedrig: Der ist von der Geforce GTX 1080/1070 bekannt und läuft dort samt Boost mit meist 1,7 GHz aufwärts. Die neue Beschleunigerkarte dagegen weist eine Frequenz von sehr niedrigen 810/1.063 MHz auf. Das erklärt auch die TDP von 50 bis 75 Watt je nach eingestelltem Power-Limit. Das macht die Tesla P4 trotz GDDR5 extrem effizient.

Parallel zur Hardware hat Nvidia die TensorRT-Bibliotek, zuvor als GPU Inference Engine bekannt, und das Deepstream SDK vorgestellt. Erstere soll Entwicklern helfen, trainierte Netze von FP16/FP32 auf INT8 anzupassen und Letzteres ist eine Schnittstelle, um Videos zu analysieren. Die beiden Tesla-Beschleuniger sollen im Oktober und November 2016 erscheinen.


eye home zur Startseite
nille02 15. Sep 2016

Streiche einfach das T.

Smincke 15. Sep 2016

Ich glaube es wird einfach ein viertel Integer gemeint sein also 8Bit. Die Precision...

H4ndy 15. Sep 2016

Das ist halt das Problem, je näher man an die Perfektion will, um so schneller steigt der...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Dataport, Hamburg
  2. Deutsche Telekom AG, Darmstadt
  3. Rechenzentrum Region Stuttgart GmbH, Stuttgart
  4. Medion AG, Essen


Anzeige
Top-Angebote
  1. (alle Angebote versandkostenfrei, u. a. GTA V PS4/XBO für 27,00€ und Fast & Furious 1-7 Box Blu...
  2. (u. a. Wolverine 1&2, Iron Man 1-3 und Avengers)
  3. (u. a. Total War: WARHAMMER 24,99€ und Rome: Total War Collection 2,75€)

Folgen Sie uns
       


  1. Analysepapier

    Facebook berichtet offiziell von staatlicher Desinformation

  2. Apple

    Qualcomm reduziert Prognose wegen zurückgehaltener Zahlungen

  3. Underground Actually Free

    Amazon beendet Programm mit komplett kostenlosen Apps

  4. Onlinelexikon

    Türkische Behörden sperren Zugang zu Wikipedia

  5. Straßenverkehr

    Elon Musk baut U-Bahn für Autos

  6. Die Woche im Video

    Mr. Robot und Ms MINT

  7. Spülbohrverfahren

    Deutsche Telekom "spült" ihre Glasfaserkabel in die Erde

  8. Privacy Phone

    John McAfee stellt fragwürdiges Smartphone vor

  9. Hacon

    Siemens übernimmt Software-Anbieter aus Hannover

  10. Quartalszahlen

    Intel bestätigt Skylake-Xeons für Sommer 2017



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Mario Kart 8 Deluxe im Test: Ehrenrunde mit Ballon-Knaller, HD Rumble und Super-Turbo
Mario Kart 8 Deluxe im Test
Ehrenrunde mit Ballon-Knaller, HD Rumble und Super-Turbo
  1. Hybridkonsole Nintendo verkauft im ersten Monat 2,74 Millionen Switch
  2. Nintendo Switch Verkaufszahlen in den USA nahe der Millionengrenze
  3. Nintendo Von Mario-Minecraft bis zu gelben dicken Joy-Cons

Bonaverde: Von einem, den das Kaffeerösten das Fürchten lehrte
Bonaverde
Von einem, den das Kaffeerösten das Fürchten lehrte
  1. Google Alphabet macht weit über 5 Milliarden Dollar Gewinn
  2. Insolvenz Weniger Mitarbeiter und teure Supportverträge bei Protonet
  3. Jungunternehmer Über 3.000 deutsche Startups gingen 2016 pleite

Noonee: Exoskelett ermöglicht Sitzen ohne Stuhl
Noonee
Exoskelett ermöglicht Sitzen ohne Stuhl

  1. Re: Na endlich

    ceysin | 03:03

  2. Re: gestern vdsl50 erstmals getestet

    bombinho | 02:54

  3. Re: Private geben sich selbst Todesstoß

    ve2000 | 02:21

  4. Re: 80 Prozent nutzen die kostenfreien SD-Varianten.

    ve2000 | 02:13

  5. Re: Ich bin auch für die Todesstrafe

    ooKEKSKILLERoo | 01:48


  1. 15:07

  2. 14:32

  3. 13:35

  4. 12:56

  5. 12:15

  6. 09:01

  7. 08:00

  8. 18:05


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel