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Huawei bleibt der Meister der Nachtaufnahmen

Bereits im normalen Aufnahmemodus macht das P40 Pro weitaus bessere Aufnahmen in der Nacht und bei Innenraumaufnahmen als die Konkurrenz, bei der wir erst einmal in den Nachtmodus wechseln müssen. Diesen hat das P40 Pro auch, notwendig ist er in unseren Augen aber eigentlich nicht - er bietet ein paar Vorteile bei den Artefakten. Bei Nachtaufnahmen machen das Galaxy S20 Ultra und das Mi Note 10 im Standardmodus Aufnahmen mit viel zu unterbelichteten Schatten und grellen Lichtern, während das P40 Pro die Belichtung angleichen kann.

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Dadurch sind die Schatten gut durchzeichnet und die Lichter überstrahlen nicht. Selbst in sehr dunklen Situationen macht das P40 Pro noch Bilder, auf denen wir Details gut erkennen können. Verglichen mit dem Mate 30 Pro ist die Belichtung noch einmal besser geworden: Schatten wirken noch etwas heller, Lichter etwas weniger grell. Mit dem Mi Note 10 bekommen wir selbst mit aktivierten Nachtmodus keine vergleichbar guten Nachtaufnahmen hin; beim Galaxy S20 Ultra müssen wir diesen zwingend aktivieren, um ein ähnliches Ergebnis wie mit dem P40 Pro ohne Nachtmodus zu erhalten. Auch bei Innenraumaufnahmen, bei denen wir den Nachtmodus nicht aktivieren, liefert das P40 Pro verlässlich die besser belichteten Bilder.

Dank des eingebauten optischen Fünffachteles bietet das P40 Pro wie sein Vorgänger gute Aufnahmen von weiter entfernten Objekten. Die Bereiche zwischen den Festbrennweiten werden wie üblich digital generiert, sind aber durchweg gut nutzbar. So sind beispielsweise im Porträtmodus eine zweifache und eine dreifache Vergrößerung wählbar, die nur digital herausgerechnet sind, aber dennoch für scharfe Bilder sorgen. Die 50 Megapixel des Hauptsensors erlauben in diesem Brennweitenbereich eine Wiedergabe ohne nennenswerte Verluste.

Guter Hybrid-Zoom bei P40 Pro

Wie beim P30 Pro ist der Zoom zwischen fünffacher und zehnfacher Vergrößerung optimiert, darüber hinaus gibt es einen reinen Digitalzoom, der mit zunehmender Vergrößerung wie bei allen vergleichbaren Smartphones am Markt in der Qualität stark abnimmt. Der zehnfache Hybrid-Zoom ist allerdings noch sehr gut nutzbar und gefällt uns im direkten Vergleich mit der zehnfachen Vergrößerung des Galaxy S20 Ultra besser. Die Bilder sind ein wenig detaillierter, was vor allem an einer weniger starken Kantenschärfe liegt. Außerdem zeigen die Bilder des P40 Pro weniger Artefakte als die des Galaxy S20 Ultra.

