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Kleine Notch mit schwächerer Gesichtserkennung

Die Notch stört uns im Alltag nicht, sie ist sehr schmal und wesentlich kleiner als die des Mate 20 Pro. Der Nachteil ist, dass die Gesichtserkennung ausschließlich über die Frontkamera funktioniert und nicht durch einen IR-Blaster unterstützt wird. Das ist zum einen weniger sicher, zum anderen führt es dazu, dass wir die Gesichtsentsperrung in dunklen Umgebungen kaum verwenden können - manchmal klappt es, wenn wir unser Gesicht sehr nah an das helle Display halten, was etwas blöde aussieht. Die Gesichtserkennung streikt bei uns zudem auch, wenn wir eine Sonnenbrille aufsetzen.

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Auch bei Gegenlicht funktioniert die Gesichtserkennung nicht zuverlässig. Alternativ können wir den unter dem Display-Glas eingebauten Fingerabdrucksensor verwenden. Dieser arbeitet in unserem Test schneller und zuverlässiger als der des Mate 20 Pro. Wie beim aktuellen Top-Modell der Mate-Serie basiert die Technik des Sensors auf einer Kamera und nicht auf Ultraschall, wie beim Galaxy S10+.

Einen konventionellen Ohrhörer für Telefonate hat das P30 Pro nicht. Stattdessen setzt Huawei auf die Schallübertragung über das Display, was andere Hersteller bereits wenig erfolgreich versucht haben. Beim P30 Pro funktioniert die Tonübertragung aber gut, unsere Gesprächspartner sind gut zu verstehen. Das Smartphone hat einen einzelnen Lautsprecher am unteren Rand eingebaut, der für einen guten Klang sorgt.

  • Ein mit dem Normalobjektiv des P30 Pro bei Sonnenuntergang aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Wie das Mate 20 Pro verfügt auch das P30 Pro über ein zusätzliches Weitwinkelobjektiv. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die optische Fünffachvergrößerung hilft, Details näher heranzubringen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch die digitale Zehnfachvergrößerung ist sehenswert. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ohne die KI-Optimierung sind die Aufnahmen des P30 Pro in den Farben eher unauffällig. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die KI greift eher dezent in das Bild ein, was zu einer angenehmen Sättigung führt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Vergleich mit dem P20 Pro zeigt, dass der Vorgänger des P30 Pro eine weniger ausgeglichene Bilddynamik hat. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch das Mate 20 Pro stellt dunkle Bereiche, wie die Bäume im Hintergrund, weniger detailliert dar als das P30 Pro. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy S10+ zeigt eine ähnliche Belichtung, die Farben sind uns aber zu bunt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das iPhone Xs Max unterscheidet sich in dieser Aufnahme vom P30 Pro vor allem durch die etwas kühlere Farbtemperatur. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Pixel 3 XL macht in dieser Situation ein ähnliches Bild wie das P30 Pro. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine Detailvergrößerung des P30 Pro (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine Detailvergrößerung des P20 Pro (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine Detailvergrößerung des Mate 20 Pro (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine Detailvergrößerung des Galaxy S10+ (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine Detailvergrößerung des iPhone Xs Max (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine Detailvergrößerung des Pixel 3 XL (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die verschiedenen Vergrößerungsstufen des P30 Pro bieten viele Möglichkeiten bei der Bildgestaltung: Vom Superweitwinkel ...
  • ... über das Standardobjektiv ...
  • ... zum Fünffachtele ...
  • ... und der digitalen Zehnfachvergrößerung (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch eine digitale Fünfzigfach-Vergrößerung ist möglich, diese dient aber eher dokumentarischen Zwecken. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der neue Superspectrum-Sensor spielt seine Stärken auch bei Nacht aus. Eine mit dem normalen Automatikmodus aufgenommene Nachtaufnahme ...
  • ... unterscheidet sich von der Belichtung her nicht mehr von der im speziellen Nachtmodus gemachten Aufnahme. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das P30 Pro belichtet im Automatikmodus noch merklich dunkler, auch die Bildqualität ist weniger gut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Beim P20 Pro bringt der Nachtmodus deutlich mehr. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Automatikmodus beim Mate 20 Pro ist etwas besser als beim P20 Pro, kommt aber auch nicht an den des P30 Pro heran. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch beim Mate 20 Pro bringt der Nachtmodus mehr Qualität. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy S10+ macht in dieser Situation ein merklich schlechteres Bild als das P30 Pro. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Noch schlechter ist der Bildeindruck beim iPhone Xs Max. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch das Pixel 3 XL leuchtet die Situation nicht so gut aus. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Beim Pixel 3 XL bringt der Nachtsichtmodus ein paar mehr Details. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Diese Aufnahme ist mit dem P30 Pro im Automatikmodus in einem stockdunklen Raum mit minimalem Lichteinfall aufgenommen worden - dennoch können wir den Inhalt des Schranks sehr gut erkennen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Pixel 3 XL hingegen schafft es nicht einmal mit seinem Nachtsichtmodus, ein vergleichbares Ergebnis aufzunehmen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Beim P30 Pro hat Huawei wieder viel Wert auf die Kameraausstattung gelegt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das P30 Pro hat einen 6,47 Zoll großen Bildschirm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera ähnelt auf den ersten Blick der des Vorgängers P20 Pro - Huawei hat aber den Bildsensor verbessert und ein Fünffachtele eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der untere und obere Rand des P30 Pro ist abgeflacht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera schaut etwas aus dem Gehäuse hervor. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Teleobjektiv ist liegend im Gehäuse verbaut, um die Bauhöhe niedrig zu halten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Frontkamera ist in einer kleinen Notch untergebracht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Die Frontkamera ist in einer kleinen Notch untergebracht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Beim Prozessor hat Huawei auf eine Neuentwicklung verzichtet: Im P30 Pro arbeitet der Kirin 980, also das gleiche SoC, das auch im Mate 20 Pro zum Einsatz kommt. Entsprechend unterscheiden sich die Benchmarkdaten zwischen den Geräten nicht. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass das P30 Pro auf dem Papier leistungsstärker als Geräte mit Qualcomms Snapdragon 845 ist, wie beispielsweise das Pixel 3 XL, aber weniger leistungsstark als das Galaxy S10+. Im Alltag dürften Nutzer von diesen Unterschieden allerdings kaum etwas mitbekommen.