  • Eine mit dem P40 Pro gemachte Tageslichtaufnahme, bei der die Schwierigkeit darin besteht, die helle Hausfassade und die dunklen Schatten davor aufeinander abzustimmen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Wahrend das P40 Pro einen guten Kompromiss findet, hellt das Mi Note 10 die Schatten zwar gut auf, dafür sind die Lichter etwas zu hell. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Beim Galaxy S20 Ultra hingegen sind die Schatten viel zu dunkel. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Mate 30 Pro geht von der Belichtung her wenig überraschend in Richtung des P40 Pro, beide Geräte stammen von Huawei. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In der Ausschnittsvergrößerung zeigt das P40 Pro eine gute Schärfe. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Im direkten Vergleich macht das Mi Note 10 allerdings ein schärferes Bild. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy S20 Ultra ist ähnlich scharf wie das P40 Pro, und damit weniger scharf als das Mi Note 10. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Zum Vergleich auch eine Aufnahme des Mate 30 Pro mit Samsungs vorigem Kamerasensor. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der gleiche Bildausschnitt von einer Aufnahme mit Vollauflösung (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bei Vollauflösung ist die Schärfe des Mi Note 10 konkurrenzlos - den Weißabgleich hat das Xiaomi-Smartphone hier allerdings nicht gut getroffen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch das Gallaxy S20 Ultra ist bei Vollauflösung schärfer als das P40 Pro. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Unerklärlicherweise bietet auch das Mate 30 Pro mit dem älteren Huawei-Kamerasensor eine bessere Schärfe als das P40 Pro bei Vollauflösung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bei Tageslichtaufnahmen macht das P40 Pro tendenziell wärmere Aufnahmen ...
  • ... als das Mi Note 10. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auf diesem Bild gefallen uns die Farben beim P40 Pro besser ...
  • ... als beim Mi Note 10. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bei Aufnahmen mit schlechter Beleuchtung sind beim P40 Pro sowohl die Schatten besser gezeichnet als bei den Konkurrenten als auch die Lichter weniger überzeichnet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Beim Mi Note 10 beispielsweise sind die Lampen zu grell. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Beim Galaxy S20 Ultra sind die Schatten ein wenig dunkler. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch beim Mate 30 Pro sind die Schatten nicht so gut gezeichnet, zudem sind die Lampen zu hell. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das P40 Pro macht gute Aufnahmen bei fünffacher Vergrößerung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Aufnahme des Mi Note 10 wirkt schärfer, in der Vergrößerung wird aber sichtbar, dass der Detailgrad unter einer zu hohen Kantenschärfe leidet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch das Galaxy S20 Ultra macht gute Fünffachvergrößerungen, zeigt aber etwas weniger Details als das P40 Pro. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Mate 30 Pro hat keine optische Fünffachvergrößerung, weshalb die Qualität nicht vergleichbar ist. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine Zehnfachvergrößerung, mit dem P40 Pro aufgenommen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das gleiche Motiv, mit dem Mi Note 10 aufgenommen; die Kantenschärfe ist hoch, wodurch auch hier Details verloren gehen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy S20 Ultra macht bei zehnfacher Vergrößerung sehr mit dem P40 Pro ähnliche Bilder. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Mate 30 Pro ist in den Details unschärfer. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die 50-fache Vergrößerung halten wir auch beim P40 Pro nur für Dokumentationszwecke nützlich - immerhin ist die Schrift noch gut lesbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Mi Note 10 macht eine unschärfere Aufnahme. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch das Galaxy S20 Ultra macht bei 50-facher Vergrößerung ein weniger scharfes Bild. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Mate 30 Pro schafft maximal eine 30-fache Vergrößerung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Im Standardmodus macht das P40 Pro wie seine Vorgänger sehr gute Nachtaufnahmen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Zwar gibt es auch einen Nachtmodus, dieser bringt allerdings lediglich Vorteile bei der Schärfe - die Belichtung ist nahezu identisch. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Mi Note 10 kommt selbst mit aktiviertem Nachtmodus nicht an das P40 Pro heran. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy S20 Ultra macht gute Nachtaufnahmen, dafür müssen wir aber den Nachtmodus aktivieren. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Nachtmodus des Mate 30 Pro aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Das P40 Pro macht gute Aufnahmen bei fünffacher Vergrößerung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Auch bei fünffacher Vergrößerung gefallen uns die Bilder des P40 Pro besser als die, die wir mit dem Galaxy S20 Ultra und dem Mi Note 10 machen. Das neue Huawei-Modell zeigt verglichen mit dem Testkandidaten von Samsung mehr Details, dafür ist der Kontrast ein wenig geringer. Das Mi Note 10 hat im direkten Vergleich bei fünffacher Vergrößerung eine härtere Kantenschärfe. Verglichen mit dem Mate 30 Pro, das eine dreifache optische Vergrößerung hat, macht das P40 Pro die besseren Zoom-Aufnahmen.

Bei Aufnahmen mit dem Superweitwinkelobjektiv macht das P40 Pro etwas weniger breite Aufnahmen als das Mi Note 10, das zudem etwas schärfere Bilder mit weniger Artefakten macht. Dafür gefällt uns die Belichtung beim Huawei-Smartphone besser, wobei das Mi Note 10 in Extremsituationen bei der Superweitwinkelkamera besser mit Gegenlicht klarkommt.

Videos können wir mit dem P40 Pro in maximal 4K mit 60 fps machen. Ein 8K-Modus wie beim Galaxy S20 Ultra steht nicht zur Verfügung. Videos werden wie bei den Vorgängermodellen mit Hilfe von KI stabilisiert, was sowohl bei horizontalen als auch bei vertikalen Bewegungen des Smartphones gut funktioniert. Das Mi Note 10 stabilisiert aber noch etwas besser und hat vor allem einen Superstabilisationsmodus, der auch sehr starke Ruckler verbergen kann. Die Videostabilisierung des Galaxy S20 Ultra ist schwächer als die der beiden Konkurrenzgeräte, dafür bietet die Kamera-App für uns das übersichtlichste Layout.

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 P40 Pro im Kameratest: Die beste Smartphone-Kamera, die wohl kaum einer nutzen wirdFazit 
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Achranon 08. Apr 2020

Klar, das kann auch schon helfen. Aber kann ja sein man glaubt das Bild wäre super hoch...

lock_ 07. Apr 2020

mal davon ab, dass apps wie der dbnavigator nicht die kohle haben und auch nicht im...

lock_ 06. Apr 2020

hhm... es wird zwar im artikel nicht explizit drauf eingegangen, aber selbst mit meinem...

lock_ 06. Apr 2020

komisch das i nahezu allen tests ungefähr das gegenteil behauptet wird... O_o <°)))><

eidolon 05. Apr 2020

Und das glaubst du weil Apple das sagt? ;)


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