Der Arbeitsspeicher des P30 Pro ist 8 GByte groß, der Flash-Speicher wahlweise 128 oder 256 GByte. Zusammen mit dem SoC ergibt das genügend Leistung, um ruckelfrei und ohne nennenswerte Wartezeiten beim App-Start mit dem Smartphone arbeiten zu können.

Ausgeliefert wird das P30 Pro mit Android 9 und Huaweis Benutzeroberfläche Emotion UI in der Version 9.1. Bei dieser können wir keine nennenswerten Änderungen gegenüber der Version auf dem Mate 20 Pro entdecken, außer einem Bug: Stellen wir in den Benachrichtigungseinstellungen ein, dass uns auf dem Sperrbildschirm auch der Inhalt von App-Benachrichtigungen angezeigt werden soll, ignoriert das P30 Pro dies. Stattdessen erhalten wir nur den Hinweis darauf, dass eine neue Nachricht vorliegt.

Nutzer sollten Energiesparoptionen überarbeiten

Wie von Huawei gewohnt verfügt auch das P30 Pro von Hause aus über recht rigide eingestellte Energiesparoptionen. So werden Apps automatisch im Hintergrund geschlossen und am automatischen Start gehindert, wenn der Nutzer dies nicht ändert. Bei zahlreichen Anwendungen haben wir diesen Automatismus deaktiviert, beispielsweise bei Messengern und Streaming-Apps. So kann es nicht passieren, dass während einer Google-Cast-Übertragung die Video-App, beispielsweise Youtube, beendet wird.

Auch nachdem wir zahlreiche Apps von den Restriktionen "befreit" haben, weist das P30 Pro immer noch eine überdurchschnittlich gute Akkulaufzeit auf. Wir können das Smartphone den Tag über sehr häufig nutzen und haben in der Nacht immer noch über 20 Prozent übrig - trotz Videoschauens und Fotografierens. Andere Konkurrenten, wie das Galaxy S10+ von Samsung und das iPhone Xs Max, können da bei weitem nicht mithalten und müssen schon am frühen Abend wieder geladen werden.

Das P30 Pro können wir mit dem mitgelieferten 40-Watt-Ladegerät schnellladen. Auch drahtloses Schnellladen ist möglich. Außerdem können wir mit dem Smartphone andere Geräte drahtlos laden, was sich beispielsweise bei Zubehör wie Smartwatches und kabellosen Kopfhörern anbietet.

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Industrial 12. Apr 2019

Video ist ein Grund, weshalb für mich das P30 Pro unterm Strich dann doch gegen das S10...

Katharina... 12. Apr 2019

Es spricht ja nichts dagegen die beiden Halbautomatiken Blendenvorwahl&#8220...

Kondom 11. Apr 2019

Liegt definitiv am Motiv.

Labbm 10. Apr 2019

Sehe das total unkritisch. Lege zwar Wert auf Qualität, aber wofür soll ich meinen...

Dikus 09. Apr 2019

kt


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